Beiträge von SavoirVivre

    Du meine Güte! Gehts noch? Da macht die TE einen Thread auf weil sie nicht weiss wie sie einem Hund, der ihrer Meinung nach mißhandelt, wird helfen kann, und wird hier angepampt.

    Ich würde mal vermuten die TE hat schon mehr gemacht als so manch anderer tut, und auch so manch einer hier tun würde. Und für sie hört es ja nicht auf - sie fragt hier um Rat was sie noch tun könnte.

    Was soll sie im ersten Step denn machen ausser eingreifen und sich mit der vermeintlichen Tierquälerin ein Wortgefecht zu liefern? Ich finde es vollkommen menschlich, dass das angehen und austragen eines Konfliktes Überwindung kostet, den man innerlich erstmal durchsetzen muss. Wenn der Hund nicht gerade in Lebensgefahr schwebt, kann das auch paar MInuten dauern bis man den Mut, oder für sich selbst die Überzeugung der Berechtigung, findet. Ich finde es ziemlich arm jetzt auf den 15min. rumzureiten.

    @TE: Wenn Du Dich traust, würde ich nochmal das direkte Gespräch mit der Hundetrainerin suchen. Auch mit der Information, dass Du Dich im nächsten Step an entsprechende zuständige Stellen wenden würdest, bzw. sie wegen Tierquälerei anzeigst. Ist die Dame gar nicht einsichtig und ist filmen nicht möglich, dann gibt es sicherlich weitere Personen die Deine Beobachtungen bestätigen können. Frage diese ob sie das machen würden.

    Ich fände es am wichtigsten anzustreben, dass ihr eine ewaige Trainerlizenz entzogen wird, damit sie ihre Erziehungsmethoden nicht auch noch unter die Menschen bringen kann. Und natürlich dass ihr Hund nicht noch mehr Leid erfährt.

    Ich bin hier auch schon wieder aus aus dem Thread. Zu schön wenn in den ersten Postings schon drauflosgeprügelt wird und aaaaalle es besser wissen oder besser machen würden.

    ich hab auch paar jährchen gebarft und habe alles eher la la gehandhabt.
    unumgänglich halte ich aber das einlesen in die materie, um ein gefühl für verhältnismässigkeiten zu bekommen, und sich ein wissen anzueignen was überhaupt gefüttert werden kann.

    anschliessend habe ich dann mit einem grobplan im kopf losgefüttert, und durch gemüse, hüttenkäse, etc. ergänzt.

    es gibt einige die eine religion draus machen, aber zu denen gehöre ich nicht.

    Jetzt werden Menschen, die ihren Tieren gegenüber Verantwortung zeigen, schon zu Co-Abhängigen ernannt an manchen Ecken und Enden hier. Wow.

    sorry, aber dieser kommentar ist für mich völlig sinnbefreit und aus dem kontext gezogen. diesen mal eben so alleinstehend in den raum zu werfen ist einfach nur polemik und hat für mich in einer kontroversen, gegenseitig bereichernden diskussion keinen platz.

    Natürlich gibt es diverse Gründe warum ein Hund keinen Fremdmensch-Kontakt mag. Oft auch schon rassespezifisch ursprünglich so gewollt, etc.
    Die bisher aufgeführten möglichen Gründe stellen keine geschlossene Aufzählung dar ;) .

    Ich habe es viele Jahre lang so gesehen wie Du. Genau genommen praktisch Lebzeiten meiner DSHündin lang - 13,5 Jahre. Nur habe ich die Erfahrung gemacht, dass ich es mit dieser Geisteshaltung zunehmend schwerer hatte als Hundehalterin.

    Heute bin ich auf dem Stand, dass wenn ich die Wahl hätte, ich das nicht mehr möchte. Auch wenn ich es immer noch als legitim empfinde, dass ein/mein Hund klar kommuniziert das er etwas nicht möchte.

    Ich hätte gerne einen Hund der Menschen mag und ihnen gegenüber aufgeschlossen und freundlich ist. Ich habe durch meinen DSH Rüden erleben dürfen wie angenehm es ist, und vieles so viel einfacher.

