Beiträge von SavoirVivre

    im Artikel steht doch nach der Versorgung in Hofheim ging’s nach Gießen. Und das die Kosten für Hofheim mit ca. 2.500€ gerechnet wird. Es liegt noch nicht einmal eine Rechnung vor. Also für diese ungefähre Summe wird ja was vernünftiges gemacht worden sein. Ist ja auch kein Kleingeld.

    Stabilisierung, Schmerzbehandlung, evtl. sogar lebensrettende Maßnahmen. Was an meinen Zeilen ist romantisiert?

    Es steht aber auch das Schmerzspritze erst in Gießen gab. Was genau da jetzt ist Hofheim gemacht wurde für 2500€ bleibt für mich auch in Rätsel

    Meinst du mit einer Schmerzspritze kommst du weit bei solchen Verletzungen?

    Ich bin wahrlich kein Fachmensch, aber ich habe da schon umfangreichere Erstversorgung im Kopf.

    Ich glaube das ist etwas romantisiert. Was soll das denn für eine Erstversorgung sein, bzw. wie soll denn ein Hund mit 4 kaputten Beinen und inneren Blutungen ambulant so zugedröhnt werden, dass er nicht leidet? Man nimmt meiner Meinung nach mit dem Wegschicken durchaus Leid in Kauf.

    Unmenschlich finde ich das trotzdem nicht.

    denn bei den beschriebenen Verletzungen wurde sicherlich (auch) über eine Euthanasie gesprochen. Was ich tatsächlich von jedem Tierarzt erwarten würde, ist dass er auch ohne Vorauszahlung/Kostenzusicherung in so einem Fall ein Tier erlöst. Wenn der Besitzer das nicht will und sich entscheidet, lieber noch weitere Kliniken abzuklappern, dann geht das auf seine Kappe.

    Mir ist aklerdings bei der Story der zeitliche Ablauf nicht so ganz klar.

    im Artikel steht doch nach der Versorgung in Hofheim ging’s nach Gießen. Und das die Kosten für Hofheim mit ca. 2.500€ gerechnet wird. Es liegt noch nicht einmal eine Rechnung vor. Also für diese ungefähre Summe wird ja was vernünftiges gemacht worden sein. Ist ja auch kein Kleingeld.

    Stabilisierung, Schmerzbehandlung, evtl. sogar lebensrettende Maßnahmen. Was an meinen Zeilen ist romantisiert?

    Ich bin echt baff, aber ok ich bin auch Vielreisende. Es ist falsch von mir von mir auf andere zu schließen. Sorry dafür. Ich war nur gerade echt sauer was TÄ und TFA wieder mal vorgeworfen wird.

    Ich habe, gerade für medizinische Notversorgung von Mensch und Tier, Kreditkarten und EC Karte mit gewisser Deckung oder Überzugsrahmen dabei. Insbesondere im Ausland. Ich könnte auch adhoc per PayPal zahlen.

    Bargeld hingegen fast null.

    Das war bereits 2008 so, das ich in einer Tierklinik sofort(!) in der Lage gewesen sein musste 2.000€ auszulegen, damit mein DSH Rüde mit Querschnittslähmung aufgrund eines massiven BSV stationär aufgenommen wurde. Eine Erstversorgung (Schmerzmittel per Zugang) wurde sofort gemacht, unabhängig von den Zahlungsmodalitäten.

    Sorry das ich irritiert bin das hier einige aus den Wolken zu fallen scheinen.

    Und es ist auch nun kein Geheimnis das Versicherungen teilweise Wochen zum zahlen benötigen und eine direkte Übernahme von vielen Kliniken abgelehnt wird.

    Ja, die Situation ist wirklich für alle beschxxxxxx. Aber dafür können doch die TÄ und TFA nichts. Was meint ihr wie die sich fühlen wenn sie sowas lesen wie „wie unmenschlich“. Die tun tagtäglich nichts anderes als medizinische Versorgung von Tieren sicherzustellen und suchen sich das gewiss nicht aus Tiere abweisen zu müssen.

