Beiträge von SavoirVivre

    @ramonaramona
    Ich muss sagen ich kann nicht nachvollziehen, warum der Ruf nach einem Trainer von Dir so gedeutet wird, dass Du "am Ende Deines Lateins" bist. Völliger Quark!

    Ich vergleiche das ganz gerne mit Reitunterricht. Ich meinen aktiven Reitzeiten habe ich immer mal wieder Unterricht genommen. Nicht weil ich akute Probleme mit meinerm Reitbeteiligungspferd habe, sondern einfach weil ich will, dass jemand der Ahnung hat draufguckt und mich auf Dinge aufmerksam macht die ich selbst nicht mehr sehe/merke. In anderen Bereichen des Lebens nennt man es auch Betriebsblindheit. Man sieht offensichtliche Dinge nicht, weil sie zu offensichtlich sind.

    Auch als langjährige Hundehalterin lasse ich mich mal ohne konkreten Anlass für eine Einzelstunde von einem Hundetrainer meines Vertrauens begleiten. Der macht mich auf mind. 2-3 Dinge aufmerksam - ohne dass es hier schon eine Handlungsempfehlung seinerseits ist - die sich eingeschlichen haben. Z.B. dass ich meine Hunde gerne mal geistesabwesend streichele und sie somit unbemerkt in Dingen bestärke die sie eigentlich nicht machen sollen. Am Ende dieser Stunde gibt es meist ein positives Feedback und 2-3 gute Tipps zum Dialog mit meinem Hund.

    Wenn ich also merke der Dialog zwischen meinem Hund und mir klappt grundsätzlich gut, aber ich habe da dieses eine kleine Problem - mit dem ich ausprobieren sicher selbst weiterkommen würde - spricht es nicht gegen meine Fähigkeiten als Hundehalter wenn ich diesen Anlass dazu nutzen jemand mit einem guten Auge und Hundesachverstand draufschauen zu lassen.

    Was ist eigentlich das Problem? Das eigene Ego? Das ist nicht böse gemeint, sondern das frage ich mich einfach ernsthaft, weil Du hier mehrfach erwähnst dass Du keinen Hundetrainer brauchst. Ich schrieb "was hältst Du denn davon euch eine hundetrainer-einzelstunde zu gönnen um mal einen profi draufschauen zu lassen. so als "bestandsaufnahme". Das heißt nicht dass ihr ohne Hundetrainer nicht weiterkommt oder Du unfähig bist, sondern eben weil Du Dir nicht schlüssig bist wie Du vorgehen sollst, hier ruhig jemand zu Rate ziehen kannst der Hilfestellung geben kann. Ob Du das dann tatsächlich in Erwägung ziehst oder nicht, ist ganz allein Dein Bier. Aber dieses sofortig einsetzende Abwehrverhalten a la "ich brauche keinen Hundetrainer, ich komme ganz schön prima alleine zurecht, schliesslich hört mein Hund zu 99%" finde ich albern. Hat ja auch keiner behauptet dass ihr einen Hundetrainer braucht und ansonsten scheitert.

    Ich bezog mich allerdings auch auf Deine Überschrift "Hund lässt sich oft nicht anleinen wenn angeleinter Hund dazu kommt" und Deinen Zeilen "und zwar tritt hier seit einigen Monaten vermehrt das Problem auf (vorher hat er das NIE gemacht), dass Nils sich nicht wirklich anleinen lässt, wenn sich uns ein angeleinter Hund nähert." Wenn darauf also eingegangen wird, ist auf alles einmal gaaaaaaaar nicht so schlimm und kommt sooooo selten vor. Äh.. ok.

    Ich halte also fest:
    - Nils und Du seid ein Super Team
    - Nils hört in 99% aller Fälle
    - Nils ist gut erzogen und kooperativ
    - etc.

    Na dann braucht ihr auch keine Hilfestellung. Du machst das schon.

