Beiträge von SavoirVivre

    so wie ich das sehe, diskutieren seit diversen seiten ja eher die DFler, die thematisch und fachlich tiefer drin stecken und ahnung haben. das ist sicherlich interessant untereinander, aber schon zu speziell für jemand der sich noch nicht weiter mit der materie zucht und vererbungslehre auseinander gesetzt hat.

    ich versuche dieThread-Frage mal ganz unbedarft zu beantworten.
    warum ein hund vom züchter? für mich persönlich beantwortet sich diese frage ganz einfach. weil das für mich die einzige alternative zum tierschutzhund ist. nach drei tierschutzhunden die im pubertären bis erwachsenen alter hier eingezogen sind, darf der nächste hund (möge dies noch lange lange dauern) gerne wieder ein welpe sein. ein welpe einer größeren rasse (> 60cm) und da möchte ich gerne wissen was genau (so genau wie es für einen laien halt möglich ist) drin steckt. klar ist ein hund vom züchter noch lange kein garant, dass es ein lebenslang gesunder hund sein wird. die treibene kraft nennt sich jedoch "nach besten wissen und gewissen".

    ich möchte keinen hund mehr mit unbekannter vergangenheit, selbst wenn diese nur 10wochen alt ist. ergo ist die einzige alternative für mich ein hund vom züchter.

    die auswahl der rasse und des letzendlichen züchters, nun - das steht auf einem anderen blatt und wird sicherlich ein längerer weg.

    wenn es nach dem bambi geht > grundsätzlich, immer da wo wir sind. kontaktliegen wird immer bevorzugt! so eng wie es nur geht.

    wenn es nach uns geht, auf seinem platz. dieser ist im wohnzimmer an der entgegen gesetzen wand zum sofa wo wir drauf liegen.

    da es in der regel nach uns geht, liegt das bambi da auch ca. 80% der zeit :D

    hier gibts auch keine experimente mit kindern. no way! das hält bambi nicht aus und sein stresslevel wäre zu hoch, da er ständig maßregeln wollen würde.
    wenn kinder zu besuch kommen (ca. 1x jahr) kommt er in seinen käfig und da ne decke drüber. dann ist er "mittendrin" und entspannt, kann aber nicht eingreifen wie er wollen würde.

    gleiches gilt bei handwerkern & co., wobei das auch mit ihm im freilauf klappen würde. sobald er kontrolliert kontakt aufgenommen hat, ist er ein neutraler bis friedlicher, verschmuster geselle.

    eine bekannte von mir hatte mal eine extrem schlecht heilende wunde am fuss. ist ja auch eine wirklich undankbare stelle. die wundverheilung war, wie gesagt, extrem schlecht und zog sich über 6monate hin. am ende haben medizinischer honig (manuka) geholfen. ausgespült hat sie zudem mit kolloidalen silber. wenn überhaupt verbunden wurde es auch nur mit silberpflastern/-verbänden.
    mit dieser methode hat die wundverheilung bis zur völligen abheilung nur noch 3-4 wochen gedauert, nachdem 6 monate lang keine besserung in sicht war.

    ich würde das auf jeden fall einer tierklinik vorstellen.

    Leute die meinen das es Tierquälerei ist dürfen gerne beim Veterinäramt anrufen und denen erklären das ich mit meinem kleinen Flaschi bisschen spritzi auf meinen 40 kg Schäferhund mache weil er sich selber nicht mehr aus der Situation rausholen kann.

    *kreisch* ich kann nicht mehr :lachtot:

    ich hab das im urlaub übrigens mal ausprobiert. ohne konkreten anlass - einfach weil ich beim wandern eine solche wasserflasche in der hand hatte und es heiss war. reaktion vom bambi - schnauze auf und nach mehr lechzen! :hust:

    mein erster eigener hund war eine DSH hündin aus wildwurf, eltern aus der ostlinie - direkt an der ehemaligen grenze vom bauern gekauft. mutter war der hof-DSH, vater ein ehemaliger grenzdienst-DSH. sie war groß, grobknochig, gerade und rubust. sie wurde 13,5jahre alt ohne jemals ernsthaft krank zu sein. aber mei, war die griffig. als ersthund in der heutigen zeit eine katastrophe, da wir auch alle fehler gemacht habe die man als ersthund-HH machen kann. aber damals war das alles kein problem. keiner hat geguckt oder sich beschwert. damals haben sich hunde unkomplizierer und auch ruppiger in der gesellschaft bewegen können. wenn ein fremder sie angefassen hat, hat sie abgeschnappt und ich stand seelenruhig daneben und hab das nur mit "fremde hunde fässt man nicht einfach an" kommentiert. heute hab ich gefühlt drei sicherheitsstufen damit das gar nicht erst passiert.

    hab ich mich vorher erkundigt wie es ist einen DSH zu haben? nö! die fand ich optisch super und beeindruckend. wollte ich haben. so bin ich zum DSH gekommen. ist das schlau gewesen nö! war aber so. was ich damit sagen will - die menschen machen keine neuen oder anderen fehler, als früher. sie wählen auch nicht gross anders aus als früher. es fällt nur anders auf.