edit da doch zu persönlich ![]()
Beiträge von SavoirVivre
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umterm strich ist mir der unverträgliche schäferhund an der leine, oder der keifende im auto, oder der wütende hinterm grundstückszaun 3x lieber als der freilaufende tut-nix-und-hört-nix, der meint meinem angeleinten hund guten tag sagen zu müssen
.ich muss sagen, ich habe mit meinem bambi deutlich mehr baustellen und gesellschaftliche probleme. hinzuzufügen ist auch - berechtigt. er lässt sich komplizierter führen als meine DSH und ist deutlich weniger weich in der erziehung.
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ich bin selber langjährige DSH halterin gewesen, weiche aber anderen DSHs nach möglichkeit aus wenn ich mit hund unterwegs bin. die gründe sind von helfstyna bestens beschrieben.
- die DSH eigenen, gewollten, angezüchteten rassemerkmale die diese rasse nunmal nicht zum "ich begegne jeden fremdhund wohlwollend" machen
in Kombination mit
- zu viele halter die ihre DSH einfach nicht verstehen und somit nicht führen können. sie zwingen ihren hund in situtationen in denen er überfordert ist, oder eigene entscheidungen trifft.
plus
- meinem eigenen proleten
ich selbst hatte das glück einen DSH rüden gehabt zu haben, der mit alles und jedem verträglich war. keine ahnung was bei dem schiefgelaufen ist, aber der hat sich für ein stofftier gehalten
. dafür war meine DSHündin sehr DSH typisch. -
Selbst als Hundfreund würde ich mich als Vermieter, wenn die Interessenten ähnlich geeignet sind, für die ohne Hund entscheiden. Hintergründe/Gründe sind im Thread von Fietsenfahrer bestens beschrieben.
Es ist etwas gänzlich anderes, wen man mit eigenen Geld drinhängt und die zu vermietende Wohnung selbst noch finanziert. Da ist man einfach darauf bedacht dass Risiko auf ein Minimum zu redzuieren.
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Ich hab nur einmal in meinem Leben einen Hund abegeben - und es hat Jahre gedauert bis ich darüber hinweg war. ich habe noch jahre später sein weiches fell unter meinen fingerspitzen gefühlt wenn ich mich darauf konzentriert habe.
ich hatte zusammen mit meinem ex-freund einen kleinspitz. aufgrund seines sehr handlichen formates - 8kg - hatte ich ihn wann immer es ging dabei. tagsüber hatte mein ex-freund ihn mit ihm büro (selbstständig) und ab dem moment ab dem ich zuhause war, war er mein begleithund. bezugsperson war ich und er war mein baby.
als ich mich von meinem ex-freund getrennt habe, war klar, dass der hund bei ihm bleibt. es war eine entscheidung gegen mein herz und für den hund. einfach weil ich ihm im alleinigen alltag aufgrund meiner vollzeittätigkeit nicht gerecht werden würde.
mein ex-freund hat ihn heute noch (also inzwischen seit knapp 10jahren) und ich habe ihn nie wieder gesehen - weil mein ex es nicht wollte, obwohl es anders vereinbart war. ich habe dies akzeptiert - einfach weil ich aufgrund und auf dem rücken des hundes keinen streit austragen wollte. der kleine hat es sehr gut bei meinem ex-freund, und auch wenn ich ihn nicht mal mehr menschlich mag, so weiss ich doch dass er den kleinen heiss und innig liebt und ihm ein toller hundehalter ist. -
Äh ja... wenn du meinst... aber die Welt ist halt kunterbunt und nicht nur in deinen Lieblingsfarben bemalt.
wer so verantwortungslose "ratschläge" gibt, sollte sich lieber bedanken dass sie von anderen relativiert werden, anstatt weiter semiintelligent daher zu schreiben
.man man man - einfach mal nachdenken bevor man schreibt! einfach mal ausprobieren und das kind dem hund das futter wegnehmen lassen? gehts noch? wem glaubst du tust du damit einen gefallen?
die einzig richtige vorgehensweise ist, den kindern von anfang an zu erklären dass das futter des hundes TABU ist, und dem hund zu vermitteln dass er stets und immer unbedrängt von den kindern sein futter in ruhe fressen kann.
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Liebe McFly, Du hast hier schon das relevanteste gesagt bekommen. Du hast einen tollen Hund, der sehr "weich" reagiert hat. Mir haben sich die Fussnägel hochgerollt bei dein en ersten Zeilen.. ich dachte gott o gott was kommt gleich, bei dem Trubel den der Hund um sich herum hat. Um so erleichterter bin ich, dass Dein Hund so reagiert hat wie er reagiert hat.
Meines Erachtens hat Dein Hund sich einfach sehr erschrocken, weil er mit seiner Aufmerksamkeit gänzlich woanders war, plus einen erhöhten Erregungslevel hatte. Es hätte so viel schlimmer ausgehen können und Du kannst sehr stolz sein auf Deinen Hund.
Natürlich ist eine solche Situation erstmal sehr erschreckend. Aber ich sehe da jetzt keinen großen Handlungsbedarf um den Verhaltensablauf Deines Hund in irgendeiner Form zu korrigieren. Vielmehr würde ich nächstes Mal vorbeugend agieren - und ihn gar nicht erst durchgehend dem Gewusel aussetzen. Ich verstehe dass der Hund nicht ausgeschlossen werden soll, wenn er so freundlich und verträglich ist, aber bei einem älteren Hund ist der Schritt zur Überforderung auch nur noch ein kleiner.
Um dem zuvor zu kommen würde ich ihn regelmässig rausnehmen. Z.B. anderer, ruhigerer Raum den erwachsene Personen vielleicht für ruhigere Gespräche o.ä. nutzen. Oder mit Hilfe einer Kindergitters ihn räumlich rausholen, aber sichttechnisch nicht ausgrenzen.
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ich denke es kommt auch darauf an was für einen hund man hat.
meiner zum beispiel sabbert ganz ordentlich. da achte ich schon sehr darauf, dass er nicht zu dicht an fremden menschen vorbei läuft. das lässt sich am besten kontrollieren wenn ich ihn an der leine habe.
irgendwie findet es keiner schön sabber an den klamotten zu haben
.zumal viele menschen auch einfach angst haben vor, insbesondere großen, hunden. vor allem radfahrer und jogger fühlen sich oftmals nicht wohl an einem großen hund vorbei zu fahren/joggen, und fühlen sich sicherer, wenn dieser rangerufen und/oder angeleint wird bzw. ist.
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also.. ich hab mal über die frage nachgedacht und bin zum resultat gekommen, dass es für uns eher lauten müsste, wann leine ich ab
. ich habe das bambi überwiegend an der leine und lasse ihn nur unter passenden umständen von der leine. da ich aber in entsprechende auslaufgebiete mit ihm fahre, kommt sein freilauf auch nicht zu kurz.ich habe ihn gerne an der leine. schon alleine weil er kein souveräner hund ist, der durch die leine viel sicherheit erhält und annimmt.
das wichtigste ist aber, wie hier schon öfters geschrieben, gefühl. ich leine nach gefühl an, wäre meine konkrete antwort auf die frage. gefühlsgemäss leine ich wahrscheinlich zweimal öfters/früher an als andere
. ich hab nämlich einen proleten. ich lege aber wert darauf, dass mein proleten-bambi noch keinen hund auch nur einen kratzer zugefügt hat.