Beiträge von SavoirVivre


    @SophieCat Ja, sicher ist Vertrauen wichtig! Aber es gibt auch den Spruch: Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser! Klar gibt es die Leute, die uns generell einfach mal vertrauen, genau genommen sogar die meisten. Wohl gerade deswegen erklären wir ihnen in groben Zügen was wir machen, was mit ihrem Tier passiert. Der eine frägt mehr nach, der andere weniger.
    Und das auch bei Impfung, Wundbehandlung, Futter-/Diätempfehlung,.... etc. Das macht doch eine gute Praxis aus, wenn nicht einfach nur mal stur was durchgezogen wird sondern komuniziert wird. Zudem können sich mehr und mehr Leute auch gar nicht alles leisten was möglich ist - auch da muß man reden und Kompromisse finden.
    Da gleich von Check-Liste und abhaken zu reden ist dann wohl doch etwas übertrieben... Gut, Du möchtest es nicht wissen, dann darfst Du Dich allerdings auch nicht wundern, wenn es dann ab und an zu Überraschungen kommt...

    Ich kann Dich gerade nicht mehr nachvollziehen.
    Aber genau das tut die TE doch. Kontrolle. Nicht im negativen, bösgelagerten Sinne, sondern im Sinne von Vergleich. Was kostet die Kastration woanders zu welchen Leistungsbestandteilen.
    Es ist sehr wahrscheinlich dass sie am Ende zum Ergebnis kommt, dass 450,00€ absolut angemessen sind für einen solchen Eingriff. Aber woher soll sie das wissen wenn sie keine Vergleichswerte hat.

    Du versucht hier gerade mir zu unterstellen dass es mich nicht interessiert was mit meinem Hund während einer Kastration passiert. So empfinde ich es zumindest und das finde ich freundlich ausgedrückt "unverhältinismässig" von Dir.

    Es interessiert mich sehr wohl IN GROBEN ZÜGEN. Das was Du aber beispielhaft geschrieben hast in dem Beitrag auf den ich eingegangen bin ist nicht "in groben Zügen" sondern im Detail.
    Einsatz welcher Geräte, die einzelnen OP-Schritte im Detail getätigt werden, welcher Aufwand für euch als Team drum herum passiert, Kosten der einzelner Materialien, die Fachbegriffe für Körperbestandteile die durchtrennt werden, etc. DAS interessiert mich nicht im Detail und genau darauf habe ich mich bezogen. Daraus ein generelles Desinteresse von mir zu stricken finde ich schon anmaßend.

    Und das nicht jede OP gut geht, egal wie gewissenhaft das Arztteam gearbeitet hat, das ist mir klar. Ärzte, auch TA sind keine Götter.
    Das über die Risiken aufgeklärt wird, halte ich für eine Selbstverständlichkeit.

    @TrueType
    das nennt sich vertrauen, nicht mangelndes interesse.
    ich will nicht wissen was der TA da im detail macht. ich will nicht die handgriffe und steps wissen. ich will keine details zum OP vorgang. wenn ich soweit gehen würde, dann säße ich im vorabgespärch interview technisch einem TA gegenüber und klopfe mit einer excel liste die steps seiner vorgehensweise ab. dann hinterfrage ich jeden einzelnden step und bei jedem falschen wort oder tonfall den er anschlägt, gibts ein rotes kreuzchen.

    was ich damit sagen will, wenn ich kein vertrauen zum arzt, zum handwerker, zum kfz mechaniker, zum it programmierer etc habe ohne im detail zu wissen was er tut, dann würde ich kein schönes leben mehr führen weil mein gehirn platzt.

    willst du das wirklich? dass jeder patient von euch sich erstmal im detail erklären lässt was bei einer OP passiert? die handgriffe, etc. die du oben genannt hast? und diese dann ebenso detailliert hinterfragt?

    ich würde das für meinen job nicht wollen, und das bedeutet noch lange nicht dass ich keinen guten job mache.

    nein, ich suche einen TA nach besten wissen und gewissen aus. ich mache mir einen eindruck von der praxis/klinik und aus dem gespräch mit dem TA ein bild von ihm. ich erkunde mich nach empfehlungen und auch nach bewertungen die dieser arzt erhalten hat. und ich vergleiche selbstverständlich die preise. aber ich interessiere mich nicht für die OP details - nein - und kann nicht nachvollziehen warum dich ein verhalten wie meins "aufregt" :). ich werte damit doch nicht die arbeit des TAs und seines teams ab.

