Beiträge von SavoirVivre

    Die letzten Hotels in denen wir waren, haben für einen Hund 15€/Nacht genommen. Fanden wir auch viel, aber wir wollten halt in diese Hotels. Ausserdem haben die alternativen Hotels den selben Kurs ausgehängt.

    Ich persönlich finde es auch schöner 10€/Nacht zu zahlen und dem Zimmerservice jeden Tag 5€ hinzulegen. Bei 15€/Nacht wäre mir das dann aber doch zuviel.

    @Swiffer
    du hast vollkommen recht. ich möchte nur ausdrücklich hinzufügen, dass du genau dieses szenario auch mit hundehaltern erlebst, der schon zig jahre hundehalteerfahrung auf dem buckel hast.

    das sieht dann so aus:

    Mensch, erfahrener Hundehalter, holt sich den sechsten eigenen Hund, ist vertraut mit rassen mit hohen schutztrieb, etc.... Hoch motiviert, schließlich hat man sich intensiv mit der Rasse vertraut gemacht, war bei Haltern und Züchtern, auch über mehrere Tage mal zu Besuch, um nicht nur Momentaufnahmen zu haben, sondern Alltag mit der etwas schwierigeren Wunschrasse zu erleben.

    Es passt - denkt Mensch.... Und dann kommt der Hund....
    Hundehaltung doch anders als erwartet, Welpenzähnchen hinterlassen Narben, schon da nix mit "süßer Welpenzeit"...
    Aber: Mensch hängt sich rein, glaubt "das wird schon", arbeitet jahrelang hart an sich und mit seinem Hund, Trainerstunden für mehrere 1000,- gehen über die Jahre von Konto ----- damit es im Alltag überhaupt so aussieht:
    - Mk
    - Leine
    - Management

    also, mich hättet ihr hier in diesem thread mit erfolg von intensiven überlegungen einem DA ein zuhause zu geben abgebracht :D

    ernsthaft. schxxx auf die vielen jahre hundeerfahrungen die ich sammeln durfte. ihr hättet es geschafft. ein grund stolz zu sein.. erleichtert zu sein.. ich weiss nicht.
    der optimale DA halter müsste erst noch gebacken werden. verstanden.

    also lieber TE, lass es lieber. wird schief gehen.

    ich finde es ehrlich gesagt unfair, dass hier fragen gestellt werden wie: wie hättest du in der situation des dogo-halters reagiert?

    das ist für schon nahe an polemisch. denn egal was der TE darauf antwortet, es wird seziert und zerrissen.
    mal ehrlich, was soll er darauf antworten? zum einen war keiner von uns beider situation dabei und zum anderen hat der TE gefühlt tausend mal geschrieben, dass er noch kein erwähnenswertes hundfachwissen besitzt und sich das erst aneignen muss - diesbezüglich aber mehr als motiviert und willig ist.

    es ist als wenn ich jemanden der gerade seine ersten fahrstunden nimmt und die theorie büffelt jetzt schon abfragen würde, während er gerade eine komplizierte kreuzung passiert. wenn die antwort dann nicht zu 100% aus allen blickwinkeln korrekt ist dann sage "ha, wusste ich es doch. kein plan von nichts aber den führerschein machen wollen".

    für mich ist das ein "an die wand drängen" um schwachstellen offen zu legen. empfinden andere vielleicht anders, aber ich habe mich beim lesen wirklich geärgert.

    desweiteren schreiben hier einige was der dogo-halter ihrer meinung nach "falsch" gemacht hat oder sie selbst anders gemacht hätten. äh..nochmal, keiner von uns war dabei und keiner von uns kennt den hund. ich für meinen teil gehe davon aus, dass der dogo-halter seinen hund kennt und alles richtig gemacht hat.

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    im übrigen präferiere ich auch die haltung:
    bei unwichtigen dingen nachgeben
    bei wichtigen dingen durchsetzen

    die balance dazwischen ist die herausforderung, aber das ist meiner meinung nach nicht in der theorie zu erlernen, da dies von rasse zu rasse und von hund zu hund unterschiedlich ist.

