Beiträge von SavoirVivre

    niemand ist eurem welpen näher als ihr, keiner kennt ihn besser, keiner kann ihn besser einschätzen. du lässt uns hier hier ein stückweit an eurem alltag mit dem kleinen teilhaben und fragst nach meinungen - diese erhältst du. wenn du diese nicht teilst ist das völlig ok.

    nichts des so trotz finde ich jeden zweiten tag etwas neues definitiv zu viel. meine meinung! deine will ich dir damit gar nicht nehmen. wenn winston gut damit zurecht kommt, ist doch alles fein. andere handhaben es halt anders.

    @charly2802

    wenn das ALLES für euch alltag ist, dann ist es sicherlich auch richtig euren welpen da heran zu führen. nichts des so trotz finde ich ALL DAS für den kurzen zeitraum sehr viel.
    meines erachtens spricht überhaupt nichts dagegen einem welpen/junghund den alltag in morderaten dosen näher zu bringen. das kennenlernen des alltag ist zwingend notwendig, ja. ich zweifele allerdings daran, dass ihr eurem lütten einen gefallen tut ihm das so geballt zuzumuten. am ende des tages ist er einfach ein kleinkind. das hat einfach noch nicht die entsprechende auffassungsgabe, und der zeitraum dazwischen es zu verinnerlichen, verarbeiten, etc. ist viel zu kurz.

    das was ihr mit dem kleinen schon alles gemacht habt, das wäre für mich eher ein 4-6 monatsprogamm. ich sehe es so. in einem kurzen zeitraum lieber mehrmals eine alltagssituation vorstellen, als einmal mehrere alltagssituationen. es muss ja auch verarbeitet und manifestiert werden.

    eure motivationen in allen ehren, aber ich denke ihr überfordert das kleine hundekindköpfchen.

    zeig mir, wo ich das geschrieben habe.Aber das ist hier in diesem Forum so üblich, Leseverständnis geht bei einigen so Richtung Null :D Ich hoffe, ihr habt dann wenigstens Ahnung von Hundesprache ^^ (Was ich tw auch bezweifel)


    man munkelt es nennt sich polemik. macht nichts wenn du es nicht verstehst .
    wer weiß, vielleicht ist dein kopf irgendwann rund genug, damit deine gedanken auch mal die richtung wechseln können. toi toi toi (für deinen hund, bevor an den falschen hund gerät).

    @Samita
    Hauptsache dagegen nech :pfeif:

    Genau es geht darum wie man selber reagiert wenn der eigene Hund an der Leine hängt und ein Fremder dazu kommt.

    Es gibt einfach Leute die hysterisch einschreiten oder schon bei Sichtung eines fremden Hundes total ängstlich werden und da kann doch keiner der Meinung sein das dies den Hund nicht beeinflusst.

    Situation heute morgen. Unser an der Leine und wir schon 10 m vorm Eingang. Kommt von hinten ein Zwergpudelmix angerannt und versucht unseren gleich zu beißen. Also ich mich ruhig dazwischen gestellt und gewartet bis die Halterin da war.
    Sie mich natürlich beschimpft das unser provoziert hätte und sie uns ja nicht hätte sehen können. Regt mich nicht auf ...
    Eigener Hund war ruhig und entspannt und hat abgewartet.

    Hätte ich nun angefangen die Frau oder den Hund anzubrüllen wär das sicher nicht so friedlich abgelaufen und hätte meinen vielleicht sogar angestachelt einzuschreiten.
    So wird aber nächstes Mal auch einfach wieder still hinter mir warten.

    süss, stellt sich nur die frage wie ruhig du geblieben wärst, wenn es kein zwergpudelmix gewesen wäre der angerannt käme, sondern ein rottweiler der "versucht deinen hund gleich zu beissen". hättest du dich dann auch ruhig dazwischen gestellt bis die haltern da wären?

    grundsätzlich hast du ja recht, aber bei allen noch so gut gemeinten ratschlägen, sollte man die verhältnismässigkeiten vielleicht nicht ausser acht lassen.