    @TrueType
    Warum reagierst du denn da so empfindlich drauf? Ich finde es völlig legitim Preise zu vergleichen, auch bei Tierärzten. Warum denn nicht, wenn man bei bei dem Preis der genannt wird ein schlechtes Gefühl hat. Der Preis sagt doch nichts über die Kompetenz des TAs aus.

    Woher soll ich als tierärztlicher Laie denn wissen was für Arbeit im Detail hinter einem Routineeingriff steht? Interessiert mich auch nicht. Ich weiss um die Tatsache dass es sich um eine "richtige" OP handelt und ich möchte dass mein Hund, wenn ich mich dafür entscheide, in den besten Händen ist. Nichts des so trotz kann ich als unwissender Mensch doch Kosten vergleichen oder die genannten Kosten erstmal als sehr hoch empfinden. Was ist daran falsch?

    Es gibt nunmal, leider genügend TA Praxen die nicht so vorbildlich arbeiten wie ihr. Ich finde da ein gesundes Maß an Hinterfragung durchaus legitim.

    Wobei ich bei 450€ jetzt nicht geschockt aus den Latschen gekippt wäre. Bei der Einleitung habe ich mit 800 - 1.000 € gerechnet.

    Ich fange dann wieder mit Schleppleine an. Nach 1-2 Tage funktioniert es wieder gut.

    Ich bestrafe auch nicht fürs "auf Durchzug stellen", sondern leine kommentarlos an. Ich achte auch bewusst darauf, dass ich regelmäßig Abrufe um den Abruf zu prüfen. Natürlich dann wenn er unabgelenkt ist bzw. sich nicht bereits festgeschnüffelt hat, denn nur dann kann ich loben und den Abruf positiv aufbauen/vertiefen.

    ich habe den Artikel leider nur gelesen und mir noch keine echten Gedanken oder Interpretationen dazu machen können, da noch im Büro. Ich finde ihn trotzdem sehr interessant und er beinhaltet meines Erachtens viel Wahrheit.

    Ich muss jedoch hinzufügen, so logisch und schlüssig die Ableitung des Autors auch ist, dass ich die Gegenwehr der Listenhundfreunde gegen den Sammelbegriff "Kampfhund" sehr gut verstehen kann. Einfach weil der "Kampfhund" ein schwer missbrauchter und äusserst negativ assoziierter Begriff ist.

    Liebe TE,

    erstmal mein Mitgefühl, dass Du Deinen treuen vierbeinigen Freund so kurzfristig verloren hast.

    Ich kann Dir nur den Rat geben, nicht weiter nach einer Antwort auf Deine Frage zu suchen. Es ist nämlich reine Spekulation, egal wie Du es drehst und wendest.
    Wenn Du zum Zeitpunkt Deiner Entscheidung das Gefühl hattest das es das Richtige ist, dann ist es auch das Richtige gewesen - Punkt!

    Denk nicht an das was wäre wenn. Denke viel lieber an die vielen tollen Jahre die Du mit Deinem Lupo hattest.

    Ich persönlich finde, auf Grundlage Deiner Zeilen, dass Du das Richtige getan hast.

    Öhm, wie meinst Du das? Längst nicht alle die Dir geantwortet haben, haben einen Listenhund 1 Hund.

    @Sandy227
    ich lese diesen thread von anfang an interessiert mit und habe da mal eine ernsthafte frage.

    bist du dir eigentlich selbst darüber im klaren, wie voreingenommen du bist?
    sei es der gemeine punk mit den gebeutelten ratten, oder die klischee-stereo-typen die sich für einen "kampfhund" entscheiden.
    gehst du die strasse entlang, machst geistig einen sack auf und packst da 3 von 10 menschen rein, die dir optisch in verbindung mit haustieren negativ auffallen, schliesst den sack wieder und sagst dir - ha, hab ich es doch gewusst?
    oder schlägst du eine zeitung auf, liest alle paar monate mal einen reisserischen artikel über "kampfhunde", und fühlst dich dann bestätigt in deiner meinung dazu?

    bist du überhaupt offen für eine diskussion, mit dem ziel dass du mal über das stereotypen-klischee hinweg denkst?

    man möge mir bitte mein OT verzeihen.