Beiträge von SavoirVivre


    Irgendwie sehe ich es als Herausforderung an mit diesen Hund weiter arbeiten zu dürfen. Ich würde es immer wieder tun :herzen1:

    Diesen Satz finde ich so schön :bussi:

    Das Bambi hat mittlerweile ja Gott sei Dank kaum noch Probleme mit Menschen. Er wird niemals ein Verlasshund sein und deswegen manage ich ihn praktisch ununterbrochen engmaschig, aber ich habe jede Scheu abgelegt Menschen die in die Interaktion mit ihm treten wollen freundlich aber sehr bestimmt davon abzuhalten, und so kommen wir wirklich gut durchs Leben.

    Er hatte vor zwei Wochenaber geschafft Unmengen von Weihnachtsnaschis/-schokolade zu plündern und hatte im Anschluss Bauchweh. Das ging über zwei Tage und diese zwei
    Tage war er wirklich ungeniessbar. An zwei Tagen vier völlig unbeteiligte Menschen an der Leine heftig verbellt. Ärgerlich - und natürlich wieder nur passiert wegen Unachtsamkeit von uns, die Weihnachtsnaschi frei rumliegen zu lassen.

    ich hab mit meinen hunden das gezielt das bellen und das stoppen des bellens geübt. also "gib laut" und "ssschhhtt".
    das ließ sich, als sich die kommandos verfestigt hatten (also nach ca. 5.000x üben :headbash: ), gut in allen situationen anwenden. geübt haben wir stets ausserhald der wohnung und umgebung mit wenig ablenkung, um die nerven der nachbarn/anderer nicht überzustrapazieren. nach dem das kommando "sssschttt" gut abrufbar war, haben wir dann in allen möglichen situationen geübt.

    Nach langer Suche und noch viel längerer Überlegung ist vor 2 Tagen eine 6 Monate alte Hündin aus dem Tierschutz bei uns eingezogen. Alles in allem ist sie lieb, vorallem mit den Kindern. Die jüngste hat aber zunehmend Angst vor dem Hund, weil er doch noch etwas ungestüm ist und nicht nu deswegen ist aus der anfänglichen Euphorie ist totale Verunsicherung geworden. Es ist grad so wahnsinnig anstrengend, dass ich am liebsten heulen möchte. Habe ich letztlich doch zu schnell gehandelt? Ich bereue meine Entscheidung ein wenig. Mit Vertragsabschluss wurde klar gesagt, dass man sie zurückgeben könne im Zweifelsfall......ich denke ernsthaft drüber nach.

    Bitte spart euch Kommentare ala 'man denkt da vorher gründlich druber nach'. Denn das habe ich. Aber Theorie und Praxis sind leider 2 unterschiedliche Dinge.....

    Vor zwei Tagen? Sorry, aber nach zwei Tagen überkommen Dich Zweifel ob es die richtige Entscheidung war? Ich kann gar nicht soviel essen wie ich brechen möchte. Das arme Tier hatte noch nicht einmal Zeit bei euch anzukommen und eure Kinder keine Zeit sich mit dem Hund anzufreunden.

    Wenn das nach zwei Tagen schon so anfängt - ja gebt ihm zurück. Im Fachhandel gibt es tolle unkomplizierte pflegeleichte langlebige Hunde von der Marke Steiff. Weitere Kommentare erspare ich euch und mir.

    @Therese
    ich würde auch das ruhige, freundliche gespräch mit der berhandinerhalterin suchen. ich würde auch bei ihr platzieren wie unangebracht das verhalten ihres begleiters - des dackelbesitzer - ist, und sie fragen ob sie es nicht unangemessen findet, dass er ihren hund dazu missbrauchen will anderen menschen angst zu machen. informiere sie darüber, dass du darüber nachdenkst den dackelhalter wegen beleidung, nötigung und bedrohung anzuzeigen, aber nicht möchtest dass ihr hund dabei schuldlos in die schusslinie gerät.
    vielleicht - ganz vielleicht - reicht das ja schon aus damit sie sich den dackelbesitzer selbst zur brust nimmt.

    leider wird es im leben immer vereinzelnde menschen geben die sich in unseren augen "unmöglich" verhalten. in den augen dieser menschen hingegen verhalten wir uns "unmöglich". am ende des tages sollte es ziel sein solchen situatonen aus den weg zu gehen, und wann immer möglich friedlich aufzulösen. dies ist aber in der hektik des geschehens/der situation nur schwer möglich. daher > ein gespräch unter ruhigen, ausgesuchten rahmenbedingungen sollte stets der erste weg sein. ich wünsche dir viel erfolg :streichel: .

