Beiträge von SavoirVivre

    auch hier gilt wie immer, recht haben und recht bekommen sind zwei verschiedene paar schuhe.

    darüber hinaus hat man immer eine wahl, auch ein polizist. es gibt kein gesetz das besagt, dass ein hund der auf einen bewaffneten polizisten zurennt zu erschiessen ist. und jeder polizist hat die möglichkeit in einem gewissen eigenen ermessensrahmen zu agieren. dies hat dieser getan, und sich dafür entschieden ein hundeleben zu beenden - weil dieser auf ihn zugelaufen kam und er sich bedroht gefühlt hat (hoffe ich zumindest für ihn. richtig schlimm wäre es wenn rauskommt, dass es aus ärger auf den uneinsichtigen hundehalter geschah, in kombination mit einer ausgeprägten abneigung gegen hunde)

    Sicherlich unterliegt ein Polizist Regeln und es werden an ihn und sein Verhalten besondere Anforderungen gestellt.

    Dazu gehört aber auch die Eigensicherung.

    Wenn der Polizist sich und seine Unversehrtheit als gefährdet durch den Hund angesehen hat, kann er handeln.
    Da er nicht sein Magazin auf den Hund verschossen hat, sondern diesen mit einem gezielten Schuß getötet hat, hat er auch einen "kühlen Kopf" bewahrt.

    Nochmal, ich war nicht dabei, kann darum nur abwägen und meine "Waage" schlägt nicht nur nach einer Seite aus.

    richtig, er hat ihn gezielt getötet.
    nur um das nochmal zu unterstreichen

    ich denke da aus 25m entfernung ist humbug. aus der entfernung ein bewegliches ziel mit einer handfeuerwaffe zu treffen. hm.. ich bin da kein kenner, aber ich denke da müsste der polizist schon ein spitzenschütze sein.

    dennoch ist der tenor in sämtlichen medien "der hund ist auf mich/den polizisten zugelaufen".
    aha.. auf ihn zugelaufen. nun - da ist ein tödlicher schuss sicherlich bei jeden logisch denkenden menschen erste wahl. vor allem bei jemanden der eine entsprechende ausbildung bei stresssituationen und im umgang mit schusswaffen haben sollte *vorsicht*ironie*.

    Dann hast du ganz bestimmt bedeutend mehr Ahnung als ich. :DIch kann mich nur wiederholen. Bis jetzt weiß keiner wie es wahr. Und dass die Medien nicht immer alles korrekt darstellen ist ja nu auch nix Neues. Warten wir ab, was die Untersuchungen ergeben. Ich bin gespannt.

    Davon gehe ich aus, ja :D

    Jupp, hochemotionales Thema für uns Hundehalter. Ich bin auch gespannt auf die neuen Erkenntnisse und Auflösung. Sofern diese überhaupt wahrheitsgemäß der Öffentlichkeit präsentiert wird.

    Was ich glaube, tut hier nichts zur Sache. Ich weiß einfach nicht wie es war. Ich habe aber durch eine gute Freundin ein bisschen Einblick in den Journalismus und kann mir auch noch andere Gründe denken, warum dieser Vorfall nicht ausgeschlachtet wurde.Ein journalistischer Beitrag soll in allererster Linie die Emotionen der Leute ansprechen. Ob da jetzt Wut über den bösen aggressiven Hund oder Mitleid mit dem armen Hundehalter und dem lieben Tierchen angesprochen wird, ist der Redaktion in der Regel ziemlich egal.
    Die werden daher einen Teufel tun und sich weit aus dem Fenster lehnen, wenn da polizeiliche Untersuchungen laufen. Vor allem wegen so einer "Lappalie" wie einem Hund, wo es für die Zeitung um einen Vorfall geht, der morgen wieder vergessen ist in den Köpfen der meisten.

    Nun, ich arbeite bei einem Medien-/Zeitungskonzern. Ich denke ich habe auch "ein bisschen Einblick". Und ich würde sagen - es gibt keine anderen Hintergründe als die, dass keine existent sind um den Hund als "Attentäter" darzustellen.

    Und ist klar.. da sind sich alle Zeitungen, verlagsübergeifend einig, diesmal Hund und Halter als Opfer darzustellen. Ich haben sich vorher abgestimmt.

    Wer lesen kann ist klar im Vorteil....Ich habe geschrieben unter der Voraussetzung der Hund kam tatsächlich bedrohlich auf den Mann zu. Ob dem so war, kann hier keiner wissen.
    Es wird hier nur so getan, als könnte man einen wirklich aggressiven Hund in der Größe, der beschädigen will, mit Schlagstock Einhalt gebieten. Das ist einfach nicht der Fall. Und dann darf ein Polizist sich selbst mit dem ihm zur Verfügung stehenden Mitteln verteidigen, auch mit der Schusswaffe.
    Und noch mal für alle, ob der Polizist in diesem Fall angemessen reagiert hat, weiß keiner von uns. Spekulationen sind also müßig.

    Ich hab da eine ziemlich klare Meinung zu. Wäre dieser Hund in diesem besagten Falle, offensichtlich bedrohlich/aggressiv auf den Polizeibeamten zugelaufen sein, hätte sich keine der Zeitungen zurück gehalten dies auszuschlachten.

    Glaubst Du wirklich die Medien hätten bei einem fletschenden, offensichtlich aggressiven, in Beschädigungsabsicht auf Polizeibeamten losgehenden Hund so verhalten berichtet? Ein solches Verhalten eines Hundes wäre in meinen Augen auch die einzige Entschuldigung für den Gebrauch der Schusswaffe. Schliesse ich gedanklich aber aus, aus o.a. Logik (der natürlich niemand anderes folgen muss).

    Ich denke der Polizeibeamte hat völlig überreagiert und ein Hund musste dafür mit seinem Leben bezahlen, auch wenn man den Hundesitter nicht von Schuld freisprechen kann. Ich finde es in diesem Falle erschreckend, wie gering die Hemmschwelle des Polizisten war, das Leben eines Hundes zu beenden.

    für mich tragen die medien die hauptverantwortung an diesem unglück. das was in den letzten jahren hetzjagdähnlich aufgebauscht wurde - situationen wie diese sind das resultat!
    wir können noch früher ansetzen und eine ebene drüber gehen - hier haben politiker versagt, und zwar auf ganzer linie!

    ich finde es speziell in diesem fall bemerkenswert, im positiven sinne, dass kein einziges (käse)blatt von einer reissenden bestie schreibt. im gegenteil, sie halten sich im wortlaut sehr neutral/bedeckt. kann es etwa sein, dass sie aus fehlern gelernt haben - man glaubt es kaum und es bleibt abzuwarten.

    ich sehe in hamburg seit einigen jahren stark vermehrt französische bulldoggen - und unverhältnismäßig häufig in den händen von jungen, meist männlichen ausländern. das meine ich keineswegs in irgendeiner form wertend - habe ja selbst exotische wurzeln :D .

    viele treffen sich regelmässig in den hamburger parks in grüppchen auf den hundewiesen und lassen ihre frenchies dort toben. schon irgendwie süss - die beglucken ihre frenchies wie ihre kinder und reden auch so mit ihnen :hust: