Für mich bedeutet Partnerschaft, auch, offen für Kompromisse zu sein. Insbesondere wenn man nicht nur für sich selbst verantwortlich ist, sondern Kind und Kegel dran hängt.
Es wäre für mich undenkbar meine Wünsche "kompromisslos" durchzusetzen. Wenn ich ich sein will und null Kompromisse eingehen, dann brauche ich keinen Partner mit dem ich Leben und Raum teile - so sehe ich es halt
. Ebenso wie ich erwarten würde das mein Partner Kompromisse eingeht. Und ja, das betrifft dann auch Kind und Hund. Selbstverständlich nichts was auch nur in Richtung Kindeswohl-/Tierwohlgefährdung geht, aber ich bin schlicht und ergreifend kein Freund von schwarz:weiss denken, und das erwarte ich auch von einem Menschen mit dem ich eine Partnerschaft eingehe. Kompromisse einzugehen ist etwas ganz anderes als sich verbiegen zu lassen. Schade wenn man den Unterschied nicht sieht.
Ergo, das wäre für mich kein geeignetes Partnermaterial, wenn von ihm da gar keine Kompromissbereitschaft kommt. Aber auch Du sollest Dir überlegen in wie weit Du bereit bist (insbesondere in einer gemeinsamen Wohnung) Kompromisse einzugehen, was der Hund darf oder nicht darf. Das jeder von euch dann irgendwo Grenzen für sich zieht finde ich richtig und legitim. Aber redet miteinander und zeichnet die Grenzen nicht schon von Anfang an scharf. Dass Dein Partner nicht möchte dass Dein Hund aufs Sofa kommt, heißt nicht das er Deinen Hund ablehnt oder nicht will. Ich gestehe es einen bisher-nicht-Hundemenschen absolut zu, das er seine Grenzen anders setzt als ich als Hundemensch. Und selbst ich als Hundemensch.. mein jetztiger Hund ist der erste der überhaupt aufs Sofa darf (seit einigen Monaten sogar kurzweilig ins Bett) - die vier davor durften das nicht 