Beiträge von SavoirVivre

    Aber wie gesagt, mir im Grunde schnuppe wie du da eingestellt bist.

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    Dennoch kaust du jetzt seit zig Beiträgen auf dem Begriff "Unmenschlichkeit" rum.

    Den du auch noch selbst erfunden hast.

    "Mir fehlt jede Menschlichkeit" und "Ihr seid unmenschlich!" sind nämlich unterschiedliche Nuancen.

    Dann reichts doch jetzt oder?

    Ja war es in dem Moment für mich als drum gebeten wurde. Hättest dir den Beitrag also sparen können.

    Puh ich verstehe dich schon. Du bist verletzt worden, hast Schmerzen und Umstände weil der Hund außerhalb der Kontrolle seiner Halter unterwegs war. Aber ich befürchte auch, der Gang vor Gericht ist nicht erfolgsversprechend.

    So doof das ist, von deinem eigenen Hund geht auch immer eine natürliche Tiergefahr aus. Kurzum, gäbe es deinen Hund nicht, hätte der Hund ihn nicht attackiert, du hättest ihn nicht verteidigen müssen und wärst auch nicht verletzt worden.

    Ich würde das auch außergerichtlich klären und die Hundehalterin bitten das ihrer Hundehaftpfichtversicherung zu melden. Vielleicht geht das dann seinen Gang Richtung Schmerzensgeld Angebot. Da sie eure Tierarztrechnung beglichen hat, besteht ja indirekt bereits ein Eingeständnis das ihr Hund euch attackiert hat.

    Und ansonsten gäbe es außer mir natürlich mindestens einen weiteren Notfallkontakt. Und ich könnte überall per PayPal sofort Geld anweisen.

    Bis PayPal dummerweise genau dann Wartungsarbeiten durchführt oder anderweitig technische Probleme hätte. Kann man sich auch nicht 100% drauf verlassen.

    Ja, leider ist man in der heutigen Welt fast schon auf Gedeih und Verderb auf technische Funktionalität angewiesen.

    Man kann auch eine Sofortüberweisung tätigen, auch wenn die Bank erst am Folgewerktag tätig wird. Es geht ja um Zahlungsfähigkeit und Willigkeit.

    Und ich kann mich nur nochmal wiederholen. Man kann nicht alle Eventualitäten des Lebens abdecken. Aber das weiß idR auch eine Klinik und kann abwägen. Da sitzen ja intelligente und vernunftbegabte Menschen.

    Mit der Hundehalterin fühle ich sehr mit. Eine furchtbare Situation in der ich niemals jemanden einen Vorwurf machen würde. Man kann nicht auf alle Eventualitäten vorbereitet sein. Nur im Rahmen seiner Möglichkeiten und Wissens organisiert sein.

    Ich bin sehr froh das ihrem Hund durch so viele Menschen, deren Bemühungen und Spenden geholfen werden konnte.

    Dennoch hast du nicht begriffen um was es mir ging. Du vorverurteilt, obwohl mehrfach erwähnt wurde das der Hund zwei Tage von der Klinik versorgt wurde. Ohne das auch nur ein Euro geflossen ist. Von welchem SOFORT fantasierst du also? Und Du wirfst den Mitarbeitern doch Unmenschlichkeit vor, oder meinst Du das Gebäude selbst plus KI hat mit der Halterin gesprochen?

    Aber wie gesagt, mir im Grunde schnuppe wie du da eingestellt bist.

    Aber wenn das scheinbar häufiger vorkommt sollte man doch mal über Anzahlung bei Einlieferung reden.

    Wie gesagt ich kenne es nicht, gar nicht. Nur lebe ich da wohl in einer Exotenwelt. Und ich brauche überhaupt keine supersonderspezial Szenarien konstruieren, damit sowas richtig doof wird.

    Ich schätze gut findet das niemand, auch ich nicht. Einfach weil es nunmal längst nicht allen möglich ist, es nicht lebensnahe stets und immer machbar ist - egal ob man das Geld eigentlich hat - und der Gedanke das deswegen ein Tier medizinisch nicht behandelt wird, furchtbar ist.

    Ich finde es nicht gut, das der Sofortzugriff auf so viel Geld (und ja, ich finde 1.000€ eine Menge Geld) entscheidend sein kann.

    Aber wie immer wird hier lustig zusammen gewürfelt.

    Mir geht es darum das es auch etwas mit den Mitarbeitern einer Tierklinik etwas macht, wenn sie ein Tier nicht behandeln können. Ich denke keiner tut das gerne und das es schmerzt.

    Aber in den allerwenigsten Fällen kann ein tiermedizinischer Mitarbeiter einer Tierklinik persönlich etwas dafür. Es wird aber an vielen Stellen, auch hier, durchaus etwas persönliches draus gemacht und das finde ich falsch und unfair! Jemanden der grundsätzlich hilft und helfen will, dem aber aus Gründe die Hände gebunden sind, die keiner kennt, Unmenschlichkeit vorzuwerfen ist keine Kleinigkeit.

    Auch wenn ich Verständnis für (wahrscheinlich) Einzelfallentscheidungen einer Anzahlung habe, finde ich es noch lange nicht gut.

    Wie sich der einzelne organisiert in Rahmen seiner Möglichkeiten ist ja Privatsache.

