Beiträge von SavoirVivre

    wenn ich sowas lese blutet wir das herz. es ist einfach so traurig dass menschen, die ihr leben lang hart gearbeitet haben ihre arbeitsfreie lebenszeit nicht geniessen können, sondern dann der verzicht erst losgeht. wenn dann noch ein geliebtes tier zu versorgen ist :verzweifelt: .

    ich überlege gerade, ob man bei seinem TA seines vertrauens nicht einen spendetopf einrichten kann, genau für solche fälle. es würde doch schon reichen, wenn jeder der mit seinem hund zum TA geht und es sich leisten kann und will, einmalig das einwirft was er möchte.

    @Anju&co
    hm.. jetzt nach mods zu rufen finde ich noch kindergartenartiger als die seiten zuvor.
    meine güte - wir sind alle erwachsen, haben bissl heftig diskutiert, haben uns gegenseitig selbst zur räson gerufen und jetzt ist auch gut.

    um mal zum thema zurück zu kommen. wer von euch kennt hundehalter, die unschuldig in eine finanzielle notsituation gekommen sind und unglücklicherweise genau in der phase hohe kosten wegen dem hund/haustier hatten?

    ich hatte mal das vergnügen einer hundehalterin zu begegnen, die eine kritische situation mit humorvoller selbstkritik und lässigkeit genommen hat.

    sie war mit ihrem weimeraner rüden auf einer hundewiese, auf der ich mich ohne Hund (ich beobachte gerne hunde in ihrer interaktion, die normalerweise kein rudel darstellen) ebenfalls aufgehalten habe.

    ihr weimeraner hatte herzlich wenig lust auf die anderen hunde, sass also stoisch neben seiner halterin am rande des geschehens und beobachtete aufmerksam das geschehen. ich stand in der unmittelbaren nähe. nach wenigen minuten kam ich mit ihr ins gespräch und sie erzählte mir, sie ist mit hund zu besuch in hamburg und alle die sie gefragt hat für den kurzen gang um den block, haben sie zu dieser hundewiese geschickt. so unterhalten wir also nett, ihr hund sitzt brav dicht an ihrem bein und denken uns nicht böses - haben vor lauter quatschen aber auch die anderen hunde nicht mehr im auge :headbash: .

    für uns urplötzlich (wären wir aufmerksamer gewesen wäre es sicher nicht urplötzlich gewesen) stürzt sich ein brauner labbi von hinten auf ihren weimeraner (der auch völlig überrumpelt wurde) und es war die schönste rauferei in gange.

    da beide hunde ungefähr gleich kräftig waren, und es sehr rabiat wirkte, hatte ich so meine sorgen dass das gänzlich ohne kratzer ausgeht. die halterin des labbis war noch noch ca. 50m weiter weg und kam schon in höchstgeschwindigkeit angerannt. was macht also die die halterin des weimeraners? sie sich umgedreht und sich raschen schrittes von den raufenden hunden entfernt - mich im schlepptau (sie hat mich einfach bei der jacke gepackt und mit gezogen) - und dabei streng aber nicht hysterisch nach ihrem hund gerufen.

    siehe da - noch bevor die labbi halterin ankam, war das geraufe aufgelöst, weil ihrer ihr nachgelaufen kam und sie den folgenden labbi sehr energisch mit einem offenen regenschirm geblockt hat.

    auch der folgende dialog mit der labbi halterin war sehr freundlich und verbindlich. beide damen haben ihre hunde auf wunden untersucht (die auf einmal auf engsten raum ganz höflich miteinander konnten :pfeif: ) , sich gegenseitig bestätigt dass das halt einfach passieren kann kein hund verletzungen hat, und sich dann fröhlich verabschiedet und ihrer wege gegangen.

    ich gucke die weimeraner halterin an und sag zu ihr "hut ab, ich wäre ganz schön sauer dass die ihren freilaufenden hund so unbeobachtet lässt, dass er so weit von ihr weg streit provozieren kann. die hat doch 20sek gebraucht hierher zu kommen." da sagt sie breit grinsend zu mir "gut dass du neben mir stehst, ich muss mich gerade zusammenreissen mir nicht selbst eine zu knallen und das sähe bestimmt total bescheuert aus. genau deswegen gehe ich eigentlich nicht auf hundewiesen. man steht nur rum und quatscht sich fest, anstatt sich mit seinem hund zu beschäftigen. das hätte mir eben genau so passieren können wir ihr. keine hundewiese mehr für uns - morgen muss er an den einsamen baum vorm hotel pinkeln".

    das fand ich einfach cool! keine vorwürfe, sondern ein ganz nüchternes beurteilen der situation :bindafür: .