    wenn ein kleiner zwergpudelmix angelaufen kommt und "versucht meinen gleich zu beissen", dann würde ich mich auch ruhig dazwischenstellen (+ gleichzeitig den haltern sehr laut und deutlich zurufen sie mögen ihren hintern schneller schwingen). ersetze zwergpudelmix gegen rottweiler der "versucht meinen gleich zu beissen" und haben wir eine gänzlich andere situation. schwierig vorab zu sagen wie ich dann reagieren würde, aber eher nicht so ruhig als wenn es ein zwergpudelmix wäre. jetzt kannst du mir natürlich hysterie unterstellen, aber dann würde ich dir dazu wahrscheinlich paar sehr deutliche takte dazu vorspielen ;) .

    es ist nicht abwertend gemeint, aber du mit einem 4,5kg hast ein anderes kaliber und gemüt an der leine als z.b. ich mit meinem zarten reh ;) . das selbe gilt für den fremdhund. ist es ein 4,5kg hund oder ein 50kg. macht schon einen unterschied - zumindest im reelen leben.

    ja klar, der Hund muß das akzeptieren, traurig dann aber, wenn ein Hund der Kontakt möchte und auch braucht, aus Egoismus so eingeschränkt wird

    gehts noch? einfach mal die keule rausholen, draufhauen und gucken wer quiekt oder was ist dein motto?

    stell dir vor, ein hundehalter der keinen fremdhundkontakt an der leine will, der verweigert seinem hund nichts zwangsläufig jeglichen hundekontakt. es gibt sowas wie ausgewählten, kontrollierten hundekontakt. im gegenteil, ein hundehalter der keinen fremdhundkontakt an der leine will, der schützt seinen hund (und andere hunde).
    ich trage verantwortung für meinen hund und für das was er tut, und um das zu gewährleisten, entscheide auch ich was erlaubt ist und was nicht.

    ich gehöre im übrigen zu denen, deren hund nur wenig ohne mein ok machen darf - so rein aus egoismus finde ich diese handhabe ziemlich gut. oder um es mal anders auszudrücken. ich gebe ihm einen klar definierten rahmen vor, in dem er sich frei bewegen und eigene entscheidungen treffen darf. je klarer dieser rahmen gezogen ist, deso freier kann er sich bewegen. bei grenzüberschreitung, greife ich korrigierend oder maßregelnd ein. wie gesagt, aus reinem egoismus, weil ich es so will.

    es gibt hunde die an der leine völlig verträglich sind und solche die leinenaggressionen haben. ich kann und werde niemals nachvollziehen können, warum nicht einfach hingenommen und akzeptiert werden kann, wenn ein hundehalter für seinen angeleinten hund keinen kontakt zu anderen hunden wünscht.

    mein letzter DSH-Rüde war vollkommen verträglich, egal ob im freilauf oder an der leine. trotzdem wollte ich auch an der leine keinen kontakt zu anderen hunden - einfach damit das auch so bleibt! es ist doch wohl unbestreitbar, dass das konfliktpotenzial an der leine ungleich grösser ist als offline.

    selbst im freilauf stimme ich mich möglichst vorab mit dem anderen hundehalter ab, ob beide hunde sich begegnen sollen. wenn nicht, rufe ich meinen ab, fertig. tut nicht weh, weder mir noch meinem hund. schadet auch nicht - im gegenteil - ist ein super training.

    zum thema maulkorb. wenn ich weiss dass mein hund beschädigt, dann kommt ein MK druff. da gäbe es für mich gar keine diskussion, denn ich möchte nicht verantworten dass ein tut-nix verletzt wird, nur weil sein hundehalter nicht auf ihn achtet. maßregelt mein hund jedoch, beschädigt aber nicht, gibts auch keinen MK. ein hundehalter der sich aufregt weil sein hund aufgrund seiner unaufmerksamkeit/nachlässigkeit/fahrlässigkeit den arsch voll bekommt von meinem - ja, mit einem solchen hundehalter hätte ich anschluss dann leider ein problem.