Ich habe mich jetzt nicht durch die 21Seiten durchgelesen, sondern bin an der Überschrift hängen geblieben, die ich sofort unterschreiben würde.
Ich blocke regelmässig Fremdhunde die sich im Freilauf befinden, auch wenn sie sich uns in augenscheinlich freundlicher Absicht nahen. Zum einen weil es schneller als man gucken kann kippen kann wenn der eigene Hund angeleint ist, zum anderen damit mein Hund im Kopf etabliert dass ich solche Situation regele.
Bisher hat es auch immer problemlos geklappt, ohne dass ich laut oder gar grob werden musste dem Fremdhund gegenüber. Dennoch reagieren deren HH meist not amused darauf. Gerade in der Chi-Chi-Tü-Tü Gegend von Hamburg wird es nicht gerne gesehen, wenn der distanzlose, jedoch freundlich gesonnene Labbi geblockt wird.
Es blieb aber bisher immer bei bösen Blicken oder empörten Gemurmel in meine Richtung, gerne auch untereinander wenn die anderen paarweise oder in kleinen Grüppchen unterwegs sind.
Ich empfinde dann immer einen leichten Anflug von Mitleid. Für den Hund - da er ganz offensichtlich bei Haltern ein Zuhause gefunden hat, die sich nur sehr semi mit der Spezies Hund auseinander gesetzt haben. Sowas gehört für mich in die Katogerei gefährliches Halbwissen. Meist reicht es aber Gott sei Dank für ein zufriedenes Hundeleben. Und es bleibt die Hoffnung, dass es deren Ersthund ist, und der Rest mit der Erfahrung kommt - oder dem Willen sich mehr Wissen anzueignen mit der Zeit.