Beiträge von SavoirVivre

    tja und wir haben die mega-arschkarte, weil wir einen hund haben den wir definitiv nicht mit zu einer besichtigung nehmen können. die wahrscheinlichkeit dass er den makler oder vermieter fressen will, ist leider vorhanden :headbash: .

    aber wir beschweren uns gar nicht. wussten wir alles vorher. im nachhinein jammern ist nicht meins.

    Es ist doch ganz einfach: Wenn ich mich als Anfänger für so eine Rasse entscheide, sollte ich mich vorab um einen Trainer oder eine Hundeschule bemühen, die ERFAHRUNG in der Ausbildung dieser Hunde hat. Denn man wird zweifels ohne an einen Punkt kommen, an dem es nicht weiter geht.

    Ich persönlich (und nochmal: ich spreche hier nur von meiner Erfahrung) kenne keinen Ersthundehalter, der einen Hund diesen Kalibers ohne Hilfe zu einem halbwegs gesellschaftstauglichen Hund erziehen konnte. Und wo ist das Problem, dass zu realisieren? Ich finde es ganz wichtig, sich darüber im Vorfeld Gedanken zu machen, gerade bei einer Rasse, die aktiv in Deutschland offensichtlich derzeit nicht gezüchtet wird.

    tja, ich hingegen schon. gute bekannte, erster hund, 14monate, Dogo Argentino.
    und weisst du was? es hat super geklappt!

    aber auch ich spreche nur von meiner erfahrung.

    und noch etwas.. lesen wir verschiedene zeilen des TE? für mich liest er sich, als ob er all die von dir richtigerweise genannten punkte durchaus angeht und sich im vorfelde drum bemüht. doof nur, dass es sich bei einem DA nicht als so einfach erweist jemanden zu finden der reinschlägige erfahrung mit dieser rasse hat. gut ding will weile haben. gilt für die hundesuche, als auch für die trainersuche.

    hast du das gefühl der TE realisiert alle die dinge die du anmerkst nicht? wahnsinn wie breit die interpretation von zeilen sein kann.

    du sprichst mir aus der seele.

    als ich mich intensiv mit der Rasse rhodesian ridgeback beschäftigt hatte, nach über 20jahren DSH erfahrung, wurde mir von 80% nahegelegt es zu lassen da ich ja keine ahnung vom "superspeziellen" RR hätte.
    als ich mich damals mit dem DSH beschäftigt habe (OH GOTT als ERSThund und mit 16jahren) wurde mir von praktisch allen seiten gesagt, das endet in einem unglück.
    gegen einen DA habe ich mich, obwohl mir von den miesmachern heute noch die ohren klingeln, nach 20jahren erfahrung mit hunden entschieden, weil ich mit der gesellschaftlichen niedrigtoleranz schlecht zurecht gekommen wäre.

    wie man es macht, man macht es falsch. irgendeiner weiss es immer zig mal besser und malt leidenschaftlich horrorszenarien aus.
    ich finde konstruktive kritik und aufklärung wichtig.. viele erkennen die grenze zur schwarzmalerei aber nicht mehr.

    hey luno2017 :winken:

    ich finde eure herangehensweise vorbildlich. vielen dank erstmal dafür - ich halte es für alles andere als selbstverständlich, dass sich jemand vorab soviel gedanken macht und so intensiv nach erfahrungen und austausch sucht.

    ich für meinen teil sehe es so. du und deine partnerin, ihr habt euch in eine ganz bestimmte hunderasse verliebt (kann ich verstehen, der DA stand auch einige zeit lang auf meiner liebäugl-liste), und ihr wisst dank intensiver recherche auch was für ecken und kanten dieser hund aufgrund seiner rasseeigenschaften mitbringen kann. ich nehme dir ab, dass ihr wisst was ihr euch "da ins haus holt" und auf alles vorbereitet seid.

    ich finde auch, egal was andere hier sagen, dass ihr gute halter für einen DA wäret. klar ist man als ersthundhalter in vielen dingen erstmal naiv, einfach weil erfahrungswerte fehlen.
    ein paar das noch nie einen hund hatte, jedoch so gewillt ist zu lernen und sich helfen zu lassen wie ich es aus deinen zeilen rauslese, halte ich für geeigneter als so manch erfahrenen HH der jedoch keine erfahrung mit der rasse DA gemacht hat und trotzdem meint er wisse wie hundeerziehung und -führung per se funktioniert.

