@dAlis - Ich denke es geht schon lange nicht mehr ums Bellen im Sinne von Anschlagen. So nehme ich es jedenfalls wahr. Meines Erachtens geht es vielmehr darum, dass sich die Nachbarn bedroht fühlen als von der Geräuschkulisse des Bellens an sich. Ich weiss nicht wie es Dir geht, aber selbst ich als Hundehalter und grundsätzlicher Hundefreund finde es überhaupt nicht witzig von einem Hund auf meinem eigenen Grundstück in meiner Bewegungsfreiheit eingeschänkt zu werden. Und das ist nunmal der Fall wenn meine Bewegungen aggressiv kommentiert werden, zumal es auch kein Genuss für die Ohren ist.
Ich stelle mir die Situation mal vor.. Nachbarshund, eindeutig aggressiv drauf, durch einen 60cm Zaun von mir getrennt, während ich auf allen vieren kraxel um im Beet zu buddeln. Nö - fände ich ätzend. Zumal ich 60cm lächerlich finde!
Ich finde es auch daneben die Situation aufgrund der Größe/Rasse des Hundes abzutun. Von mir aus könnte es auch ein 10kg Hund sein. Ich finde es immer daneben von einem Hund bedroht zu werden, weil ich in meinem Beet buddel, und habe die klar Erwartungshaltung dass hier sehr schnell Abhilfe geschaffen wird.
Das die Art und Weise der Nachbarn völlig daneben war, das hab ich bereits geschrieben.
Aber auch wenn ich mich jetzt damit ins Feuer setze - sorry, ich glaube es schlicht und einfach nicht, dass es keine Warnschüsse gab von den Nachbarn. Eine solche Eskalation ohne jegliche Vorwarnung finde ich einfach unglaubwürdig. Vielmehr glaube ich an zu "zaghafte" Versuche der Nachbarn ihren Unmut kund zu tun, die die TE nicht als solche wahrgenommen hat - bis zur Eskalation.