Beiträge von SavoirVivre

    so schade es auch ist. ohne schriftliche zustimmung des vermieters, kein hund.

    wenn der vermieter auch noch täglich im mietshaus ist, ist das konfliktpotenzial ungleich größer (z.b. jeder Laut des Hundes wird kommentiert, jeder fleck im treppenhaus wird dreimal thematisiert, etc.).

    ein (junger) hund ist arbeit genug, da willst du auch nicht noch ärger mit dem vermieter haben.

    Ich musste kurz weg und hatte einen Zettel an die Tür gemacht, das Pakete vor die Tür gestellt werden sollen.
    Als ich eben kam stand der große Karton mit 26 kg. Frostfleisch vor der Tür :D
    Habe ich gleich in den Keller geschleppt und in die Gefriertruhe geschmissen ( keuch ) !
    Und eben hat DHL geklingelt und mir schon eine Teillieferung von 24 Dosen gebracht. Morgen kommen die restlichen 96 Dosen.
    Ich habe mit ihm abgesprochen, das er mir die auch vor die Tür stellt, falls ich etwas später von der Arbeit komme.

    Nun bin ich, wohl eher Paula, erstmal wieder mit Futter versorgt :lol:

    oh mein gott, habt ihr einen separaten futterraum für paula? :D

    kaufst du das Trockenfutter auch nur für eine Woche? Also in nem kleinen Sack?

    Finde ich bei großen Hunden ja total unpraktisch. Und dann ist der Kilo-Preis ja auch meist höher.

    wir sind allesfütterer und das trofu ein nur kleiner bestandteil seiner fütterung.
    kaufen tun wir in der regel einen 14kg sack. das jetzt gerade nur noch 1kg da ist, ist zufall. der nächste sack wird die tage bestellt. die überlegung geht aber tatsächlich in die richtung einen kleineren sack zu bestellen, da wir mehrere monate brauchen um das trofu aufzubrauchen - auch nicht schön.

    unser vorrat ist praktisch nicht existent.
    zwei kleine dosen rinti
    ca. 1kg trofu
    1x TK hühnerherzen

    wir kaufen inzwischen wöchentlich ein, weil wir keinen platz für hundefutterreserven nutzen wollen. beim wöchentlichen menschen-einkauf (frischfleisch wird eh im supermarkt gekauft) gehts zum futterhaus/futternapf und fertig.

    und wenns mal eng wird. mei, dann gibts halt einen tag nichts oder weniger. ist eh gut für den hund und uns im letzten jahr genau null mal passiert.

    ich finde mitunter die kritischsten situationen sind die, wenn ein hundehalter den kofferraum - mit ungesicherten hund drin - öffnet. ich gehöre dazu. mein bambi sitzt auf kurzfahrten innerhalb der stadt frei im kofferraum, welcher mit einer heckvorrichtung vom fahrerraum getrennt ist. nur dass das bambi sitzenbleibt wenn der kofferraum aufgemacht wird, und ich vorher doppelt nachsehe wer oder was in unmittelbarer nähe ist.

    ich erlebe es aber regelmässig auf einem parkplatz nahe einer hundeauslauffläche, dass der kofferraum aufgemacht wird, nun noch bevor dieser richtig offen ist der hund schon kläffend rausspringt - wenn möglich dem nächsten der vorbeiläuft direkt auf den rücken, oder den nächsten menschen stellend der es gewagt hat zu nahe ans auto zu kommen.

    @SophieCat Und wer ist Egon? :???:

    ich hab mich schwer getan mit den pseudonamen und hatte mich zunächst für egon entschieden, habe den aber dann in hajo umgeändert. anscheinend nicht sorgfältig genug an allen stellen abgeändert :D . egon = hajo :headbash: .

    wer aus hamburg kommt und die richtigen namen von hajo und hugo kennt, weiss wahrscheinlich auch wen ich meine. zu der zeit gab es unter hundefreunden mehrere spendeaufrufe und suche nach jemanden der hugo nach hajos ableben nehmen würde.

    @Bubelino

    Oh lala. Aus dem Alter, in dem ich Schulnoten bekam und mich stumm setzen sollte, bin ich glücklicherweise schon lange raus. Aber immer wieder schön, was man so alles im Netz hingekotzt kriegt.
    Wenn Du Lesekompetenz einforderst, dann lese doch selber nach? Seit mehreren Seiten schreibe ich davon, dass es Notsituationen gegen kann, in denen man vieles probiert, natürlich sind da alle von Dir genannten Dinge auch schon von mir erwähnt worden.
    Wenn gar nichts mehr ginge, würde ich den TA um Ratenzahlung bitten, ja, ganz genau. Ich war noch nicht in dieser Situation, Glück gehabt.


    ich kürze mal ab.
    egal was du schreibst, du hast recht - und ich meine ruhe.

    ---------------------------------------------------------


    ich hatte mal einen bekannten, nennen wir ihn hajo, aus einer hundegruppe, der hatte einen JRT rüden, hugo. wenn man hajo augenscheinlich beschreiben würde, würde das bild eines obdachlosen gezeichnet werden, obwohl er durchaus einen festen wohnsitz hatte.

    aus seinen erzählungen wussten wir, dass er mal ein erfolgreicher kreativer war, der in diversen kreativagenturen als art director gearbeitet hat, mit mehreren auszeichnungen (die heute schall und rauch wert sind). er war homosexuell und aufgrund seiner selbstgewählten lebensweise, infizierte er sich leider mit HIV. er wurde irgendwann arbeitslos und so fing die abwärtsspirale an. zu dem zeitpunkt als wir ihn kennenlernten, litt er bereits viele jahre an HIV und war finanziell soweit am boden wie es nur ging. sein lebensinhalt war sein hund und seine größte sorge, was mit ihm passiert wenn er nicht mehr ist - was absehbar war.

