@SophieCat Nicht böse gemeint. aber mein Traum wäre ein Rottweiler, also das Paradebeispiel für einen Wachhund. Das dürfte er dann gern ausleben, und zwar im IPO Sport.
Aber ganz sicher hole ich mir nicht so einen Hund, um mein Sicherheitsbedürfnis zu steigern und Fremden mit ihm zu drohen.
Im Gegenteil, wenn man gerade so einen Hund besitzt, sollte jedem daran liegen, dass man mit solchen Aussagen sein Image nicht noch mehr verschlechtert und Leute ggf. völlig schuldlos noch mehr Angst haben, noch mehr gegen Listenhunde sind und noch schneller schreien "Der ist aggressiv, der muss eingeschläfert werden!". Und um nichts In der Welt möchte ich lesen, dass schon wieder ein Rotti einem Menschen in den Kopf gebissen hat, weil der Mensch unsicher war und ihn nicht richtig führen konnte oder sogar "geschickt hat".
alles gut, ich bin doch ganz bei dir
. Ich bin auch strikt dagegen Hunde als aktive Waffe oder Verteidigung einzusetzen. Das sollte Profis vorbehalten sein. Aber Deswegen auch die intensive Arbeit an gehorsam und frusttoleranz - eben weil bestimmte rassen bestimmte rasseeigenschaften haben, die zuverlässig lenkbar sein müssen. Völlig undenkbar dass ich meine Hunde auf Menschen oder Tiere ansetze oder aktiv damit drohe (außer im Notfall).
Es ist immer der Hund der die Konsequenz trägt wenn er jemanden verletzt. Nichts des so trotz fühle ich mich mit meinen Hunden sicherer als ohne sie. Ich kann mich aber auch kaum noch an Zeiten erinnern in denen ich keinen großen Hund hatte.
Wenn es soweit kommt dass mein Hund einen Menschen beißt (= hoffentlich nie), dann in einer Situation in der Notwehr notwendig war und ich vollkommen hilflos. Oder aber ich hab sowas von geschlafen und hab's vermasselt - was ich mir selbst nicht verzeihen könnte.