Welche Kehrseite?
Halter XY bekommt es einfach nicht richtig auf die Reihe.
Dann stimmt die Bindung nicht.
Wenn ich sehe wie Hunde abgehen, wenn sie auf bestimmte Menschen treffen die sie teilweise Wochen oder Monate nicht gesehen haben, dann frage ich mich, was machen andere falsch?
Dann frag dich doch mal anders herum.Wie machen das zb. Brummifahrer, Geschäftsleute, usw. die ihre Hunde nur am wochenende sehen? Warum funktioniert es unter diesen umständen trotzdem, wenn die zsammen verbrachte Zeit der entscheidene faktor für eine gute bindung sein soll?
Für mich ist es kein Zeichen von Bindung wenn ein Hund vor Freude durchdreht wenn er mich sieht. Das tun die Hunde meiner engen Freunde alle, trotzdem haben sie keine erwähnenswerte Bindung zu mir. Ich bin dann lediglich ein potenzielle, temopräre Bespasserin. Die große Freude und Anhänglichkeit hält wenige Minuten an und dann bin ich wieder uninteresssant.
Du vergleichst Äpfel mit Birnen und schon allein das ist inhaltlich unqualifziert. Der/die TE hätte gerne einen Hund, um diesen von Anfang an intensiv in externe Betreuung geben.
Ich würde darauf wetten, dass alle die besagten Brummifahrer und Geschäftsleute die Du meinst, dies nicht getan haben sondern irgendwann erst dazu übergehen mussten, weil sich ihr Leben dahingehend verändert hat.
Ich kann jeden HH verstehen der keine 12 - 15Jahre seines Lebens im Voraus planen kann und deswegen irgendwann in die Situation kommt zu entscheiden: Hund abgeben oder externe Betreuung, und sich dann für zweiteres entscheidet. Bis dato dahin haben sie sich aber bereits eine (enge) Bindung zu ihrem Hund aufgebaut.
Verstehe mich nicht falsch. Gute Hundepensionen und -sitter sind großartig und ich hätte keinen Hund wenn es keine gäbe. Aber ich denke bei einem Arbeitspensum von 50-60std/woche braucht man sich keinen Hund zu holen, um einen zu besitzen. Es wurde hier schon ganz richitg angemerkt, dass es nebst Arbeit auch noch andere Dinge des Lebens gibt zusätzlich Zeit kosten, bevor man sich seinem Hund widmen kann.
Klar geht es, dem widerspricht auch keiner. Die Frage ist nur, warum? Wozu?