Beiträge von SavoirVivre

    Und es sind keine Leistungen für 1.500€, wenn die zu zahlende Rechnung 6.000€ beträgt.

    Die Frage war doch wie eine so hohe Rechnung bei einer Routine-OP entstehen kann. Im 4-fachen Satz wird aus einer 1500 Euro Behandlung/Rechnung halt eine 6000 Rechnung. Behandlung bleibt gleich, aber es wird anders abgerechnet.

    Klar muessen da 6000 Euro gezahlt werden. Aber im 4-fachen Satz ist das halt keine mega aufwaendige und komplizierte OP mit was-auch-immer-fuer-Komplikationen.

    Nix anderes sagt das Posting vom corrier fuer mich aus.

    Und das sehe ich halt anders. Denn auch im Notdienst muss nicht der vierfache Satz abgerechnet werden, sondern es ist u.a. eine Abwägung des tatsächlichen Aufwands. Es kann auch nur der zweifache und alles dazwischen genommen werden.

    Wenn also der vierfache - und somit maximal mögliche - Satz genommen wird, dann gehe ich davon aus das die OP eben nicht unkompliziert war, sondern das es Gründe dafür gab die ein und andere Position höher abzurechnen. Damit ist der Wert der Leistung nicht 1.500€ die einfach mal 4 genommen wurde. Davon gehe ich zumindest mit Vertrauensvorschuss aus.

    Denn im Umkehrschluss.. wenn für eine „normal komplizierte“ OP der vierfache Satz genommen wird, einfach weil die Klinik es kann/darf, dann ginge das für mich durchaus Richtung „soviel Geld wie nur möglich“ rauszuholen. Nenn mich naiv, aber davon gehe ich nicht aus.

    6000 im 4fachen Satz sind ja dann zb eh "nur" 1500€

    Ich finds für Notdienst nicht viel. Also als Summe, ja. Aber als Kosten für eine Notoperation nicht.

    Aber so kann man es nicht sehen. Denn der Rechnungssteller erhält nunmal 6.000€ und keine 1.500€, und der Rechnungsempfänger hat danach 6.000€ und nicht 1.500€ weniger.

    Es sind keine 1.500€ Kosten für diese Not-OP, sondern 6.000€

    Der vierfache Satz mag aus Gründen gerechtfertigt sein, aber es hat keinen Sinn die schlussendliche Summe irgendwie „weicher“ zu reden.

    Was halt einfach wirklich bescheiden ist, ist, dass all die Jahre keine Anpassung vorgenommen wurde und der Sprung jetzt so extrem ist.

    Besser wäre es gewesen, schrittweise immer wieder anzupassen (auch für tiermedizinisches Personal!) und nicht 20 Jahre zu sammeln und dann bäm.

    Ebby hat mich im Laufe der 12 Jahre Krankheit rund 50 000€ gekostet. Ich habe mich schon oft gefragt, ob ich sie heute nochmal durchbringen würde....

    Ich kann dazu nur sagen Hut ab, meinen größten Respekt. Die Summe ist heftig, ja. Aber ich erahne auch die Zeit, Liebe, Kummer, Verzicht der dahinter steht.

    Wir haben eine ordentliche Rücklage für Gustaf. Dafür würden sich andere ein vernünftiges Auto kaufen. Totzdem hat er auch zusätzlich eine Vollversicherung (KV+OP), einfach weil ich im direkten Umfeld Fälle miterlebt habe, in den letzten 5Jahren, wo mir die Ohren geschlackert haben.

    Das wir nur einzahlen ohne Leistung in Anspruch zu nehmen, wäre das mein absolutes Wunschszenario, weil dann ist mein Hund "gesund". Und ich rede mir ein, dass meine Beiträge dann halt an anderer Stelle für ein anderes krankes Tier eingesetzt werden, und ich damit einen kleinen Beitrag dazu leiste das die Versicherungssummen nicht steigen. Jeder darf sich schönreden was er will :see_no_evil_monkey:

    SavoirVivre Da wird dann eben die Läufigkeit ausgesetzt. Bei durchschnittlich 2 Läufigkeit en pro Jahr hat man ja bisschen Spielraum.

