Beiträge von SavoirVivre

    Gibt es eine Automatikleine am Gürtel? Ich finde nur das Teil von Ruffwear mit verstellbarer Länge. Ich brauche zum Wandern aber etwas, das die Leine immer gespannt hält, während ich die Hände für Stöcke nutzen kann. Gibt es das?

    Was wiegt dein Hund und geht er richtig in die Leine, oder passiert das nicht?

    Unsere Wanderlösung ist ein Bauchgurt (ich sichere den zusätzlich mit Karabiner) an dem ich eine Flexi befestige. So habe ich die Hände frei und der Hund ist trotzdem angeleint, hat aber paar Meter Raum für eigenes Tempo und Schüffelei.

    Das klappt nur deswegen gut, weil mein Hund nicht erwähnenswert in die Leine geht. Dennoch habe ich noch einen starken WAW Stoßdämpfer dazwischen. Im Fallsfall besser für meinen Rücken.

    Wenn Dein Hund zieht oder in die Leine springt, würde ich ihn in ein Zuggeschirr stecken und Zugleine zwischen euch spannen. Du selbst auch in einem Zuggurt.

    Viele Fleischwürste/Trainingswürste getestet, diese ist der Favorit. Gibt es in mehreren Mono-Protein Sorten. Lässt sich prima würfeln (Die Wurst ist schön schnittfest, aber ich pack die Wurst gerne ne Stunde vor Erstanschnitt in den Kühlschrank, dann ist sie noch etwas fester, und lagere sie angeschnitten auch im Kühlschrank bis sie aufgebraucht ist.

    Unangeschnitten können sie problemlos bei Zimmertemperatur gelagert werden.

    https://www.peppers-choice.de/Fleischwuerste:::96.html

    Ja, das ist so, ich hab doch auch nichts anderes behauptet.

    Ich will nur sagen dürfen, dass wenn so war, eben auch der andere Part dazu beigetragen hat, dass passiert ist, was passiert ist. Nicht mehr, aber auch nicht weniger. Und ich gehe sogar noch weiter und würde mir wünschen, dass sowas tatsächlich auch berücksichtigt würde.

    Das ist mMn auch nicht der Knackpunkt hier in der Diskussion. Sondern die Aussage, dass der Vorfall nicht passiert wäre, wenn der Postbote sich anders verhalten hätte und deswegen die Auflagen nicht gerechtfertigt sind, zumal der Hund ja zu klein wäre, um einen ernsthaften Schaden anzurichten.
    Es fehlt das Bewusstsein dafür, dass die Halterin selbst einen Fehler gemacht hat, stattdessen ist derjenige "Schuld", der gebissen wurde. Der Gesetzgeber sieht das aber anders, auch wenn es dem eigenen Gerechtigkeitsempfinden zuwider läuft.
    Dazu kommt, dass die Situation heruntergespielt wird, weil der Hund so klein sei. Auch dies sieht der Gesetzgeber anders.
    Ich sehe also weder die Einsicht, dass das Verhalten der Hundehalterin fehlerhaft gewesen sein könnte, noch die Erkenntnis, dass der Hund sich nicht gesellschaftskonform verhalten hat. Also sind Auflagen hier nicht nur angemessen, sondern auch angezeigt.

    Das empfände ich auch als falsch. Ein Hund sollte keine Sonderbehandlung bekommen nur weil er klein ist. Schon gar nicht nachdem er einen Menschen gebissen hat. Dieser Hund hat gebissen und muss jetzt vorstellig werden, inkl. des Risikos das er Auflagen bekommt, was Fachleute dann entscheiden. Völlig richtig!

    Aber die Äusserung, der Vorfall hätte vermieden werden können, hätte der Postbote den kleinen Hund ebenso ernst genommen wie einen großen Hund, finde ich völlig legitim. Und ich verstehe das sich Halterin/Freundin/what ever darüber ärgern. Wir diskutieren hier doch ständig darüber das Hunde gleich behandelt werden sollten. Glaubt hier wirklich jemand der Postbote hätte das Büro betreten wenn er durch die Glastür einen zeternden DSH gesehen hätte?

    Da ging niemand so nah an mir vorbei, dass unsere Schultern sich berührten.

