ich finde es ehrlich gesagt unfair, dass hier fragen gestellt werden wie: wie hättest du in der situation des dogo-halters reagiert?
das ist für schon nahe an polemisch. denn egal was der TE darauf antwortet, es wird seziert und zerrissen.
mal ehrlich, was soll er darauf antworten? zum einen war keiner von uns beider situation dabei und zum anderen hat der TE gefühlt tausend mal geschrieben, dass er noch kein erwähnenswertes hundfachwissen besitzt und sich das erst aneignen muss - diesbezüglich aber mehr als motiviert und willig ist.
es ist als wenn ich jemanden der gerade seine ersten fahrstunden nimmt und die theorie büffelt jetzt schon abfragen würde, während er gerade eine komplizierte kreuzung passiert. wenn die antwort dann nicht zu 100% aus allen blickwinkeln korrekt ist dann sage "ha, wusste ich es doch. kein plan von nichts aber den führerschein machen wollen".
für mich ist das ein "an die wand drängen" um schwachstellen offen zu legen. empfinden andere vielleicht anders, aber ich habe mich beim lesen wirklich geärgert.
desweiteren schreiben hier einige was der dogo-halter ihrer meinung nach "falsch" gemacht hat oder sie selbst anders gemacht hätten. äh..nochmal, keiner von uns war dabei und keiner von uns kennt den hund. ich für meinen teil gehe davon aus, dass der dogo-halter seinen hund kennt und alles richtig gemacht hat.
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im übrigen präferiere ich auch die haltung:
bei unwichtigen dingen nachgeben
bei wichtigen dingen durchsetzen
die balance dazwischen ist die herausforderung, aber das ist meiner meinung nach nicht in der theorie zu erlernen, da dies von rasse zu rasse und von hund zu hund unterschiedlich ist.