    wir aus dieser hundegruppe, wir waren locker miteinander befreundet und machten auch einiges zusammen, und keiner von uns wollte wegsehen. so kam es dann, dass wir regelmässig zusammengeworfen haben, um die anfallenden (geringen) TA-Kosten für den JRT zu zahlen, die dann und wann mal anfielen. egon erkrankte zwei jahre später an AIDS und es ging dann rapide zu ende mit ihm. hugo hat ihn um drei jahre überlebt. Er wurde 14 und hat bis zuletzt bei anja aus dieser hundegruppe gelebt. Wir alle aus der hundegruppe haben diese drei jahre zusammengelegt – der eine regelmässig, der andere unregelmässig, damit anja zumindest die finanzielle zusatzbelastung nicht allein tragen musste.

    Hajo hatte niemanden mehr, keine freunde und keine familie die zu ihm standen - ausser hugo. Aber hajo hat rechtzeitig den sozialen anschluss gesucht, zu hundefreunden, aus liebe zu seinem hund, weil er hugo unbedingt gut versorgt wissen wollte nach seinem tod.

    Was ich damit sagen will, menschen wie hajo suchen aktiv hilfe – für ihren hund. Und menschen wir wir, hundefreunde, übersehen ihn im idealfall nicht. Es geht nicht darum dass wir selbst in hajos situation kommen könnten, es geht nicht um aufwiegen, sondern es geht um menschlichkeit und hilfsbereitschaft. Das was uns ausmacht. Damit verändern wir nicht die welt, aber damit machen wir die welt für einen einzelnen ein kleines stück besser.

    und - wir können dies für uns entscheiden, aber es steht uns nicht zu zu be- oder verurteilen weshalb andere sich dagegen entscheiden.

    Das tust Du also, bevor Du versuchst, mit dem TA, um beim Beispiel zu bleiben, eine Zahlung in Raten zu vereinbaren?
    Oky, jeder, wie es ihm richtig erscheint.
    Ich habe momentan nur einen einzigen Kunden, der seine Rechnung in Raten abzahlt (esgab ager auch schon Zeiten, da waren es mehr als nur einer). Mehr als 2000 Euro in 20 Euro-Raten. Davon sterbe ich nicht, ganz sicher nicht. Er gibt sein Bestes, hat das Gefühl, ernst genommen zu werden. Ich lebe lieber so. Aber wie gesagt, kann ja jeder machen, wie er oder sie es für richtig hält. Und auch bei den TÄ gibt es ja zum Glück eine gewisse Wahl.

    Vielleicht legst du mir einfach keine Worte in den Mund.
    Ich frage nicht nur den TA nach Ratenzahlung, sondern auch meine Bank nach einem Kredit, meine Familie um Hilfe, frage per facebook nach spenden, etc. Ich schöpfe sozusagen alle mir möglichen Optionen aus.

    Ich sprach von "wenn ich meinem tier eines tages aus finanziellen gründen nicht einmal mehr die notwendige medizininische versorgung gewährleisten kann". wo liest du da heraus, dass ich mir diese erkenntnis einfach mache? bist du schlecht gelaunt und einfach auf krawall gebürstet? dann macht es auch keinen sinn sich hier mit dir auszutauschen.


    sorry, aber zu deiner art und weise kann ich nur sagen - sechs, setzen.

    Und wenn Dein Sparbuch für die Behandlungen Deines Hundes aufgebraucht ist, Du Deinen Job verloren hast, weil Du z.B. für VW arbeitest, wo gerade 30000 Stellen zur Disposition stehen, Du Ende 50 und insofern auf dem Arbeistmarkt ungewollt bist, Dein Hund aber leider chronisch krank ist und Medikamente braucht?
    Herrje, ist das wirklich so schwer, sich hineinzuversetzen in Lebenslagen, die man selber zum Glück noch nie durchmachen musste?

    ich kann dir nicht mehr folgen.
    worauf willst du hinaus?

    wenn all dies zusammentrifft, was du beschreibst, dann ist es meines erachtens leider ein sehr trauriges einzelschicksal. sicher eines das jedem unverschuldet passieren kann, aber nichts wovon man bei seiner lebensplanung ausgeht. ich wage zu behaupten, dass ein solcher lebensverlauf auch eher die ausnahme als die regel ist. du hast dir ein tier nach besten wissen und gewissen geholt - der rest ist der verlauf des lebens.

    so herzlos es auch klingen mag. es ist dein ganz persönliches schicksal und niemand muss finanziell für dich einspringen oder entgegenkommen. auch der TA/Tierklinik nicht. das mag dir schmecken oder nicht, es ist nunmal so und darüber können wir uns weitere 100 seiten austauschen, es ändert nichts an der tatsache.

    ----------------------------

    ich drücke es mal ganz hart aus, auch wenn mich eine solche situation in die verzweiflung treiben würde.
    wenn ich meinem tier eines tages aus finanziellen gründen nicht einmal mehr die notwendige medizininische versorgung gewährleisten kann, es chronisch krank ist und somit ein verbleibendes leben ohne dauermedikamentation oder TA besuche in schmerzen bedeutet, dann versuche ich mein geliebtes tier
    a) zu vermitteln mit absolut offnen karten, damit der folgebesitzer ganz genau weiss was auf ihn zukommt
    wenn das nicht klappt
    b) gehe ich zu einem TA und bitte ihn mein chronisch krankes tier, das medizinisch zu versorgen ich aus finanziellen gründen nicht mehr in der lage bin, einzuschläfern.