    seichte berührungspunkte hatte ich auch schon mit einem DA.

    ich hatte vor jahren mal für zwei wochen einen kastrierten, damals vierjährigen dogo argentino rüden in pflege. das war zu der zeit als ich mich ebenfalls intensiv mit dieser rasse auseinander gesetzt hatte. aufgrund dieses DA hatte ich mich auch in diese rasse verliebt. ich muss sagen, ich habe selten einen leichtführigeren, verschmusteren, soveräneren hund erlebt als ihn - und er war auch der erste hund des befreundeten paares.
    allerdings hatten sie ihn sehr unüberlegt und spontan mit 14monaten übernomen (also mitten in der pubertät). mit ihrer entscheidung für diesen hund haben sie sich aber auch zu 100% auf ihn eingelassen, inkl. hilfe von einem hundetrainer ihres vertrauens, der ein freund von ihnen war. sie hatten mit ihrem DA nie eine größere baustelle. temporär mehrere kleinere (pöbeln im auto, kurzweilig leinenpöbler), aber solche die ihn in der gesellschaft unakzeptabel gemacht hätten - nein. keinerlei aggressionen gegenüber menschen, sehr verträglich mit hündinnen und kastrierten rüden, verträglich mit intakten rüden, liebte katzen, fand jedoch alle huftiere jagens- und tötenswert.

    was ich damit sagen will.. die berücksichtigung von rasseeigenschaften sind immens wichtig!!!!!! (an dieser stelle sind satzzeichen rudeltiere) aber auch innerhalb einer rasse gibt es große unterschiede im verhalten/charakter.
    wenn ihr ein "anstrengendes" exemplar erwischt, habt ihr deutlich mehr arbeit vor euch, als wenn ihr ein "unkompliziertes" exemplar bekommt. dessen müsst ihr euch einfach bewusst sein.

    leider sind die beiden vor drei jahren nach spanien ausgewandert und ich habe schon seit langem keinen kontakt mehr zu ihnen. der hund ist vor ca. vier jahren bei einem autounfall gestorben :( : (hund im kofferrraum, anderer wagen mit 35km/h draufgefahren).

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    ich bin aber sicher, die kritischen stimmen hier sind nicht um der kritik wegen laut, sondern einfach wohlwollend und aus sorge weil es einfach zu viele menschen gibt, die sich eben nicht darüber im klaren sind was für eine herausforderung sie sich mit einen DA ins haus holen.
    die DFler sind ungemein hilfsbereit, und hier haben dir viele HH mit viel erfahrung geantwortet. in jeder zeile steckt ein körnchen wahrheit. in der einen mehr, in der anderen weniger. es liegt an dir zu entscheiden was du daraus machst, aber du brauchst dich hier niemanden gegenüber zu rechtfertigen.

    und am ende des tages noch ein tipp von mir. egal wie sehr ihr euch einen hund/DA wünscht. brecht nichts übers bein.
    wenn es noch länger dauert, dann sollte auch das so sein. nehmt um gottes willen nicht den ersten welpen der einen anständigen eindruck macht. egal wie klein die DA welt ist, seht euch mehrere potenzielle elterntiere und züchter an. am ende werdet ihr euren traumhund finden.

    ich wünsche euch alles gute!

    @sumira
    wenn zumindest der großteil der hundehalter so wären wie du, dann gäbe es auch nur einen bruchteil an vorbelasteten oder negativ eingestimmten vermietern :bindafür:

    das problem mit dem parkettboden hatte ich in der alten wohnung auch. gilt als "normale, hinzunehmende abnutzung", wenn der hund ausdrücklich erlaubt ist. heißt, du musst nicht einmal du den boden abschleifen und versiegeln lassen. ich rede jetzt von feinen spuren durch hundekrallen, die man nur dann sieht wenn man den kopf leicht schräg legt und eine leichte lichtspiegelung auf dem boden hat. bei tiefen, deutlich sichtbaren kratzern bist du in der pflicht.

