Beiträge von SavoirVivre

    Das war ja Ausnahmeszenario.

    (Schlepp)Leine dran und fertig.

    Ich weiß noch, mein Junghund (11Monate) das erste Mal am weiten Strand von Texel. Ich konnte zusehen wie das Gehirn weggeflogen ist angesichts der unendlichen Weite. Dem fehlten komplett Anhaltspunkte zum Abschätzen von Entfernungen, weil einfach nicht kilometerweit nichts außer Sand und die ununterbrochene Meereskante.

    Ich habe die Schleppleine allerdings drangelassen ;) . Da brauchte aber nix extra trainiert werden.

    Beim nächsten Mal, knapp halbes Jahr später in St. Peter Ording, blieb das Hirn an Ort und Stelle.

    Ich möchte an dieser Stelle nochmal betonen das ich kein Jagdgegner bin und die Wichtigkeit und Notwendigkeit von Jagden verstehe. Auch weil hier einiges erklärt und richtig gestellt wird.

    Danke dafür !!!

    Ich wünsche mir lediglich mehr Aufklärung und Information wenn Jagdgesellschaften unterwegs sind, egal ob aktiv oder im Training, weil das meinen realen Erfahrungen zufolge die Konfliktherde sind. Nicht der einzelne Jäger der Arbeiten in seinem Revier nachgeht.

    Niedersachsen macht es, finde ich, ganz gut. Den beiden letzten Jagdgesellschaften (in den vergangenen 5Wochen) bin ich in Niedersachsen nicht begegnet, weil zumindest die größeren Wege abgesperrt waren, und ein Mensch in neonorange auf dem großen Wanderparkplatz (da standen auch die Fahrzeuge der Jagdgemeinschaft) rumgelaufen ist und nett erklärt hat, das gerade eine Jagd stattfindet. Zwei PKW mit Pferdeanhänger sind daraufhin direkt umgekehrt (ist auch beliebtes Ausreitgebiet für Reiter, die ihre Pferde nicht in unmittelbarer Umgebung stehen haben).

    Welches reales Risiko muss denn hier überhaupt minimiert werden? Wem von euch wurde denn jetzt aktiv bei einer Jagd der Hund erschossen oder durch einen Jagdhund im Einsatz verletzt?

    Hochsitze stehen so viel rum, weil Wild nicht doof ist und man Jagddruck erzeugt. Drückjagden sind schonender als ständiges ansitzen.

    Jagd ist nicht bloß ein Hobby, es spart dem Staat allerdings viel Geld, dass Leute es als Hobby ausüben. Landwirtschaftliche Schäden zahlt der Jagdpächter. Jagd sorgt dafür, dass Landwirtschaft ausgeübt werden kann.

    Ich in Person, nicht um zwei Ecken, wurde in den vergangenen ca. 15Jahren, als Waldbesucher ohne Hund, mit Hund und/oder zu Pferd 5-6x von „Menschen die eine Waffe dabei hatten und sich auf der aktiven Jagd befanden“ mindestens beleidigt aber auch offen bedroht (ich hole dich vom Pferd). Auch war ich Zeuge als einer Bekannten gedroht wurde „wäre schade um den Hund, wenn sie ihn ableinen (er war angeleint), wir jagen hier.“

    Jedes Mal im Kontext einer aktiven Jagd in klein oder groß.

    Keine Ahnung was es bei Dir braucht um Grenzen überschritten zu sehen, ein reales Risiko zu sehen, aber spätestens wenn ich Angst habe, weil jemand (mit Waffe) bedrohlich auftritt, sind Grenzen überschritten worden und ein reales Risiko für mich da.

    Was ich sagen will, rede die Sorgen von anderen nicht klein, denn diese sind real.

    Begegne ich hingegen Förster, Jäger und Co. die ihre Runden im Revier machen und nicht aktiv jagen, waren die Begegnungen stets freundlich und interessant, weil es Raum für kurze Gespräche gab.

    Und das mein Hund auf den Wegen bleibt und in meinem Einflussbereich, nicht stöbert oder gar hetzt, ist selbstverständlich.

    Ich rede hier nicht vom Fehlverhalten von Hundehaltern (die gibt es leider auch zu hauf), sondern von Jägern in Jagdgemeinschaften, selbst wenn ich ohne Hund unterwegs bin.

    Aoleon

    Es geht doch nicht um Recht haben und mehr Recht haben :ka: . Sondern vielmehr um Konflikt- und Gefährdungsvermeidung.

    Jede „größere und weiträumigere“ Veranstaltung wird aus diesen Gründen idR angekündigt und/oder Sicherheitsmaßnahmen getroffen. Vorab und währenddessen. Egal ob Demo, größere Baustelle, Sportereignis, etc..

    Ich finde es falsch in die Richtung zu debattieren, wer denn nu mehr Recht hat sich im Wald aufzuhalten. Das ist einfach nur Problemorientiert, weiter kommt man aber nur wenn man Lösungsorientiert herangeht.

    Das "alte" Hundetier braucht nun anscheinend auch was warmes für drinnen.

    Meine Idee war nun ein stretchiger Pullover bzw. Pullunder, also ohne Ärmel. Wichtig: Darf kein Strick sein.

    Habt ihr außer Equafleece

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    Noch eine Stimme für Sofadogwear. Der Hachiko wurde uns damals von Vicidesign empfohlen und war genau das richtige. Nicht z7 warm und bequem.

    Das ist der Hachico Home und wird hier auch gerne für kühle Nächte im Camper genutzt.

    Ich mag den Farbkontrast einfach sehr

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    Dem Regenbogen so nahe.. ❤️

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    Ein wunderbares Moorgebiet das wir oft besuchen

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    sollte das Gelände für mein Empfinden gesichert sein!

    WIE soll man so ein Riesengelände denn lückenlos sichern?

    Mehr als nur die großen Hauptwege wäre ein Anfang. Damit meine ich nicht die kleinen Schleichwege, durch die sich einige wenige durchschlagen.

    Am Ende ist es den Aufwand doch wert, wenn:

    - Unfallpotentzial reduziert wird

    - Konfliktpotenzial reduziert wird

    Und ich würde wärmstens empfehlen freundlich bis neutrale Helfer an die Absperrungen zu stellen und keine Arschlöcher

    Ich habe eine Idee davon wie wichtig verantwortungsvoll durchgeführte Jagden sind und weiche gerne weiträumig aus. Da würde ich null diskutieren, höchstens die Gelegenheit nutzen Fragen zu stellen. Aber es gibt keine Entschuldigung für ätzend sein, wenn der Gegenüber höflich ist.