    Ganz ernst gemeinte Frage, wo bist du denn unterwegs? Also ich lebe sehr ländlich bin aber beruflich bedingt mit Hund auch in Großstädten unterwegs (also auch mal Berlin, Hamburg, Dortmund) und wenn ich nicht gerade beim Supermarkt an der Kasse stehe, auf dem Weihnachtsmarkt, Schützenfest, Jahrmarkt, Freizeitpark usw bin, bin ich nicht so nah an Menschen, dass diese mich anrempeln. Und das sind alles Lokations/Anlässe die ich auch mit grossem Hund nicht betrete, da nicht erlaubt bzw aufgrund des Gedränges für den Hund kein Mehrwert existiert und auch ein grosser Hund getreten werden kann. Sowas wie enge Öffis in der Rushhour, die ich mit Hund nutzen muss, würde ich mit kleinem Hund nur nutzen, wenn ich diesen dann in einer Tasche transportiere (ist ja ein grosser Vorteil von kleinen Hunden).

    Bin ich irgendwo mit Hund spazieren, schau ich (nichtmal bewusst, aber auch ich selbst habe ja eine bestimmte Wohlfühldistanz zu anderen Menschen), dass ich nicht auf Anrempeldistanz komme.

    Ich bin Hamburgerin und komme bei jedem Lösegang mit Hund in die Situation, das fremde Menschen so dicht an uns oder dem Hund vorbeigehen, das da keine 15cm Luft zwischen ist. Allein an der Fussgängerampel vor der Haustür, stehen wir idR in einem kleinen Pulk von Menschen die zeitgleich losgehen, und den uns entgegenkommenden kleinen Menschenpulk ausweichen müssen. Dafür braucht es weder Weihnachtsparkt, Kasse, Jahrmarkt, o.ä.

    Zudem sind hier die Gehwege 1,5 - 3m breit und es ist keineswegs so das es eine "auf welcher Seite des Weges geht man" Regel gibt. Hier latschen die Leute so wie sie wollen. Und spätestens wenn Du jemanden mit Kinderwagen vor dir hast, wars das mit Abstand.

    Schön das es bei Dir vermeidbar ist, aber es hilft wenig von sich auf andere zu schliessen. Und dafür braucht es keinen kleinen Hund. Meiner hat 34kg und ist knapp 64cm hoch. Interessiert nur wenige.

    Aber in diesem Fall hätte ich mich auch geärgert, weil der Postbote offenen Auges in die Situation gegangen ist. Er hätte es wahrscheinlich gelassen, wenn der der tobende 5kg Hund ein tobender 35kg Hund gewesen wäre. Und ja, ich finde diese Tatsache sollte mit berücksichtigt werden.

    Woher soll der Postbote wissen, dass der Hund ihn beißen wird? Die Situation hat sich auch nicht im Privathaushalt der Halterin abgespielt, wo der Postbote einfach durch eine geschlossene Haustür in die Küche marschiert wäre. Es war ein Büro, wo man immer damit rechnen muss, dass jemand unabgesprochen herein kommt. Andersrum muss aber niemand, der ein Büro betritt, damit rechnen, dass sich darin ein bissiger Hund befindet.

    Hm.. ein Büro ist idR nicht öffentlich und ein Büro ist noch lange nicht durch Externe beliebig zu betreten, ohne Aufforderung. Keineswegs muss man bei einem Büro immer damit rechnen das eine externe Person unaufgefordert reinkommt.

    Und es war eine Glastür. Ich gehe davon aus der Postbote den Hund sehen und auch hören konnte. Er hat sich halt dafür entschieden ihn nicht ernst zu nehmen. Und ich sage lediglich, wäre es ein tobender 35kg Hund gewesen, denke ich nicht das er das Büro betreten hätte ohne Aufforderung, oder bevor der Hund gesichert worden wäre.

    Du musst meine Meinung nicht teilen, aber du darfst sie mir gerne lassen.

    Ja, es sollte unerheblich sein, wie groß der Hund ist der gebissen hat. Und es ist gut das es so gehandhabt wird. Der kleine Hund hat scheinbar auch richtig zugepackt und nicht nur Alarm gemacht, und das finde ich durchaus beachtenswert.

    Aber in diesem Fall hätte ich mich auch geärgert, weil der Postbote offenen Auges in die Situation gegangen ist. Er hätte es wahrscheinlich gelassen, wenn der der tobende 5kg Hund ein tobender 35kg Hund gewesen wäre. Und ja, ich finde diese Tatsache sollte mit berücksichtigt werden.