Meine Schwester war auch lange so ein Fall. Als sie vielleicht 3 war ist sie von einem jungen schwarzen Hund umgeworfen und im Gesicht abgeschleckt worden. Sie hat sich so dermaßen erschrocken, dass sie bis in die Unterstufenzeit niemals nah an einen Hund ran gegangen oder gar einen angefasst hätte.
Was ich nicht verstehe: Wenn ich als Elternteil merke, mein Kind hat so dermaßen Panik vor einem Tier, warum suche ich dann nicht Hilfe? Schul- und Therapiehunde sind heutzutage keine SEltenheit mehr, und oft helfen Kinder schon ein paar positive Begegnung unter kundiger Anleitung, Ängste abzubauen.
Hm, warum fragst Du nicht Deine eigenen Eltern warum sie mit Deiner Schwester nicht Hilfe gesucht haben? Dann hast Du die Antwort aus erster Hand.
Ich denke Eltern denken sich oft, dass sich die Angst "verwächst" oder mit paar positiven Begegnungen relativiert wird. So wie kleine Kinder oft auch Angst vor dem Mann im Schrank haben, oder an den Weihnachtsmann glauben.