    Man muss halt extrem viele Faktoren beachten, wenn man sich für Wohneigentum als Kapitalanlage entscheidet - "Oh, die Zinsen sind im Keller - lass mal billig Geld aufnehmen, ein Haus kaufen und das Monatsratenpassend vermieten!" ist halt zu kurz gedacht. Bei Immobilien zählen IMMER die drei L: Lage Lage Lage. Gute Lage bedeutet große Nachfrage, große Nachfrage bedeutet Auswahlmöglichkeit der Mieter sowie Wertgewinn des Objekts. Hinzu kommt immer die eigene finanzielle Situation - kann man sich etwaige Mietausfälle leisten, ja/nein. Und ganz wichtig: welche Klientel will man mit seinem zukünftigen Miet-Kapitalanlagen-Objekt überhaupt ansprechen?
    Ich glaube, wenn man sich da genügend Gedanken gemacht hat, finanziell nicht allzu wackelig dasteht und ein gutes Objekt gefunden hat, dann kann eine Immobilie schon eine ziemlich gute Kapitalanlage sein. du wohnst doch in Hamburg, eine der beliebtesten Städte überhaupt - ein kleines Apartment in Uninähe wäre aktuell bestimmt eine bessere Anlage als das Sparbuch ;-)


    Sollten wir irgendwann mal Vermieter sein, weiß ich jetzt schon, dass ich eine Studentin mit Hund als Mieter bevorzugen würde
    (...aber vllt schreibe ich dann in 10 Jahren hier auch einen
    Negativbericht, ich hoffe es nicht ;-) )

    Ich drücke Dir die Daumen, dass Du später als Vermieterin ausschliesslich neutrale bis gute Erfahrungen machen wirst mit Mietern :smile:

    Was Immobilien und Immobilienfinanzierung angeht. Ich kenne mich da wahrscheinlich deutlich besser aus als die meisten. Ich arbeite seit knapp zehn Jahren in der Branche samt den Konvergenzdienstleistungen drum herum :rollsmile: .

    Rein theoretisch könnte ich Dir eine ziemlich vollständige Analyse jeder Immobilie in Deutschland erstellen. Lage, Objektzustand, Objektwert, Preisentwicklung in dem Strassenzug/Stadtteil/Stadt, voraussichtliche Wertentwicklung, Umfeldsanalyse, vorausichtliche Mieteinnahmen, voraussichtliches Mietklientel, Bonitätsscoring nach verschiedenen Aspekten, inkl. Finanzierungsplan.
    Dazu habe ich die direkten Kontakte zu sämtlichen Dienstleistern (Banken, Sparkassen, Schufa, KfW, arvato infoscore, Deutsche Kautionskasse, Bauträgern, Wohngenossenschaften, Maklern etc.) für notwendige Konvergenzdienstleistungen rund um die Immobilie. Eine juristische Abteilung für diverse Vertragsgestaltungen und inhaltliche Klärungen haben wir inhouse.

    Also.. bezüglich Immobilien und Immobilienfinanzierung kann mir so schnell keiner was erzählen. Dennoch habe ich mich gegen eine Immobilie als Kapitalanlage entschieden :ka: .
    Mein ExEx Freund ist da hemmungsloser. Der hat gleich acht kleine Wohnungen gekauft und vermietet diese jetzt an Studenten, oder hochwertig möbiliert an Firmen die ihre Mitarbeiter temporär projektbezogen unterbringen müssen. Er lässt aber alles über eine Verwaltung & eine Agentur laufen.

    Ach, ich hab am Samstag an der Hamburger Aussenalster eine Hundegruppe aus grösseren Hunden verschiedener Rassen, darunter zwei DSH Prachtexemplare, gesehen. Die haben alle miteinander so toll interagiert, da ist mir das Herz aufgegangen. Ich liebe DSH einfach. So wunderschöne, wundervolle Hunde. Hätte ich die alleinige Wahl, würde bei mir immer wieder ein DSH einziehen :herzen1:

    Ich bin mit Bambi trotzdem auf Abstand geblieben, einfach weil ich es nicht mag eine geschlossene Hundegruppe direkt zu passieren. Zuviel Dynamik.