    So kenne ich das. Und zur Schonzeit fürs Wild oder gerade im Winter, wenn es ruhiger wird, hat man dann Welpen. Die sind dann auch gleich "abgehärtet" und nicht so Weicheier bei den Temperaturen im Sommer :tropf: Nicht meine Meinung, habe ich so gesagt bekommen.

    Aber ich kenne das auch nicht so, dass Nichtjäger Welpen bekommen. Mein Kumpel musste mit allen seinen Hunden erstmal zur Jagd eingeladen werden und zeigen, dass er und die Hunde gut arbeiten bis er eine Zusage bekam.

    Ich denke auch beim Deutsch Drahthaar wird das so sein, dass man dann gucken muss, wo man einen her bekommt bzw wer die Zusage dann überhaupt bekommt.

    Wenn das so wäre, also dass das so geläufig ist in der Jagdhunderassen Zucht, würde sich dann die Frage nach Sommer- oder Winterwelpe gar nicht erst stellen?

    Ich meine, wenn das was du schreibst geläufig ist bei DD Würfen, dann gäbe es nur zu bestimmten Monaten Würfe :ka:

    Ich sage nicht das ich es gut finde, aber ich habe auch keine echte Meinung dazu, weil ich zu wenig Ahnung von Spezialisten unter den Jagdhundrassen habe. Gerade letzten Donnerstag lang und breit mit ihr drüber gesprochen. Eine Bekannte (Kundin) steht bei zwei Züchtern für eine Brandl Bracke auf der Warteliste. Sie und ihr Mann haben den Jagdschein, werden den Hund aber nicht mit zur Jagd nehmen. Fragt mich nicht nach dem Sinn, aber sie hätten von jedem Züchter (4) den sie gefragt haben einen Welpen bekommen).

    Ist das beim DD so anders?

    Meine Gassibekanntschaft hat übrigens einen DD. 8Monate alter Rüde und wohnt in der Nachbarschaft. Mitten in der Stadt. Und sie macht garantiert nix Richtung Jagd oder Hundesport. Ihre Eltern haben seit Jahrzehnten Malinois und DD. Alle vom Züchter, so auch ihrer.

    Ich kenne DD halt nicht. Ist das so problematisch? Die DD ihrer Eltern sind auch mal bei ihr, aber max 2 auf einmal.

    Die Jäger machen doch eh meistens nen Wurf nach der Drückjagdzeit. Da kann man sich nicht großartig was aussuchen. Die machen Würfe, wenn sie nicht jeden Tag los müssen.

    Öhm.. ich bin sicher die Läufigkeit der Hündin wird die größere Rolle spielen. Das klingt als ob Züchter von DD das in der Hand hätten. Nö, glaube ich nicht

    Bei Junghunden finde ich es erstmal nicht ungewöhnlich das sie Phasen haben in denen sie das ein oder andere als „blöd, mach ich nicht“ deklarieren oder gar temporäre Unsicherheiten zeigen. Auch gänzlich ohne das etwas vorgefallen ist. Spooky Phasen sind leider keine Urban Legends 😁

    Wenn man ausschließlich kann das der Hund im direkten Zusammenhang etwas negativ verknüpft hat (und gerade beim Einstieg ins Auto ergibt sich idR ja keine Situation, bei der man nicht dabei ist), dann würde ich mit der Situation unaufgeregt und pragmatisch umgehen. Sprich, Hund sträubt sich einzusteigen, verhält sich wenn erstmal drin aber „normal“? Dann hebe ich ihn kommentarlos rein, Klappe zu und fahre los. Ich schätze nach 4-5x hat auch der Hund verinnerlicht dass das normales Prozedere ist.

    Ist es gesundheitlich bedenklich, einen gesunden jungen Hund (knapp unter 20kg) in und aus dem Kofferraum springen zu lassen? Ich war da ganz sorglos und bin mir nach den letzten Beiträgen gar nicht mehr so sicher :???:

    Ich denke nicht das es gesundheitlich bedenklich ist, sofern man von kein besonders hohes Auto hat.

    Augenmerk sollte allerdings auf einen kontrollierten Absprung und Landung liegen. Der Untergrund sollte so beschaffen sein das der Hund nicht wegrutscht, und der Spungwinkel sollte vernünftig sein.

    Und natürlich ein Auge auf Hundegrösse/Gewicht vs. Kofferraumhöhe haben.