    Wie organisierst du das bei der Betreuung des Hundes? Also bist du dann quasi stets abrufbereit innerhalb von Minuten oder gibst du 2000 Euro in bar der betreuenden Pension/bar mit?

    Ich hatte meinen Hund noch nie in Betreuung. Wenn, dann würde er in eine Hundepension kommen und mit denen wäre vorab genau sowas zu klären. Wäre für mich in der Tat eine relevant wichtige Frage.

    Und ansonsten gäbe es außer mir natürlich mindestens einen weiteren Notfallkontakt. Und ich könnte überall per PayPal sofort Geld anweisen.

    Mal abgesehen davon. Man kann nicht alle Eventualitäten des Lebens absichern. Das ist unmöglich. Man kann nur nach besten Wissen und Gewissen organisieren - im Rahmen seiner Möglichkeit.

    PS

    und ja, wenn es gar nicht anders geht und eine Betreuung aus Gründen unumgänglich würde ich auch 2.000€ bar da lassen. Warum nicht, ist ja deswegen nicht weg.

    Warum habe ich das Gefühl dir geht’s nur ums blöken? War ich irgendwie undeutlich als ich schrieb wie das der einzelne organisiert ist seine Privatsache?

    Die FB Kommentare sind unfassbar - die Kosten für MRT, OP etc wären ja dermaßen hoch - da könnte man ja Menschen von behandeln vom Preis her

    Ei, sicher das - es sind ja auch die selben Geräte, die selben Standards, usw

    Ich freue mich für die HH, dass sie so viel Unterstützung bekommt - Hofheim hat mMn allerdings diesen Shitstorm nicht verdient

    Dafür muss man leider nicht erst auf FB schauen.

    Keine weiteren Informationen oder Hintergrund wissen, aber auch hier wird den TÄ/Mitarbeitern dort unmenschliches Verhalten vorgeworfen.

    Überall wo Menschen anonym zusammenkommen wird leider rasch geurteilt, auch ohne zu wissen was genau war. Wahrscheinlich ist keiner von uns frei davon, leider.

    Vielleicht werden hier einige Dinge zusammen gewürfelt. Komplett in Vorkasse gehen kenne ich auch nicht. Wie auch, ist ja schwer absehbar wie teuer es am Ende tatsächlich wird. Aber wenn vorab bekannt ist das es mehrere Tausend Euro kosten wird und der Hund z.B. auch stationär bleiben muss, ist eine Anzahlung (ich glaube Vorabzahlung war der falsche Begriff) von 1.000€ und/oder auch mehr, gar nicht so selten. Insbesondere vielleicht bei der Tierklinik völlig unbekannten Tierhaltern.

    Ich vermute das jeder Klinik bekannt ist das man keine mehrere Tausend Euro bar zuhause liegen hat und das EC Kartenlimit oftmals bei 1.000€ liegt. Da arbeiteten ja normale Menschen mit normalen Konten, bei denen es nicht anders sein wird.

    Das eine TierKlinik von vorn herein sagt, das wird ca. 10.000€ kosten, bitte sofort zahlen sonst fangen wir gar nicht erst an - das glaube ich nicht. Aber das heißt selbstverständlich nicht das ich richtig liege. Es ist eine Vermutung.

    Im beschrieben Fall bestand vielleicht ein besonders hohes Ausfallrisiko, da Touristin, deren Versicherung geklärt werden muss und die keinen Plan hatte wie sie die Kosten stemmen soll da außer der Versicherung keine mehreren Tausend Euro Rücklagen. Alles Spekulation aber ich möchte gerade gerne im Sinne der Klinik und deren Mitarbeiter denken.

    Umso dankbarer bin ich für Tierschutzorganisation die der die sofort bereit war zu helfen und sowas auf die Füße gestellt hat. Und allen Spendern.

    SavoirVivre klar ist es egal. Aber wenn du extra erwaehnst, dass es bei dir ja schon 2008 so war, dan kommen eben Antworten, wie es wo anders war/ist.

    Und ja, ich finde sofort zahlen (nicht erst in ein paar Stunden) strange.. Da kann noch so oft was anderes im Netz stehen. Heisst ja nicht, dass man nicht zahlen kann o.ae.

    Ich finde das auch keineswegs gut, oder Strange wie du es nennst, aber ganz offensichtlich gibt es halt Kliniken die es so handhaben :ka: .

    Wisst ihr, mir im Grunde genommen wirklich egal wer wie vorsorgt.

    Aber bitte, nun wissen alle hier Mirlesenden dass das vorkommen kann - in diesem Falle von einer bekannten Klinik - das um Vorkasse gebeten wird. Wäre schön wenn es nur daran lag das es eine ausländische Touristin war (besondere finanzielle Unsicherheit für die Klinik). Aber wie man hier jetzt nachlesen kann, eben nicht nur.

    Jetzt können ganz viele schreiben „ist mir noch nie passiert“. Dann seid doch einfach froh das eure Kliniken es anders handhaben. Gott sei dank!!! Aber es ist nunmal TATSACHE das es nicht selbstverständlich ist und nicht überall so gehandhabt wird. Und ich finde es gut das wir es nun zumindest wissen.

    Wie sich der einzelne organisiert in Rahmen seiner Möglichkeiten ist ja Privatsache.