Beiträge von SavoirVivre

    Hm.. Gefühle sind nicht logisch ableitbar/erklärbar. Das was Gefühle u.a. ausmacht ist, dass man sie nicht in klar verständliche Worte fassen kann.
    Es heißt nicht umsonst für eine Beziehung braucht es zwei, für eine Trennung nur einen. Wenn einem von beiden die Liebe abhanden kommt, aus welchen Gründen auch immer, und aus diesen Gründen nicht mehr an der Beziehung festhalten will, dann ist er deswegen noch lange kein "Schönwetterpartner". Manchmal ist nicht bleiben wahre Stärke und Fairness, sondern gehen/loslassen. Um einander die Chance geben mit jemanden anderes glücklich zu werden.

    hm.. ich kann verstehen dass die "miterziehung" des hundes abgelehnt wird - einfach schon weil die energie fehlt.
    die situation liest sich so kräftezehrend, dass ich allein von lesen schon erschöpft bin. zumal damit gerechnet werden muss, dass dies herrn vater auch nicht genehm sein wird, denn damit sabotiert sie ja den sinn und zweck des ganzen - nämlich den armen hund zu instrumentalisieren um seinen willen durchzusetzen.

    bei einem guten nachbarschaftsverhältnis und miteinander, wäre hund "miterziehen" auch meine erste wahl. unter diesen umständen jedoch wäre ich damit wohl überfordert.

    liebe sundri, ich finde es bemerkenswert (stark) wie du die situation trägst. halte durch..

    Liebe "wiejetztich", ich würde Dich jetzt gerne drücken. Da das schlecht geht, fühle Dich bitte gedrückt.

    Ich stelle jetzt einfach mal ein paar ganz pragmatische Fragen, vielleicht helfen die Antworten darauf ein wenig beim sortieren.

    Wie ist das Verhältnis zu Deinem Ex-Partner bzw. wie schätzt Du wird es zukünftig sein?
    Davon ist abhängig ob es nicht doch möglich ist euch das "Sorgerecht" für die Hunde ein wenig zu teilen, so dass du nicht 24/7 allein für sie verantwortlich bist.

    Wie sieht es ansonsten aus mit finanzieller Unterstützung für die Hunde. Habt ihr euch gemeinsam für die Hunde entschieden?
    Dann wäre es eine Möglichkeit und fair, wenn er x€/Monat zahlt damit z.B. Hundepension/Hundesitter möglich ist für z.B. eine große Gassirunde am Tag. Selbst wenn er dies nur temporär macht wäre es doch eine Hilfe, damit Du Dich neu sortieren, Dein Leben neu aufstellen kannst, und Dich nicht gleichzeitig damit quälst Dich Deinen Hunden nicht so widmen zu können wie Du es selbst von Dir erwartest.

    LG

    Nun ja, zunächst einmal ist es hilfreich nicht automatisch von sich (und seinem Hund) auf andere (und deren Hunde) zu schliessen :rollsmile: .

    Je nach Rasseveranlagung & Charakter ist es sehr einfach bis sehr schwer dem einzelnen Hund ein in allen Situationen sauberes "aus" anzutrainieren. Am Ende mag es eine Frage des Trainings sein, aber bei dem einen sitzt es schon während des Welpenalters, bei dem anderen erst nach der Pubertätsphase zuverlässig.

    Ich denke es hilft keinem weiter, wenn hier nach dem "Ich hätte aber.. mein Hund würde aber.." Argumentation vorgeht.
    Ich weiß, jeder hier hätte es besser hinbekommen als der TE - zumindest in einer schöneren Welt :D .

    Ich dachte auch immer mein verstorbener DSH Rüde steht so tippitoppi im Gehorsam, und hat bis dato auf jedes "aus" zuverlässig losgelassen - egal was er im Maul hatte - dass ich nie damit gerechnet hätte, dass ich mal einen widerwärtigen Taubenkadaver scheitern würde. Der tote Vogel war ausgeweidet (wahrscheinlich von einem kleinen Raubtier) und praktisch nur noch Gerippe. Zack war er im Maul und kein scharfer Tonfall oder gar Griff ins Maul (wobei ich mich fast übergeben hätte da ich den toten Vogel zwangsläufig auch anfassen musste) hat geholfen. Und bevor ich weiter agieren konnte, war das Viech im Ganzen geschluckt. Das war auch für mich die klassische Hundehalter "DAS hat er noch NIE getan" Situation. Soviel zum Thema, mein Hund lässt sich alles aus dem Maul nehmen oder lässt auf Kommando sauber los. Tja.. dachte ich auch.

    Bei uns ist nach Lust, Laune und Notwendigkeit Halsband oder Geschirr dran :smile:

    Bei normalen Gassirunden wird Halsband bevorzugt. Beim Fahrrad fahren Geschirr. Bei richtigen Wanderungen Geschirr. Zuhause nackig. Überhaupt hab ich das Bambi am liebsten nackig, aber das geht nur bei sehr vorhersehbaren Runden mit sehr wenig Publimumsverkehr, da ein Halsband/Geschirr für andere auch Kontrolle signalisiert. Nicht unwichtig bei einem größeren Hund.