    Man weiß einfach, welches Potential eine bestimmte Rasse mitbringt.
    Das hat nichts mit schlecht machen zu tun :p


    Beagle sind aber nicht zum reißen da oder? :???:
    Dogos aber sehr wohl zum Erlegen von Wildschweinen.

    exakt! der DA den ich zur pflege hatte war ein wirklich gut führbarer hund. aber huftiere waren absolut jagens- und tötenswert für ihn.

    da funktionierte die kontrolle nur noch über striktes management, voraussicht/vermeidung von kritischen situationen. hat man in solchen situationen geschlafen, war zu langsam oder nachlässig/naiv hatte man ein 45kg problem an der leine.

    in hoher reizlage kein vergleich zu meinen DSH, die dagegen ganz süss waren.

    tja und wir haben die mega-arschkarte, weil wir einen hund haben den wir definitiv nicht mit zu einer besichtigung nehmen können. die wahrscheinlichkeit dass er den makler oder vermieter fressen will, ist leider vorhanden :headbash: .

    aber wir beschweren uns gar nicht. wussten wir alles vorher. im nachhinein jammern ist nicht meins.

    Es ist doch ganz einfach: Wenn ich mich als Anfänger für so eine Rasse entscheide, sollte ich mich vorab um einen Trainer oder eine Hundeschule bemühen, die ERFAHRUNG in der Ausbildung dieser Hunde hat. Denn man wird zweifels ohne an einen Punkt kommen, an dem es nicht weiter geht.

    Ich persönlich (und nochmal: ich spreche hier nur von meiner Erfahrung) kenne keinen Ersthundehalter, der einen Hund diesen Kalibers ohne Hilfe zu einem halbwegs gesellschaftstauglichen Hund erziehen konnte. Und wo ist das Problem, dass zu realisieren? Ich finde es ganz wichtig, sich darüber im Vorfeld Gedanken zu machen, gerade bei einer Rasse, die aktiv in Deutschland offensichtlich derzeit nicht gezüchtet wird.

    tja, ich hingegen schon. gute bekannte, erster hund, 14monate, Dogo Argentino.
    und weisst du was? es hat super geklappt!

    aber auch ich spreche nur von meiner erfahrung.

    und noch etwas.. lesen wir verschiedene zeilen des TE? für mich liest er sich, als ob er all die von dir richtigerweise genannten punkte durchaus angeht und sich im vorfelde drum bemüht. doof nur, dass es sich bei einem DA nicht als so einfach erweist jemanden zu finden der reinschlägige erfahrung mit dieser rasse hat. gut ding will weile haben. gilt für die hundesuche, als auch für die trainersuche.

    hast du das gefühl der TE realisiert alle die dinge die du anmerkst nicht? wahnsinn wie breit die interpretation von zeilen sein kann.

    du sprichst mir aus der seele.

    als ich mich intensiv mit der Rasse rhodesian ridgeback beschäftigt hatte, nach über 20jahren DSH erfahrung, wurde mir von 80% nahegelegt es zu lassen da ich ja keine ahnung vom "superspeziellen" RR hätte.
    als ich mich damals mit dem DSH beschäftigt habe (OH GOTT als ERSThund und mit 16jahren) wurde mir von praktisch allen seiten gesagt, das endet in einem unglück.
    gegen einen DA habe ich mich, obwohl mir von den miesmachern heute noch die ohren klingeln, nach 20jahren erfahrung mit hunden entschieden, weil ich mit der gesellschaftlichen niedrigtoleranz schlecht zurecht gekommen wäre.

    wie man es macht, man macht es falsch. irgendeiner weiss es immer zig mal besser und malt leidenschaftlich horrorszenarien aus.
    ich finde konstruktive kritik und aufklärung wichtig.. viele erkennen die grenze zur schwarzmalerei aber nicht mehr.