Welches reales Risiko muss denn hier überhaupt minimiert werden? Wem von euch wurde denn jetzt aktiv bei einer Jagd der Hund erschossen oder durch einen Jagdhund im Einsatz verletzt?
Hochsitze stehen so viel rum, weil Wild nicht doof ist und man Jagddruck erzeugt. Drückjagden sind schonender als ständiges ansitzen.
Jagd ist nicht bloß ein Hobby, es spart dem Staat allerdings viel Geld, dass Leute es als Hobby ausüben. Landwirtschaftliche Schäden zahlt der Jagdpächter. Jagd sorgt dafür, dass Landwirtschaft ausgeübt werden kann.
Ich in Person, nicht um zwei Ecken, wurde in den vergangenen ca. 15Jahren, als Waldbesucher ohne Hund, mit Hund und/oder zu Pferd 5-6x von „Menschen die eine Waffe dabei hatten und sich auf der aktiven Jagd befanden“ mindestens beleidigt aber auch offen bedroht (ich hole dich vom Pferd). Auch war ich Zeuge als einer Bekannten gedroht wurde „wäre schade um den Hund, wenn sie ihn ableinen (er war angeleint), wir jagen hier.“
Jedes Mal im Kontext einer aktiven Jagd in klein oder groß.
Keine Ahnung was es bei Dir braucht um Grenzen überschritten zu sehen, ein reales Risiko zu sehen, aber spätestens wenn ich Angst habe, weil jemand (mit Waffe) bedrohlich auftritt, sind Grenzen überschritten worden und ein reales Risiko für mich da.
Was ich sagen will, rede die Sorgen von anderen nicht klein, denn diese sind real.
Begegne ich hingegen Förster, Jäger und Co. die ihre Runden im Revier machen und nicht aktiv jagen, waren die Begegnungen stets freundlich und interessant, weil es Raum für kurze Gespräche gab.
Und das mein Hund auf den Wegen bleibt und in meinem Einflussbereich, nicht stöbert oder gar hetzt, ist selbstverständlich.
Ich rede hier nicht vom Fehlverhalten von Hundehaltern (die gibt es leider auch zu hauf), sondern von Jägern in Jagdgemeinschaften, selbst wenn ich ohne Hund unterwegs bin.