Beiträge von SavoirVivre

    Hallo,
    ich denk mal gemeint ist, keiner ist allein auf der Welt und kommt dort allein zurecht. Das geht nur , irgendwie, gemeinsam.
    Schöner Spruch dazu : Wer Fehler findet darf sie auch behalten !
    ;)

    LG Ramona

    Danke Ramona :-)

    Genau. Ich kann meine Welt mit Egoisten teilen, ohne so zu handeln wie einer (nach besten Wissen und Gewissen) und ohne das Bedürfnis zu haben deren Egoismus "bestrafen" zu wollen.

    Nö, ich nehme meinen Hund gerne weiterhin an die Leine wenn mein gegenüber es tut, oder auch gerne auf Bitte des anderen.

    Es wird immer welche geben die handeln wie ich - über diese freue ich mich. Und es wird weiterhin die "anderen" geben, über die ich mich weiterhin ärgern werde.

    Ja und jetzt? Sollen wir uns nun alle gegenseitig erschießen?
    Mich kotzt auch die Geisteshaltung der Radfahrer an, die auf Verkehrsregeln pfeifen und könnte mich den ganzen Tag drüber aufregen. Was hilft es mir aber? Ich muss als Autofahrer trotzdem vorsichtiger sein als andere Verkehrsteilnehmer.
    Und selbst als Fußgänger darf ich keinen schubsen, auch wenn der besoffen auf dem Gehweg oder direkt in meine Autotür reinfährt.

    Für den eigenen Blutdruck ist es wohl besser, sich damit abzufinden.

    interessante Interpretation meiner Zeilen. So.. Ähh.. Gewalttätig ?!

    Stell dir vor, ich kann mich tierisch über Verhaltensweisen anderer aufregen und trotzdem gut damit leben, und - jetzt kommt es - ohne das Bedürfnis zu haben anderen gegenüber handgreiflich zu werden.

    Öhm wer schrieb hier mit auch nur einer Silbe sein angeleinter Hund beißt und dann ist der offline Hund selbst schuld?

    Mich kotzt schon alleine diese Geisteshaltung "mein Hund ist verträglich und deswegen scheren mich die Probleme andere einen feuchten Kehricht" an. Dafür muss ich keinen bissigen Hund führen.

    Ich finde Deine Einstellung einfach nur egoistisch. Hundehalter mit Deiner Einstellung sind mir ein Gräul und ich hoffe ich werde niemals nachvollziehen können, warum es zuviel verlangt ist dafür Sorge zu tragen, dass der eigene offline laufende Hund keinen Kontakt zu einem angeleinten Hund aufnimmt.
    Zumal da Du mit mehreren Hunden unterwegs bist. Ich finde es unterirdisch, dass Du genau kein Interesse hast Dich mal in die Lage eines anderen HH zu versetzen, dem - unabhängig von seinem Hund - mulmig ist wenn ihm drei freilaufende Hunde entgegenkommen. Dafür muss der eigene Hund nicht in irgendeiner Weise agressiv, ängstlich oder verletzt zu sein.

    Scheinbar benötigst Du für die einfachste gegenseitige Rücksichtsnahme einen Gesetzesentwurf. Meiner Meinung nach tragen Hundehalter wie Du dazu bei, dass wir Hundehalter immer mehr vom Gesetzgeber reglementiert werden. Herzlichen Glückwunsch!

    Also.. drücke ich mir selbst die Daumen Dir mit Deinen Hunden niemals über den Weg zu laufen. Auf Hundehalter wie Dich kan ich nämlich getrost verzichten.

    Grundsätzlich reicht es mir auch wenn der andere HH einfach dafür sorgt, dass sein Hund keinen Kontakt zu meinem angeleinten Hund aufnimmt. Ob er ihn hierfür anleint oder per Kommando eng bei sich führt ist mir relativ egal. Auch ein desinteressierter offline Hund der seine Kreise zieht stört mich nicht.

