Beiträge von SavoirVivre

    bei einem auto mit standklima, finde ich es völlig legitim einen hund 5-10min im auto zu lassen. trotz sonne. diese aufkommende diskukssion wieviel schaden sonne durch die scheibe anrichtet, obwohl wageninneres kühl ist, finde ich etwas überzogen. sorry - wir reden hier von 5min.. ich strecke mal auf 10min.. und nicht von 30min oder gar länger. das zeitfenster macht meines erachtenes einen sehr großen unterschied.

    allerdings gebe ich den schreibern vor mir recht, dass am wagen klar ersichtlich irgendwo geschrieben stehen sollte, dass der wagen über eine standklima verfügt und es im wageninneren kühl ist. auch dass man sich nicht lange vom auto entfernt. fanatische tierfreunde gibt es mehr als man meint.. und ich meine damit nicht die berechtigten gedanken und sorgen die z.b. wir uns als tierfreunde machen.

    Wie passend, dass mein Hund gerade am Samstag von einem Schäfi gebissen wurde. Bisher zweimal TA. Ca 3,5cm tiefe und 4cm lange Wunde.

    Allerdings gehe ich davon aus, dass es ein Versehen war. Ich war selbst nicht dabei. Erst beim TA.

    Dieser kleine Vorfall ändert natürlich nichts daran dass Schäfis "meine" Rasse ist =)


    Der DSH ist nunmal ein Gebrauchshund, wieso kenne ich dann welche in Familien nur am Kinderwagen? Wundert es da, dass so ein hund aufdreht? Manche können es nicht und dann kommt es zu Vorfällen und unzufriedenen Hundebesitzern. Und wenn man sich Statistiken ansieht, sind das oft DSH oder "Fußhupen" wie Dackel und Terrier. :ka:

    öhm, vielleicht weil im laufe eines hoffentlich mind. 12jährigen hundelebens durchaus auch mehrere lebensphasen der halter durchlaufen werden? dazu gehört z.b. eine familiengründung/geburt und ersten jahre mit kleinkind. und auch ein "gebrauchshund" muss dann da durch, denn abgeben wäre z.b für mich keine option.

    zumal, woher weisst du eigentlich so genau dass diese dsh ihren auslauf und beschäftigung nur noch am kinderwagen bekommen?

    man man man - das sind mal hübsche vorurteile durch kurze beobachtungsfrequenzen.

    meine erste schäferhündin war aus einer ddr-linie. ok, sie war in der tat kerngesund und wurde auch 13,5jahre alt.. aber ihre leistungsbereitschaft, trieb, etc. war sehr hoch.

    sie hatte keine papiere - war wildwurf - aber von ihren veranlagungen her definitiv LZ und nur aufgrund ihres wundervollen charakters/wesenstärke ist es mit ihr als ersthund nicht "schiefgelaufen". wenn ich daran denke was für fehler wir bei ihr alles gemacht haben. ich könnte ein buch schreiben über "wie-macht-man-es-nicht-in-der-hundeerziehung", denn ich hab ihr gefühlt alles zugemutet wofür ich heute schreikrämpfe kriegen würde, würde ich das bei anderen hundehaltern beobachten.

    was ich bestätigen kann ist die (veraltete aber noch immer oft vertretene) dsh-halter mentalität, dass es normal ist wenn ihre hunde sich "raufen". solange kein erwähnenswertes blut fliesst und genügend platz zum ausweichen ist, besteht kein grund zum eingreifen oder gar hysterie. ich habe das lange so mitgelebt und es war ok für mich, da nie fremdhunde betroffen waren sondern es in einer recht festen gruppe von 6-14 schäferhunden stattfand mit denen wir praktisch täglich gemeinsam unterwegs waren.

    heute sehe ich das gänzlich anders, muss aber auch sagen, dass ich sehr viele (!) hundehalter übertrieben empfindlich finde. oftmals die mit hunderassen die sehr verträglich und freundlich sind, und daher dies auch von allen anderen hunden für eine voraussetzung halten. ich für meinen teil finde "aggressionen" beim hund völlig normal, nur muss diese gesteuert und gelenkt werden - und darf nicht unkontolliert an anderen lebenwesen ausgelebt werden. die werkzeuge hierfür sind gehorsam, leine und ggfs. maulkorb.

    ich bin auch 21,5 jahre dsh halterin gewesen, würde mich sehr freuen wenn mein nächster hund wieder ein dsh wird, und empfinde es unfair hier von einigen pauschal in einen topf geworfen werden.

    mein schäferhundrüde war der freundlichste und sanfteste hund den ich bis zum heutigen tag kennenlernen durfte. es gibt schlicht und einfach niemanden, der ihn kannte und sagen würde.. der ist mir nicht geheuer - egal ob im umgang mit mensch oder tier.

    selbst wenn ihm ein kleiner hund keifend im brustfell hing, kam der zu mir, und guckte mich mit einem "mach das bitte weg" blick an.

    Das mit den Schadensersatz find ich jetzt sehr ähem...peinlich. Ich würde es auch unter "hat nicht sein sollen" abbuchen und mich nach einem neuen Welpen umschauen.

    nun ja, ich denke im ersten moment der enttäuschung hat auch sowas gewicht. urlaubstage sind für mich auch sehr kostbar, und es ist menschlich sich zunächst ein wenig "reinzusteigern". wenn das nach einer weile verfliegt und vielleicht ein anderer welpe einzieht, ist doch alles ok.

    ich hab gerade überlegt wie ich reagiert hätte, wenn ich meinen letzten DSH nach kennenlernen, trotz zusage, nicht bekommen hätte. ich hätte getobt und der vermittlungsstelle die pest an den hals gewünscht - einfach weil er es war! liebe auf dem ersten blick - zack!

    ich würde, schon alleine damit ich ruhig schlafen kann, vorsichtshalber den TA nochmal aufsuchen. schaden tuts ja nicht, und der zeitinvest ist nicht höher als hier rat einzuholen, nur dass der eines TAs in diesem falle immer der bessere ist :-)

    alles gute für den neu-kastraten :winken:

    gäbe es den hund schon zum zeitpunkt des kennenlernens mit dem mann - ganz klare entscheidung für den hund. sobald der punkt hundekompatibiltät abgeklopft wird - und das wird er sehr früh wenn hund vorhanden - und die ablehnungshaltung des mannes ist unverrückbar, wird es bei den paar dates bleiben, egal wie toll der mann ist.

    bin ich jedoch hundelos und lernen einen mann kennen und lieben, und er lehnt hundehaltung per se ab, wäre das für mich kein grund mich gegen den mann zu entscheiden. ein grundsätzlich nicht-hundekompatibler mensch ist für mich deswegen nicht automatisch ein schlechterer mensch und/oder partner. oder anders ausgedrückt, ich verzichte nicht für einen hund auf tolles beziehungsmaterial =)