    Und was mich irritiert, seit hunderten Seiten ist hier die Rede davon womit man rechnen muss wenn man nicht wenigstens 1-2k € adhoc auslegen kann. Keiner kann hier sagen, wusste er nicht.

    Und jetzt wo über einen solchen Fall konkret berichtet wird ist es unmenschlich? Dann werden wieder mal TÄ und TFA verantwortlich dafür gemacht und als unmenschlich betitelt, das man selbst nicht in der Lage war für sein Tier vorzuplanen (dass das Schicksal dazwischen kommt mal außen vor, aber ich wette viele Tierhalter sehen die Notwendigkeit dafür noch immer nicht ein)?

    Ok, aus der Diskussion bin ich dann mal lieber raus.

    Hm, wo fehlt da jede Menschlichkeit? Das ist so absolut und verurteilend. Finde ich nicht fair.

    Wo soll die Klinik anfangen und wo aufhören? Eine solche OP bindet Stunden und mehrere Fachkräfte. Und andere Hunde die dort ankommen brauchen auch (akute) Hilfe und haben wahrscheinlich zahlungsfähige Halter. Ich denke nicht, das anstatt der medizinischen Versorgung des Hundes diese Fachkräfte kaffeetrinkend rumsitzen. So oder so, die Mitarbeiter werden zu jeder Zeit Tiere die medizinische Hilfe brauchen behandeln und versorgen, anstatt Däumchen zu drehen. In TierKliniken gibt es idR eher zu viel als zu wenig zu tun.

    Ich gehe davon aus das eine Erstversorgung, damit der Hund nicht „leidet“, sichergestellt wurde. Die werden den Hund eher nicht völlig unbehandelt vor die Tür gesetzt haben. Das wäre in der Tat unmenschlich.

    ja, war mir klar daß das kommt. Das ist alles plausibel, aber einen Hund und die Besitzerin derart abzuweisen in so einer Notsituation ist für mich absolut unmenschlich. Wenn das verurteilend rüber kommt und manche als unfair empfinden ist das so, aber ändert meine Meinung nicht.

    Daß es möglich ist sowas zu händeln und anders damit umzugehen beweist ja die 2. Klinik Giessen

    Du, mein Anspruch ist es sicher nicht deine Meinung zu ändern. Und wie du schon sagst gibt es dazu nunmal unterschiedliche Meinungen. Aber das als unmenschlich zu betiteln ist für mich verurteilend und wertend, und das tue ich nunmal ungerne als Außenstehende ohne Einblick in Details. Für mich sind die TÄ und die MA deswegen weder unmenschlich noch handeln sie unmenschlich. Ich weiß nämlich ganz viele wichtige Details dafür nicht.

    Mag ja sein das da andere schneller dabei sind :ka:

    Da es hier neulich auch Thema war. Hab gerade einen Fall gelesen, bei dem eine Tierklinik den verunfallten Hund wieder ausquartiert hat, als die Besitzerin nicht in Vorleistung gehen konnte mit einer hohen Summe. Der Zeitungsbericht erwähnt es kurz, in den Facebook Kommentaren wird es bestätigt. Da half auch die vorhandene OP Versicherung nichts.

    Man kriegt echt ein Problem in einigen Kliniken, wenn man nicht sehr schnell eine hohe Summe zur Verfügung stellen kann als Vorleistung vor der OP.

    Ich muss mal echt für mich selbst überlegen, wie ich das dann machen könnte im Fall des Falles. Geld in größerer Höhe könnte ich besorgen, aber wie schnell das ist die Frage.

    https://www.facebook.com/share/v/EELJ69yNQZTjJnRX/

    furchtbar. Absoluter Alptraum. Sicher ist die Finanzierung nicht das Problem der Tierärzte. Aber, auch wenn ich dafür jetzt gesteinigt werde, fehlt da für mich jede Menschlichkeit.

