Beiträge von SavoirVivre

    @thinha
    ist er eigentlich gesund ?

    ja, sollte er sein. er ist mein sharinghund, nicht mein eigener, und leider nur drei tage/woche bei mir.
    er ist jetzt drei jahre jung und wurde bisher zweimal zum oberflächlichen check beim TA vorgestellt. also ohne röntgen, ultraschall, etc., aber sorgfältige allgmeinuntersuchung, blutbild, etc.

    zudem ist er agil ohne ende, wenn die temperaturen 20°C grad nicht übersteigen. ich glaube ich hatte noch nie so einen sportlichen und leistungswilligen hund. ich finde er hat ein problem mit wärme - während andere boxerhalter in unserem umfeld das nicht so sehen. aber ich habe da halt keine erfahrungswerte - hatte vor ihm nur "langnasen" und die hat wärme deutlich weniger tangiert, trotz längerem deckhaar + unterwolle.

    gerade im zusammenhang mit der oft beobachteten vermenschlichung ärgere ich mich immer wieder über hundehalter, die sich nicht mit der gattung hund, geschweige denn den rasseeigenschaften ihres hund auseinander setzen.

    ich kann mich selbst in einigen situationen nicht gänzlich davon von frei machen meinem hund "vermenschlicht" zu betrachten - aber genau deswegen lese/eigne ich mir hundefachwissen an. um meinem hund gerecht zu werden, ihn fair behandeln zu können und ihn zu einem angenehmen wegbegleiter zu machen.

    Immer dieses Gelaber ohne Ahnung zu haben.1. Sobald sich ein Hundemaul um eine Extremität schließt, hat der Hund gebissen.
    2. Blutergüsse sind ebenfalls Wunden. Ein Gewebeverlust ist nicht notwendig für die Wunddefinition. Ergo ist ein Bluterguss, der durch einen Biss entstanden ist was? Genau, eine Bisswunde.
    3. Bei Hundemaul gegen Kinder-Gliedmaßen können auch "blaue Flecken" relativ gefährlich sein.

    Äh nein!!! Aber ich will jetzt auch keine Diskussion á la ab wann ist ein Biss ein Biss anstoßen.

    du hast schon recht mit dem individuellen blickwinkel nufnuf, aber wenn du deine persönliche meinung/erfahrung/assoziierung hier nieder schreibst, musst du halt auch damit rechnen dass andere es mit einem anderen blickwinkel betrachten und somit eben anders sehen. daraus ergeben sich dann.. teilweise kontroverse diskussionen.

    hm.. wenn ich so zurückdenke/überlege.. ich hatte bisher noch keinen hund der täglich konstant gleich/gleichmässig ausgelastet wurde. es war stets so dass es 2-3 tage in der woche gab an denen intensiver (kopfarbeit) gearbeitet wurde bzw. die gassirunden länger und anspruchsvoller (von der 1,5std. trödelrunde bis zu ganztägigen wandern) waren, und an den restlichen tage war easy going angesagt in denen sie viel geruht haben.

    das ist aber auch mein anspruch an einen hund der mich durchs leben begleitet. entsprechend würde ich mir aber auch die rasse/den hund aussuchen. regelmässige slow motion/easy going tage müssen einfach drin sein. ich denke für ein hund aus einer leistungslinie wäre ich eher nicht die optimale halterin.

    sorry, in diesem falle würde ich es melden. einfach weil es so unfassbar unverantwortlich als hundehalter ist - und ohne haftpflichtversicherung so unfassbar unfair gegenüber allen anderen, weil ein hund immer(!) schaden anrichten kann. es ist und bleibt ein tier von dem keine 100% kontrolle/gehorsam erwartet werden kann. ganz zu schweigen von unglücklichen zusammenhängen und unfällen.