Beiträge von SavoirVivre

    @Rotti03
    Selbstverständlich geht es, meine Beispiele sollen zeigen, dass es zu Aggressionen kommen kann ohne das dabei ein Hund auf den anderen zu läuft. Und deine Haltung...von wegen, dass es mal Konsequenzen für einen solchen unfreundlichen Hund geben wird... halte ich persönlich für ********, weil nicht der Hund das Problem ist, sondern der HH. (Btw. wenn du schon deinen Hund am Halsband fest hälts, dann frage ich mich doch wie der andere Hund im Maul deines Großen gelandet ist). Dass so ein Verhalten von Hunden gegenüber UNFREUNDLICH ist, ist klar, aber ich hoffe, dass du persönlich auch nicht gleich jedem ins Gesicht schlägst der dir unfreundlich erscheint.... eine Argumentation auf der Aussage.. "dies ist unfreundlich"... ist etwas dürftig in meinen Augen.

    das ist aber schlicht und einfach nicht vergleichbar.
    hunde kommunizieren nunmal anders. um bei deinem vermenschlichten beispiel zu bleiben. wenn ein angeleinter hund von einem unangeleinten bedrängt wird, zeigt er in der regel mehrere kommunikationsstufen. diese gehen so subtil und schnell von statten, dass der otto-normal-hundehalter vielleicht noch die letzte mitbekommt.. die da z.B. wäre "distanzlosen, unverschämten rüpel umdrehen und/oder vermöbeln". vorab hat er dem hör-nix aber schon von weiten zugerufen: "hören sie auf mir auf die titten zu starren", "ich möchte nicht angefasst werden", "bleiben sie weg und fassen sie mich bitte NICHT an", "gleich fangen sie sich eine - aber so richtig" >>> BÄÄÄMM/KLATSCH.

    von diesem fall gehe ich aus, und in dem fall würde ich sagen - hätte der halter seinen hör-nix bei den ersten vier verwarnungen eingepackt, oder wäre der hör-nix nicht dazu noch so dermaßen distanzlos, hätte der angeleinte hund keine schellen verteilen müssen.

    mal ehrlich, ein tobender hund an der leine - der so dermaßen klar zeigt dass er keinen kontakt wünscht, und dann ein hör-nix der trotzdem kläffend näher kommt. da frage ich mich ernsthaft, welcher der beiden hunde denn nun leicht gestört ist in der kommunikation und wahrnehmung.

    WAs getz, ist die frage etwa ernst gemeint? Es gibt zig arten das zu regeln. Noch nie nem fremden Hund gesagt, dass er verschwinden soll ohne ihn von seinen eigenen Tierarztreif durchschütteln zu lassen?

    du bist in einem hundeforum. hier geht es um austausch, falls du es nicht schon bemerkt haben solltest.

    es ist durchaus interessant wie du aufdringliche hört-nixe so dermassen lässig los wirst, dass du sagen kannst du sitzt es mit einer arschbacke ab. da können sich sicher viele von uns ein sinnvolle handhabung abgucken.

    Ein Maulkorb ist doch nicht "Fesseln und Knebeln"

    Und hier geht es um einen Hund, bei dem bekannt war, dass er gefährlich für kleinere Hunde ist.

    Aber egal, wer damit leben kann, dass sein Hund andere verletzt, kann das ja tun (bis er Auflagen bekommt...)

    ich würde meinen hund, wenn ich wüsste er packt richtig zu, im eigenen interesse mit maulkorb führen.

    was mich aber wirklich aufregt > warum wird die veranwortung für im freilauf nicht abrufbare hunde auf hundehalter abgewälzt, die sorge dafür tragen, dass ihr hund nicht andere hunde belästigt (=leine)

    meines erachtens ist das freilaufen lassen eines nicht abrufbaren hundes mindestens fahrlässig und sollte ebenso sanktionert werden (=leinenzwang, der sollte nämlich nicht nur für "gefährliche" hunde gelten). ja, schade und traurig - aber wie viel weniger gefährliche zusammestöße gäbe es, wenn hört-nixe AN DER LEINE BLEIBEN.

    hundehalter von nicht abrufbaren hunde, die sich trotzdem für freilauf entscheiden, sind in meinen augen die wirklich verantwortungslosen, egoistischen hundehalter. sie nehmen nämlich nicht nur willentlich hin, dass ihr eigener hund verletzt wird, sondern auch ein fremdhund fast zwangsläufig bestraft wird wenn etwas passiert.

    ergo - leinenzwang ist nicht nur ein thema für "gefährliche" hunde, sondern auch für hört-nixe, da diese mit ihrem verhalten ebenso andere und sich selbst in gefahr bringen.

    Ich finde es gerade bei Rassefragen sehr wichtig, dass Interessenten wissen, wo Probleme auftreten könnten und die jeweiligen Schwachstellen liegen. Das hat für mich mit ehrlicher Aufklärung zu tun.

    Es geht mir nicht darum, irgendwelche Rassen schlecht zu machen, ich halte selber auch Rassehunde. Aber es ist mir ein Anliegen, ehrlich zu informieren und Dinge nicht tot zu schweigen, weil sie vielleicht nicht so angenehm sind. Wenn Du meinen Beitrag noch einmal durchliest, wirst Du sehen, dass ich trotz aller Einwände vorwiegend Rassehunde empfehle.

    ah ok. ich habe da einfach eine andere erwartungshaltung.
    nämlich die, dass die rassevorschläge die hier gemacht werden, wenn sie in die engere wahl kommen, von der TE selbst nochmal intensiv recherchiert werden.
    die frage war nach einer rasseempfehlung. die entsprechende, ehrliche lektüre zu den rassen die dann tatsächlich in frage kommen ist keine kür sondern in meinen augen eine pflicht.

    @AnnetteV och bitte.. nicht schon wieder so eine diskussion aufmachen.

    können wir nicht einfach eine threadfrage beantworten ohne angezüchetet rasseeingeschaften zu bewerten?

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    ich finde den springer spaniel noch toll! aber ich kenne auch nur einen und der ist einfach traumhaft. sowas manifestiert sich dann überpropotional und wohl auch unrealistisch positiv im gehirn :D

    ich hatte einen mittelspitz und finde der erfüllt alle bedürfnisse die du bisher genannt hast. er war super agil und ein "immer-dabei" hund, konnte aber auch seeeehr gut im sparmodus laufen.

    allerdings hat er alles gemeldet und sich auch ins bellen reingesteigert, wenn er alleine zuhause war. wenn wir da waren, hat er nur bei türklingeln angeschlagen. ich denke aber das ist erziehungssache.

    den cocker spaniel finde ich ich auch großartig. wäre nach dem boston terrier auch einer meiner wahlrassen, wenn ich mich nochmal für eine kleinere rasse entscheiden soltle.

    ich finde einen hund optimal, denn einen und bekomme ich im zweifel immer irgendwie in meinem leben organisiert. sei es wohnungswechsel und neue vermietersituation, also bürohund, als begleithund, erziehung und auslastung, die kosten, betreuung, platz, etc.

    vielleicht denke ich in paar jahren anders, aber ich hab auch schon bei einem hund sorgen genug, dass die lebensumstände sich (temporär) zum negativen verändern könnten und es dann auch mit nur einem hund schwierig genug wird.

    was ist mit einem kinderschutzgitter? so sieht der hund euch, mischt aber nicht mit. die decke noch in sichtnähe legen und den hund da raufschicken, belohnen. er wird schon merken dass platz auf der decke gemütlicher ist als sich die beine in den bauch zu stehen am gitter.