    Hm, wo fehlt da jede Menschlichkeit? Das ist so absolut und verurteilend. Finde ich nicht fair.

    Wo soll die Klinik anfangen und wo aufhören? Eine solche OP bindet Stunden und mehrere Fachkräfte. Und andere Hunde die dort ankommen brauchen auch (akute) Hilfe und haben wahrscheinlich zahlungsfähige Halter. Ich denke nicht, das anstatt der medizinischen Versorgung des Hundes diese Fachkräfte kaffeetrinkend rumsitzen. So oder so, die Mitarbeiter werden zu jeder Zeit Tiere die medizinische Hilfe brauchen behandeln und versorgen, anstatt Däumchen zu drehen. In TierKliniken gibt es idR eher zu viel als zu wenig zu tun.

    Ich gehe davon aus das eine Erstversorgung, damit der Hund nicht „leidet“, sichergestellt wurde. Die werden den Hund eher nicht völlig unbehandelt vor die Tür gesetzt haben. Das wäre in der Tat unmenschlich.

    Ein Familienmitglied möchte sich einen Welpen zulegen und steht mit einem Züchter in Kontakt.

    Jetzt hatte der Knirps mit 8 Tagen die Augen geschwollen, Tierarzt hat antibiotisch behandelt. Jetzt sind die Kleinen 3 Wochen alt und die Augen offen - das eine Auge ist leicht geschwollen und trüb. Der Tierarzt sagt das er auf dem Auge wohl nicht richtig/gar nicht wird sehen können. Das andere Auge sieht normal aus. Die Geschwister haben nichts. Sonst alles normal entwickelt.

    Nun steht die Frage im Raum ob sie den Welpen nehmen würden oder nicht. Einen komplett blinden Welpen würden sie nicht nehmen, bei einseitiger Blindheit überlegen sie. Ich habe empfohlen einen Augenspezialisten dazu zu ziehen - fällt Euch noch was dazu ein? Spätere mögliche Probleme?

    Ich würde den Welpen nicht nehmen. Ich suche mir ja sorgfältig Züchter und Verpaarung aus, um einen möglichst gesunden Hund seiner Rasse zu bekommen.

    Ich glaube nicht das ein Hund der von Welpe auf an nur auf einem Auge sehen kann erwähnenswert beeinträchtigt ist, aber wenn im Laufe des Hundelebens das andere Auge verletzt wird ist der Hund nunmal blind. Es gibt von vornherein kein zweites sehnendes Auge. Das würde ich halt nicht wollen.

    Ich hatte bisher nur „Hunde mit Vorgeschichte“ die alle ihre Special Effects hatten. Tierschutzhunde halt, die als junge Adults ihren Weg zu mir gefunden haben. Oder aus gruseliger Aufzucht. Es war streckenweise nicht einfach und stets mit Management und enger Führung verbunden. Auch, weil es idR größere Hunde waren (DSH, Boxer-Mix) die Konflikte bevorzugt nach vorn aufgelöst haben.

    Aber die zuverlässige Betreuung durch meine Eltern, wann immer nötig, hat das jahrzehntelange Zusammenleben mit „diesen“ Hunden so unglaublich erleichtert, weil sie mir üppig hundefreie Zeit ermöglicht haben.

    Ich muss gestehen, mir fiel das Erziehen und Führen meiner „Special Effects“ Hunde doch leichter als jetzt bei meinem freundlichen Boxer (und fünften Hund). Einfach weil die strikte Linie bei seinen Vorgängern gesetzt war, anders als eng und konsequent ging nicht, während ich bei ihm gefühlt wischiwaschi und inkonsequent führe. Er ist so nett und unkompliziert, das ich vieles schleifen lasse. Es passt schon alles, aber erziehungstechnisch dauert dadurch alles auch länger bis es zufriedenstellend ist.