Beiträge von SavoirVivre

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    Jaaaa, darauf habe ich nur gewartet.. Auf die vorbildlichen, nahezu perfekten Hundehalter. Interessant wie man darauf kommt einen Beitrag 7jahre(!!!!) später noch negativ kommentieren zu müssen. Aber falls es Dich beruhigt, heute würde ich einiges was ich vor sieben Jahren gemacht habe nicht mehr tun. Sowas nennt man "dazu lernen". sowas soll es geben :roll:

    Und stell Dir vor, mein Hund darf auf seinen eigenen vier Beinen laufen und wird nicht huckepack unter der Jacke getragen.. aber selbst das würde ein ungewollte "Fremdstreicheln" nicht zuverlässig verhindern.
    Aber zur Auflösung, auch wenn das in deinem Universum scheinbar nicht passiert, es reichen auch 15cm Abstand zum Bein damit jemand der einem entgegen kommt den Hund beiläufig von Kopf bis Rute streicheln kann. Aber wem erzähle ich das.. Dir würde sowas ja nie passieren, da Du sämtliche möglichen Situationen inkl. Verhalten anderer Menschen unter Kontrolle hast :hust:. Wahrscheinlich hättest Du dem Herrn schon von weitem an der Nase angesehen was er vorhatte, hättest Dich in Superwoman Manier vor Deinen Hund geworfen, und ihn unter Einsatz Deines Lebens geschützt :D

    Hm.. Ja aber das war lediglich Auslöser. Grundproblem ist niedrige Frusttoleranz, und dann wird jeder Anlass dankbar angenommen. Wäre Bronz nicht eh schon gefrustet gewesen (durch zig mal Abruf weil er einfach vieles nicht darf, da er einfach zu schnell aufdreht) hätte er diese kleine Szenerie ignoriert. In der Regel verteidigt er nur seinen Ball, und nicht einmal das so vehement. Im Leben wäre ich nicht drauf gekommen dass er Anspruch auf meinen stinkenden Schuh erhebt :headbash:

    Ich würde aber explizit in dem Fall auch nicht drauf wetten, da durch meine Socke so abgelenkt, so dass ich den Anfang nicht mitbekommen habe.

    Wie dem auch sei, ihm ist da kein Vorwurf zu machen. Ich hab einfach nicht genügend aufgepasst und nicht gemerkt dass er überfordert ist. Im Nachhinein gab es so viele Anzeichen. Vorangig dass er zunehmend unsauberer abrufbar war, und mehrfach übersprungshandlungen gezeigt hat die ich ignoriert habe.

    Hello zusammen,

    mein Fazit des Tages - wie immer schön mit euch zusammen unterwegs zu sein, insbesondere mit unserem anschließenden Abstecher zu McDoof :D

    Mein Learning des Tages - die Frusttoleranz von Herrn Bronz, geb. Proll, ist noch immer unakzeptabel niedrig für größere Hundegruppen. Kaum darf er nicht wie er gerne würde (= bei jedem lauten Spiel mitmischen, nach Bedarf spielende Hunde trennen, hinter rennend spielenden Hunden hinterher, sowie einzelne Hunde als "meins" deklarieren) sucht er sich Sandsäcke - bevorzugt in Form von unkastrierten Rüden. Geht gar nicht. An dieser Stelle nochmal in aller Form eine Entschuldigung an alle deren Hunde heute angemacht und gemobbt wurden, insbesondere dem armen Koks. Und natürlich Dir Mara, die Du mittenrein geraten bist.

    Ich denke er war mit jedem Mal das er "nicht mitmachen" durfte gefrustet und das steigerte sich von Abruf zu Abruf, bis er sich dann seine eigenen Frust-Entladungsmöglichkeiten gesucht hat. Für uns heißt das, das wir die nächste Zeit erstmal wieder in kleineren Runden mitlaufen in denen nicht soviel Dynamik herrscht, während wir parallel weiter am Ausbau der Frusttoleranzschwelle arbeiten. Er war heute schlichtweg überfordert und ich habe ihn in den wichtigen Momenten "allein" gelassen :|

    @FidoFauchen

    Sorry, aber Geschmäcker sind verschieden und das ist auch gut so.

    Warum sollte nicht jeder seinem Hund seiner Traumrasse ein Zuhause geben? (und bitte - jetzt keine Debatte über Qualzuchten). Ich verstehe Deinen Hinweis auf Tierschutz und Tierwohl in diesem Zusammenhang auch nicht. Für mich ist Dein Beitrag an dieser Stelle polemisch.

    Ich denke nicht dass jemand der sich ausschließlich für Hunde/Mischlinge aus dem Tierheim entscheidet per se der größere Hundefreund oder bessere Mensch ist. Diese Annahme wäre bestenfalls anmaßend.