    Nun, einen solchen Hund hab ich heute halt nicht mehr - auch ok :D . Ehrlich, man arrangiert sich und ist dann irgendwie trotzdem sehr glücklich mit dem Vierbeinigen Freund :cuinlove:

    Ganz ehrlich, das hätte ich nicht gekonnt. Ich sehe priorisiere meine Verantwortung gegenüber meinen Menschen, bei aller Liebe zum Hund, höher als die zum Hund. Wenn mein Hund meine Familie so dermaßen bedrohen, bedrängen und einschränken würde wie Du es beschreibst, hätte ich ihn abgegeben oder - nach entsprechender Rücksprache und Rat mit Sachverständigen - einschläfern lassen.

    Ja, ich hätte einen solchen Hund aufgegeben - einfach weil keinem der Beteiligten geholfen worden wäre, würde ich es nicht tun.

    von daher - zwei Jahre - wow und Hut ab, dass Du das so gemanaged bekommen hast.

    Da war seiner Quote der doofen Menschen einfach untragbar hoch und die Auswahl dieser Menschen recht undurchschaubar für mich.
    Da wurde an der Leine in die Richtung des doofen Menschen geknurrt, gefletscht, in die Leine gesprungen, Scheinattacken gestartet. Würde er heute auch alles noch machen wenn es nach seinem freien Willen gehen würde, aber da ich Chef bin glotzt er in der Regel heute vorher mich an. Wenn ich ihm dann ein nein signalisiere, entspannt er sich wieder. Klappt nicht immer und er knurrt dann fleissig in die Richtung des doofen Menschen, aber inzwischen kommen auf 100 Menschen vielleicht einer der ihm nicht geheuer ist. Ich muss nur aufpassen dass ich selbst nicht nachlässig werde. Ich hab ihn inzwischen aber auch schon ein gutes Jahr.

    Offline ist er inzwischen super. Sucht, zwar sehr selten aber immerhin, sogar von sich aus den Kontakt zu fremde Menschen um sich durchkneten zu lassen. Jawohl, Bambi steht nicht auf streicheln und tätscheln, er will richtig durchgeknetet und geklopft werden.

    Ich lese zunehmend raus, dass es scheinbar vielen Hundehaltern geht wir mir. Nämlich das sie Hunde an der Seite haben, die hundetypische Droh- und respektlosed Verhalten auch auf Menschen umlegen. Sprich, fixieren, direkt auf sie zulaufen, zielgerichtete Unterschreitung der Distanz, etc. maßregeln wollen oder aber in den Verteidigungsmodus gehen wollen.

    Habt ihr das Gefühl es ist Unsicherheit in Sinne von "Attacke bevor der mir was tut", oder ist es "maßregeln" im Sinne von situationsbedingten Dominanzverhalten?

    Ich klinke mich hier mal ein :D

    Bei uns läufts seit Monaten eigentlich echt rund. Ist das Bambi offline, weicht er aus oder kommt zu mir. Ist er an der Leine, passe ich auf ihn auf.

    Leider kann ich nicht alle Situationen gänzlich vermeiden in denen er sich bedroht, bedrängt, oder provoziert fühlt - manchmal suche ich solche Situationen aber auch bewusst auf, um zu üben. Wenn er dann steif wird und anfängt zu fixieren, oft begleitend mit einem leisen Grummeln, gibts ein "nein" und wird als Alternativhandlung in den Sitz geschickt, mit Blick zu mir. Das klappt super und das maßregeln/drohen sofort abgebrochen.

    Ich habe auch festgestellt, dass er sämtliche Drohgebärden sofort abbricht sobald der Mensch seine Versuche mit ihm zu interagieren abbricht.

    Wenn ich daran denke wie er vor einem Jahr drauf wahr, ist er heute fast schon ein anderer Hund - im positiven Sinne. Feines Bambi :herzen1:

    ich muss sagen ich hab größten respekt vor allen hundehaltern, die es schaffen wieder vertrauen in ihr hundegerechtes handeln als auch zu ihren hund selbst aufzubauen, nachdem sie von ihm gebissen wurden. damit meine ich richtiges zubeissen und nicht nur abschnappen, maßregeln oder verwarnen.

    ich weiß nicht ob ich das könnte, oder ob mein vertrauen in meine eigenen fähigkeiten als hundehalterin/-führerin so beschädigt wären, dass ich es mir nicht mehr zutrauen würde weiter mit diesem hund zu arbeiten.

    ich bin keineswegs zimperlich und ich habe über jahre hinweg meine erfahrungen mit großen triebstarken hunden machen dürfen, aber bei mir scheint einiges endlicher zu sein als bei vielen von euch.