Beiträge von SavoirVivre

    einige hunde fühlen sich im sitzen/liegen nicht wohl, wenn andere hunde in die nähe kommen. du solltest vielleicht erstmal herausfinden ob deiner dazu gehört, wenn du dies nicht bereits weisst. ablegen finde ich persönlich übrigens eher nachteilig, für den fall dass der andere hundehalter seinen hund nicht unter kontrolle hat.

    wie gut lässt er sich denn mit futter motivieren? mein arschmann war das erste jahr das ich ihn hatte (er kam erst ca. 4,5 jährig zu uns) an der leine nicht ohne. ich hab bissl herumexperimentiert und dann als gute lösung für uns leberwurst aus der tube, bzw. lecker gefüllte futtertuben gefunden. einzelne leckerlies inhaliert er einfach und kann anschliessend seine aufmerksamkeit wieder dem feindbild zuwenden. bei leberwurst aus der tube/futtertube jedoch, kann ich so nachdosieren dass seine aufmerksamkeit geradezu beliebig lange bei mir ist, bzw. zumindest nicht mehr beim entgegenkommenden rüden.

    so habe ich entgegenkommende hunde/rüden positiv verknüpft und ruhiges sitzenbleiben belohnt. als ich das richtige "werkzeug" gefunden hab, habe ich ihn innerhalb von 2-3 wochen das prollen/pöbeln an der leine gänzlich abgewöhnen können. weitere 3 monate hat es gedauert bis ich mit ihm auch einen leinenpöbler auf kürzester distanz (z.b. enger weg) passieren konnte, ohne dass er auf diesen reagiert.

    Paar Tipps, da ich jetzt ja schon zweimal mit Odin campen war dieses Jahr.

    Empfehlenswert mitzunehmen:

    - Anlegepflock (sowas http://www.zooplus.de/shop/hunde/hun…legepflock/3745)
    - Regendichte Bekleidung(alles andere vermiest einem die Laune extrem wenn es regnet)
    - Taschenlampe (wirklich Gold wert)
    - lieber ein Handtuch und Bekleidung zum Wechseln mehr (feuchte/nasse Sachen trocknen im Zelt/Wohnwagen nicht)
    - ein Paar Ersatzschuhe (nasse Füsse sind schxxx)
    - Wärmeflasche für die Zelter falls es nachts doch kühl wird (Wohnwagen sind beheizbar und haben Wasserkocher)

    Auch wenn es (viel) regnen sollte - mit Wohnwagen macht das nichts, sofern man für die langen Spaziergänge wirklich warum und wasserfest verpackt ist. Anschliessend eine heiße Dusche, ein leckeres warmes Essen und nette Gesellschaft - was will man mehr :gut: .

    Zitat

    ich find auch nach deinen Wünschen schreit alles nach nem Retriever.
    Wie wäre es denn mit nem Goldie aus Arbeitslinie?

    Ich will nicht belehrend klingen, und schon gar nicht vorurteilsbehaftet, aber ich stelle mir die Frage ob ein Hund aus einer Leistungs-/Arbeitslinie, egal welcher Rasse, als Familienhund geeignet ist. In erster Linie wegen der Zeit und Konzentration die für die Auslastung notwendig ist.

    Ich kenne die Unterschiede von Zuchtlinien (HZ & LZ) nur von DSHs, aber da liegen einfach Welten dazwischen!!!
    Selbst nach 18Jahren DSH würde ich mir keinen LZ DSH ins Haus holen, weil ich ihm auslastungstechnisch gefühlt nicht gerecht werden würde - und ich habe keine Kinder.

    Zitat

    Wie ist es denn mit dem Schutz/Wachtrieb, den der gewünschte Hund möglichst wenig haben sollte? Ist der nicht beim DSH gerade ziemlich ausgebildet? Oder ist das auch eine Frage der Zucht?

    DSH ist aus persönlichen Gründen bei der TE zwar eh raus, aber um trotzdem auf Deine Frage einzugehen..

    Der DSH hat unbestreitbar einen ausgeprägten Schutz-/Wachtrieb. Dieser lässt sich mit Hundesachverstand und liebevoller Konsequent aber exzellent(!) steuern. Da die TE Hundesachverstand hat (da gehe ich aufgrund der Infos an denen sie uns teilhaben lässt einfach mal von aus), wäre ein DSH in Ihren Händen ein Hund, der den Familienansprüchen durchaus genügen könnte.
    Ich würde allerdings keinen DSH aus Leistungszucht nehmen. Diese sind nochmal deutlich triebstärker als die aus der Hochzucht. Und es ist nicht ganz einfach einen guten Züchter zu finden der in der HZ vorrangig Wert auf Gesundheit und Wesen legt, und zweitrangig auf Aussehen achtet.

    Toll finde ich auch BOXER

    Zitat


    Was ist daran denn nun gut?
    Beschreibung und Deklaration unterscheiden sich und für den Inhalt ist es zu teuer.
    Wo liegt also hier der Vorteil?

    LG
    das Schnauzermädel

    Gut, und zwar unbestreitbar gut, ist, das mein Hund diese beiden Futtersorten bestens verträgt, sowie putz und munter ist mit diesem Futter. Gibts darüber hinaus noch irgendwas wichtiges? Hm.. lass mich überlegen.. nein, für mich nicht :D

    2-3 Wolfsblut Trofu Sorten gefallen mir von der Zusammenstellung und Deklaration auch einen guten Sprung besser, und wurden ausprobiert, nur verträgt es mein Arschmann leider weniger gut - aus welchen Gründen auch immer. Ebenso wie mir 2-3 weitere TroFu Sorten anderer Hersteller von der Deklaration besser gefallen. Nur sehe ich keine Veranlassung weiter zu experimentieren, wenn ich für uns ein Futter gefunden habe das passt.

    Die Inhalte sind mir wichtig, ja - aber nicht wichtiger als die Verträglichkeit und Akzeptanz bei meinem Hund.

    Wir könnten jetzt natürlich einen Thead aufmachen der lautet "Schnauzermädel findet BF Fellow Banane und Senior Spezial nicht gut weil... Thinha hingegen ja, weil...". Ich denke aber dass es eine eher polemische Diskussion wird, und somit eher lästig als nützlich ist. Also belassen wir es dabei das ich diese beiden Trofu Sorten aufgrund eigener, gemachter Erfahrung als gut bewerte und Du aufgrund der Deklaration, Zusammensetzung & mangelnden Kundenservice als nicht gut.