    Allerdings bekomme ich die Krätze, wenn wenn ein Hund - egal ob angeleint oder offline - dann auf einmal von hinten guten Tag kommen sagt.
    Wie gesagt, wie ein HH seinen Hund von meinem angeleinten Hund fernhält ist mir egal - aber bitte konsequent. Heißt, auch nachdem sie uns passiert haben.

    Sehr interessanter Thread und schöner Austausch :gut:

    Sind unter euch auch noch (weitere) HH dabei, die sich bewusst für einen Hund entschieden haben, mit dem Plan und der Umsetzung ihn von Anfang an in die FREMDBetreuung zu geben?

    Also 40std/woche zzgl. Überstunden und Fahrzeit. Trotzdem Hund und diesen nach den möglichen Arbeitswochen dann ganztags/halbtags zum Hundesitter oder Hundepension? Ich betone Fremdbetreuung, da dies ja mit zusätzlichen, nicht zu unterschätzenden Kosten verbunden ist.

    @stefanie
    ok, für dich macht es also gar keinen unterschied ob die bezugspersonen für den hund familienmitglieder sind (z.b. dein partner) oder aber weitgehend fremde personen (z.b. hundesitter / hundepension) ?

    für mich macht es einen riesenunterschied, ob mein hund zu meinem lebensgefährten eine engere beziehung hat als zu mir (im worse case zu mir keine aufbaut) oder zu einem hundesitter/hundepension.

    du magst da keinen unterschied sehen, ich sehe da für mich einen riesigen. man nenne es auch befindlichkeiten ;)

    desweiteren, wo habe ich geschrieben dass ich davon ausgehe dass du dir unter diesen umständen einen hund holen würdest? du kannst die entscheidungen für einen hund unter diesen umständen lediglich besser nachvollziehen und stehst dem wohlwollender gegenüber als ich. ich halte es nämlich für puren egoismus und habe da wenig bis gar kein verständnis für.

    ich kenne wirklich genug Beispiele von Leuten, die das so machen und dann noch vor der Arbeit und abends spazieren gehen und mit dem Hund Sport machen. Erfordert natürlich Management und viel Energie, die nicht jeder aufbringen kann und will. Und Wochenende ist dann "Quality time" pur.Ob man das selber so will, ist die Frage.
    Das der Hund keine Bindung aufbauen kann, glaube ich auch nicht. Dann dürfte er ja zum arbeitenden Menschen in einer Familie z.B., wenn einer mit ihm zuhause ist, auch keine aufbauen können.

    wir werden auf keinen gemeinsamen nenner kommen. ist ja auch nicht schlimm. ich würde mir unter diesen umständen halt keinen hund holen, weil ich mich zerreissen müsste um meinen ansprüchen an die hundehaltung gerecht zu werden.

    im familienkreis sehe ich das nochmal anders. da ist es meist ja auch so vorgesehen, dass der hund mehrere bezugspersonen hat.

    einen hund zu sich zu holen bei einer 50-60std/woche ist für mich purer egoismus. selbst bei einer 40std/woche sähe das schon wieder anders aus. 10-20std/woche mehr, das ist in der woche ein halbes leben.

    Vertrauen und Bindung baut der Hund doch auf zu Menschen auf, die er seltener sieht, wenn er die entsprechenden Erfahrungen machen durfte. Man kann doch eine gute Beziehung nicht an der Häufigkeit des Zusammentreffens ausmachen

    nein, aber durchaus an der qualität der zeit die er diesen menschen sieht.

    wenn ich 9-10std/tag arbeiten würde, dann noch eine fahrzeit von 30min habe, auf dem rückweg noch einkäufe besorge, zuhause auch mal für ordnung sorgen muss, auch anderen menschen gegenüber eine verantwortung trage im sinne von quality-time, etc. habe ich in der woche keine energie mehr mich meinem hund so zu widmen, dass ich es als qualitativ wertvolle zeit deklarieren kann.