    Rest des Beitrages edit by Mod

    @evilmaker

    vielen herzlichen dank dass du diese informationen noch mit uns geteilt hast.
    es kommt viel zu oft vor, dass TE sang- und klanglos verschwinden nach ihrer entscheidung.

    ihr habt es euch nicht leicht gemacht und seid, meines erachtens, den richtigen weg gegangen. ihr seid auch einen guten weg zur entscheidungsfindung gegangen - vielen dank für ein so besonnenes und umsichtiges verhalten.

    @Juno2013
    ernsthaft, ist wir wurscht. wenn evilmaker informationen zurück hält und daraus falsche schlüsse von mir gezogen werden, dann ist es halt so. ich mache mir ein bild aus dem vorliegenden wissen und nicht aufgrund von spekulaltionen - egal wie viele du jetzt noch dazwischen schiebst. ich will dir deine meinung auch gar nicht nehmen. nur lasse ich mir auch nicht in meine reinreden.

    wenn evilmaker dem TH nicht die hucke vollgelogen hat, dann haben die bei der auswahl der neuen halter fahrlässig agiert. so wie schon zweimal zuvor. also bitte - zweimal wurde der hund bereits zurück gegeben. und dieses drittem klappt ja auch super :ka: . aber schön dass du dieses TH im falle dieses hundes so nett verteidigst.

    @Murmelchen
    das wird in vielen fällen sein wie du es sagts, aber das sehe ich in diesem fall gänzlich anders. ich würde einen jungen, unerzogenen mali aus schlechter haltung und ungewissen genpool gar nicht an privatmenschen ohne gebrauchshunderfahrung abgeben. das sagt mir mein hundesachverstand und somit hat das TH für mich speziell in diesem fall in der beratung und entscheidung für diese halter in voller linie versagt. dieser hund kam bereits zweimal zurück. lernt man da nicht daraus?

    ich fasse mal zusammen. dieser hund ist vom vermehrer und kennt noch nichts vom leben. mehr noch, er hatte sehr schlechten start ins leben und hat rasseeigenschaften die man zu nehmen wissen muss.

    der K.O.-fragekatalog für diesen hund würde für mich wie folgt anfangen

    frage 1: haben sie bereits einen gebrauchshund(e) gehabt und wissen was auf sie zukommt?
    wird diese frage verneint wars das. da brauchen auch keine weiteren fragen mehr folgen.

    mit einem solchen hund würden selbst sehr erfahrene gebrauchshundhalter an ihre grenzen kommen. er ist ganz gewiss kein schlechter hund oder gar monster, aber die grundveraussetzungen sind die denkbar schlechtesten die ein hund haben kann. zusammen mit den rasseeigenschaften - eine echte herausforderung für gestandene hundehalter.

    @evilmaker
    ich an eurer stelle würde mir auch grundsätzlich gedanken darüber machen, ob ihr mit einem mail glücklich werdet - und er mit euch.
    natürlich ist es schxxx wenn der hund als dritter rückläufer zurück gegeben wird, aber wenn ihr euch einen anderen hund gewünscht habt, dann werdet ihr mit einem mali aus schlechter aufzucht nicht glücklich werden! einen gefallen tut ihr euch, wenn ihr nicht vollends willens seid und bereit all die arbeit auf euch zu nehmen, und auch dem hund nichts.

    es gibt halter-hund konstallationen, die passen einfach nicht und auch langes herumdoktorn macht die gesamtsituation trotzdem nie befriedigend.

    dem tierheim würde ich, unabhängig von eurer entscheidung, mal gehörig die meinung geigen. ganz offensichtlich haben sie euch falsch beraten. malis als rasse.. ok. das ist, so speziell sie auch sind, händelbar wenn man bereit ist sich auf ihre rasseeigenschaften und bedürfnisse einzulassen und zudem bereits hundehaltungserfahrung hat. aber ein mali von einem vermehrer und schlechter aufzucht - puh!
    ich kenne keinen aus meinem freundes- und bekanntenkreis (und darunter sind durchaus ambitionierte gebrauchshundhalter die ihre hunde auch aktiv sportlich führen und zig jahre erfahrung mit dieser hundegruppe haben) der einen solchen hund ein zuhause geben würde. so böse es klingt - es ist unverhältnismässig viel schweiss und blut notwendig, bis man einen akzeptablen begleiter hat.

    ich wünsche euch alles gute!

    wir haben eine offene küche. wenn wir das bambi alleine zuhause lassen, müssen wir penibel darauf achten dass alles essbare so verstaut ist. dass er nicht ran kann. er plündert in unserer abwesenheit alles! wenn wir da sind, kann essen auf dem kniehohen couchtisch stehen und er geht da nicht ran.

    seine tendenz vorwärts zu gehen, wenn er unsicher ist. nervt einfach und ist schwierig in der gesellschaft. wir haben es schon gut im griff, aber er wird nie ein nebenher laufender verlasshund sein.