    @ramonaramona
    was hältst Du denn davon euch eine hundetrainer-einzelstunde zu gönnen um mal einen profi draufschauen zu lassen. so als "bestandsaufnahme".
    ich finde es immer schwierig online/virtuell tipps zu geben. ich meine es nicht böse, aber ich habe das gefühl du vertüddelst dich jetzt in diverse möglichkeiten dieses abrufbarkeitsproblem anzugehen. ja, du bist hochmotiviert und willst - aber du hast keinen plan wie. diesen wirst du hier aber auch nicht bekommen. meines erachtens ist es sinnvoller einen profi draufschauen zu lassen der mit euch zusammen einen "lernplan" aufsetzt.

    abrufbarkeit ist meiner meinung nach das allerwichtigste damit man seinem hund eine gewisse freiheit gewähren kann. ist die abrufbarkeit nicht gegeben, ist die konsequenz daraus > leine! und zwar kompromisslos - zum schutze deines hundes und zum schutze anderer.

    wir können dir jetzt alle schreiben wie wir es geübt haben oder wie wir es üben mit unseren hunden. das heisst nicht dass das erfolgsversprechende modell für euch dabei ist.

    Für uns persönlich, als Hunde-Halter-Gespann war das ganze letzte Wochenende gut. Gerade weil wir mehrere unschöne/unnötige Hundebegegnungen hatten (ich sage nur "nicht abrufbare Offline-Hunde"), bin ich besonders stolz auf die Fortschritte und den heutigen IST-Stand meines Bambis. Seine Frusttoleranz ist so viel besser geworden und er bleibt auch in für ihn stressigen Situationen immer besser/zuverlässig ansprechbar. Pöbeln können wir fast immer schon im Ansatz unterbinden und der Freilauf/Abruf ist sowieso fein. Er manifistiert so langsam aber sicher, dass "aussitzen" von Situationen die er doof findet lohnenswerter ist als sich aufzuregen.

    Hier :winken:
    36kg Hund der überwiegend gebarft wird. Wir legen aber auch Wert darauf dass er Dose mag, frisst und verträgt, für Urlaubsreisen, etc. Daher bekommt er auch Dose.

    Alles was wir füttern ist nicht hochwertig. Also kein Bio-Fleisch und auch keine exotischen oder teureren Fleischsorten. Ehrlich gesagt mache ich mir bei dem Fleisch das ich meinen Hunden gebe keine expliziten Gedanken über die Haltung dieser Tiere. Wir kaufen da wo es sich gerade anbietet. Also gibt es verschiedene Fleischbezugsquellen die da wären: Online Bezugsquellen (Tackenberg & Co.), Schlachtabfälle bei diversen Schlachtern vor Ort, Barf vom riesigen Schlachthof mitten in Hamburg, Fleischreste direkt vom Jäger, Sonderangebote im stinknormalen Supermarkt, Tierfachhandel wie Futterhaus oder Fressnapf.

    Wir haben auch keine große Tiefkühltruhe, weil ich das einfach nicht möchte. Wir haben keine Möglichkeit eine solche zu stellen, daher muss ein separates großes TK-Fach in unserem großen Kombikühlschrank reichen. Da passt Fleisch für ca. 4-5Tage rein. Dadurch dass wir aber nur kleine Mengen kaufen, ist es etwas teurer. Ist dann halt so :ka: .

    Kurzum. Futterkosten für unser Bambi liegt ca. bei 100€.
    Ca. 70€ für Fleisch, ca. 15€ für Dosen und ca. 15€ für den ganzen Rest (Obst, Gemüse, Hüttenkäse, Reis, Nudeln, etc.).
    Er erhält ca. 650g Fleisch pro Tag und ca. 200g "sonstiges". Das Sonstige ersetzen wir auch mal durch 400g Nassfutter, in getrennten Mahlzeiten zum Barf.


    Vielleicht sollten sich die Schleppleinennutzer auch mal über so etwas Gedanken machen und die Schleppleine wirklich nur als Übungsmittel einsetzen und nicht zum Dauergebrauch und schon gar nicht zum Spiel mit anderen Hunden.

    Deine Ignoranz ist zum stauen. Glückwunsch, selten eine solche Selbstgerechtigkeit hier im Forum gelesen.