Beiträge von SavoirVivre

    TanNoz

    :birthday:

    Ich hebe Gustaf (34kg) auch raus. Rein springt er. Ist bei mir eine Kopfsache, weil mein DSH Rüde (40kg) mit ca. 9Jahren beim rausspringen aus dem Kofferraum (normaler Kombi) einen BSH erlitten hat. Es war schlimmer als schlimm, und hat sein restliches Leben stark beeinträchtigt.

    Und weil er rausgehoben wird, ist bei Gustaf der Nebeneffekt, das er auch bei starken Aussenreiz nicht rausspringt sondern wartet. Das musste ich dann nicht mehr separat auftrainierten, sondern war so beiläufig

    Neala

    Ich glaube derSchal/Halswärmer gehört nicht zum Mantel. Also nicht fest angenäht.

    Massai oder?

    Gustaf hat auch paar Selbstgenähte. Ich habe neonfarbenen Fleece gewählt für eine bessere Sichtbarkeit. Nur für die Ohren braucht er sie nicht

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    Ich lebe auf dem Land. Hier gibt es such Höfe mit Hofhunden, die laufen schon immer auf dem Hof und um den Hof.

    Die gehen nicht wildern und es interessiert die Wenigsten, weil es eben schon immer so war.

    Kann man gut oder schlecht finden. Hofhundehaltung ist jedoch anders als die Art und Weise, wie ich als einfach nur Hundefan mit Hund lebe.

    Da von dummen Haltern reden kann man natürlich machen, darf ja jeder seine Meinung haben. Ich finde das jedoch fern der Lebenswirklichkeit.

    Wer im "früher" steckenbleibt und es in diesem Zusammenhang versäumt seinen Hund, angeblich ja stets geliebtes Familienmitglied, zu schützen - ja der handelt meines Erachtens dumm.

    Auch wenn mein Hund und sämtliche Vorgänger (fiktive Beispiel) "immer schon" allein im weitläufigen Garten sein durfen, dessen Zaun aber nicht wolfssicher ist, und ich aber weiss der Wolfsdruck wird immer höher und die Wölfe kommen schon bis am Zaun dran, dann lasse ich meinen Hund nicht mehr unbeaufsichtigt in den Garten, egal wie ich es vorher über viele Jahre gehandhabt habe - es sei denn ich will ihn loswerden :ka: .

    Aber ebenfalls ja, diese Meinung muss keiner teilen.

    Ja, Zweitmeinung werde ich mir holen.

    Ist für mich schwierig. Emil ist im Alltag kein Stück auffällig. Er ist schon interessiert an pipistellen, klar. Aber der bleibt immer ansprechbar. Noch nie zu einer Hündin abgedampft. Kein Gejammere zuhause, schläft gut.

    Hmpf, habe einfach Sorge. Eine Kundin von mir hat da zu lange gewartet und tatsächlich hat der Hund recht flott Hernien entwickelt und auch nach der Kastra hat er da weiter ein Thema mit.

    Ich will dem Emil ja auch nix antun....

    Gustaf war/ist auch ein völlig normaler Junghund bzw. junger Adult. Klar hatten wir auch mal anstrengende Phasen (also, wo er nicht ansprechbar war bei entsprechenden Aussenreizen :lol: ), aber das ist meines Erachtens - so wie es bei ihm war - normal für einen jungen Hund auf dem Weg zum Adult. Also z.B. nicht vergleichbar mit Luzifer, für den der SuprelorinChip ja aus anderen Gründen eine richtig gute Sache war.

    Aber für mich ist die Abwägung klar. Gesundheit geht vor. Für mich selbst macht es im Alltag und Erziehung/Hundesport keinen Unterschied ob er intakt oder kastriert ist - ich komme gut mit ihm zurecht und es passt wie Arsch auf Eimer.

    Das war aber auch für mich ein Weg der Informationssammlung, Gespräche, Testläufe mit Hormonen, etc. um heute sicher zu sein mit der Entscheidung.

    Wann seit ihr dran? Nando wird nächste Woche auch kastriert.

    Am Mittwoch Morgen. Mit der Entscheidung bin ich fein, aber ich habe schon Bammel vor der Narkose, obwohl das unverhältnismässig ist. Er bekommt eine vernünftige Inhalationsnarkose mit entsprechendem Monitoring und die Kastration wird in der Gemeinschaftspraxis unseres Vertrauens durchgeführt (Inhaber und TA ist Kardiologe)

    Wann ist es bei euch soweit? Wie alt ist Nando? Als Resultat eines sich positiv auswirkenden SuprelorinChips?

    Claudi, falls es Dir hilft. Ich lasse Gustaf kommende Woche kastrieren - er ist jetzt gute 2,5Jahre alt.

    Grund: Seit er 1Jahr alt ist hatte er Probleme mit der Prostata. Da hieß es - korrekterweise - dass das bei jungen StadtRüden, die ständig vielen, reizvollen Gerüchen ausgesetzt sind oft vorkommt, das die Prostata temporär mal vergrössert ist. Tja, bei Gustaf wurde aus temporär/mal, ein dauerhafter Zustand (sehr stark vergrössert mit kleiner Zystenbildung) mit den entsprechenden gesundheitlichen Begleiterscheinungen. Und wenn das bei einem so jungen Hund schon losgeht....

    Klar könnte ich dauerhaft mit Hormonen liebäugeln. Ypozane hat gute zwei Monate geholfen. Danach habe ich ihn, knapp zweijährig, einen Surpelorin-Chip setzen lassen. Und siehe da, seit er den Chip hat, ist er endlich er selbst, entwickelt sich körperlich prächtig und das Wichtigste ist - seine gesundheitlichen Beeinträchtigungen sind nicht mehr existent. Die Prostata selbst hat Normalgrösse und alle gesundheitlichen Begleiterscheinungen sind auch einfach weg.

    Ich habe es hier im DF nie thematisiert weil es niemanden etwas angeht, ich mich intensiv damit auseinander gesetzt habe, und fein mit der Entscheidung bin.

    Aber im Gegensatz zu Dir haben wir auch Testläufe hinter uns, und ich bin sicher dass es die richtige Entscheidung FÜR Gustaf ist. Klar hätte ich ihn lieber intakt, aber manchmal zählt - im Sinne des Hundes - das Ergebnis und nicht der Wunsch.

    Ich denke andere werden Dir nicht helfen können, weil es immer individuell ist. Ich kann Dir nur den Rat geben, Dir mindestens eine Zweitmeinung einzuholen wenn Du Dir unsicher bist. Ich hatte drei gute Gespräche mit TÄ und habe sie sicherlicher dezent genervt :lol:

    Im den sozialen Medien wurde eine Hexenjagd auf den Typen (Klar-Identität bekannt) gestartet. Ich hoffe es kommt nicht zu körperlichen Übergriffen, wir sind noch immer ein Rechtsstaat und das ist auch gut so.

    Aber ja, ich finde es gut das er damit sozial geächtet ist. Es gibt keine Entschuldigung für regelmässige/mehrfache Tierquälerei.

    Auch der Boxklub in dem er trainiert hat in einer offiziellen Stellungsnahme Abstand eingenommen.