    OMG, was ist hier denn los? :shocked:

    Leute, mal ernsthaft. Es ist doch pupsegal wer von uns wieviel verdient, auf der hohen Kante hat und für was ausgibt. Das geht uns untereinander ein Schxxx an, und keiner muss sich hier für seine persönlichen finanziellen Verhältnisse rechtfertigen.

    Das einzig Wichtige ist, dass jeder von uns Mittel und Wege hat bzw. findet, in einer Notfallsituation die mit hohen Kosten verbunden ist, an Geldmittel zu kommen, um die Gesundheit/das lebenswerte Leben unserer Tiere zu gewährleisten.

    Wie kann es sein, dass wir jetzt über das "wie" der einzelne das tut streiten? Hauptsache er tut es! Mir ist es so egal ob der eine dafür einen Kredit aufnimmt, die Familie fragt, oder 10.000€ auf dem eigenen Konto liegen hat.

    Meine Güte, reißt euch mal am Riemen! *andieeigenenasefass*

    mal aus der Dunkelheitsfrage resultierend..
    Wann geht ihr eure letzte Runde? Und wann die erste morgens dann wieder? Sprich, wie lange hält euer Hund ohne Probleme/euch zu wecken/sich zu melden ?

    Wir gehen in der Woche die letzte Runde gegen 22Uhr und morgens 8Uhr.
    Am Wochenende letzte Runde gegen 23-23.30Uhr und morgens gegen 10Uhr.

    Ich finde, sich einen Hund zuzlegen, ist ein Luxus. Sicher gönnt man sich den, weil man sich davon eine Partnerschaft erwartet, aber bevor er da ist, ist er ja noch gar kein Familienmitglied und konnte noch gar nicht liebgewonnen werden. Deswegen sehe ich es auch so wie du hier:

    klar ist ein hund den man nicht arbeitsbedingt braucht luxus, denn er kostet, je nachdem wo man ihn erwirbt, wie man ihn hält, ihn füttert, wie groß er ist, wie die eigenen ansprüche sind, erstmal geld. aber in erster linie ist er luxus, weil er viel zeit in anspruch nimmt. zeit - das ist für mich der eigentliche luxus an der hundehaltung.

    Ob man es mir glaubt oder nicht, ich lebe so, dass ich finanziell auch ohne meinen Mann auskomme. Ich bezahle seit 7 Jahren alles alleine für meine Ninchen und seit 3 Jahren alles alleine für den Hund.Klar, ich könnte mich auf meinen Mann verlassen, ich möchte aber gerne so leben, dass ich seine finanzielle Hilfe nicht brauche. Auch in den Notfällen habe ich bis jetzt alles alleine bezahlt für meine Tiere (und glaubt mir, es gab eine Zeit, da ist alles zusammen gekommen).

    Ich bin aber generell ein Mensch, der IMMER und ÜBERALL abgesichert sein muss, vielleicht liegt es daran.

    ist doch ok, lange du deine persönliche einstellung dazu nicht für die einzig richtige hältst :rollsmile:

    hunde sind für die meisten hundehalter mehr als ein finanzielle belastung. sie sind teil der familie und sozialer partner in vielen formen. hunde spenden herzenswärme und trost, und gerade bei menschen denen finanziell schlecht geht, ist der hund temporär oftmals der einzige lichtblick in deren leben - und der grund regelmässig vor die tür zu gehen.

    hundehaltung sollte niemals mit der finanziellen situation stehen und fallen.
    ich halte es auch für falsch sich in einer finanziell schwierigen und ungewissen lebensphase einen hund zu holen, aber wenn man einen hat, dann ist er da und gehört zum leben dazu - in guten und in schlechten zeiten.