Beiträge von SavoirVivre

    Hallo zusammen,

    Ich hatte zwar viele Jahre lang Fettlederleinen im Gebrauch gehabt, allerdings als Momoxleine (mit integriertem Halsband), ohne Längenverstellung und ausschliesslich an Hunden dran die praktisch nicht in der Leine hingen. Da hätte auch ein kräftiger Bindfaden gereicht, daher habe ich keine echten Erfahrungwerte für die Zugstärke von Fettlederleinen.

    Nun möchte ich wieder Fettlederleinen nutzen, allerdings als klassische, verstellbare Führleine (2,40m) mit zwei Karabinern.
    Diese soll an einen 36kg dran, der grundsätzlich vernünftig an der Leine geht, im Erregungsmodus aber auch mal paar Minuten in der Leine hängt.
    Ein festbinden an der Leine wird ausgeschlossen, also kein ruckartiger Zug auf der Leine mit harten Widerstand am anderen Ende.

    Was meint ihr, brauche ich für eine Stärke/Breite?
    Mit was für Stärken/Breiten führt ihr eure Hunde? Bitte mit Gewichtsangaben und Leinenführigkeitsstand :smile:

    Ich tendiere aktuell zu dieser Leine und denke die Schwachstellen sind die eingeflochtenen Ringe, da sich das Leder dort nochmal teilt - was meint ihr?
    polizeileine-2-40m-3-fach-verst.-messing?c=134

    P.S.
    Ich hatte meinen DSH Rüden (ca. 40kg) viele Jahre mit 8mm Fettlederleinen geführt und das reichte aus o.g. Gründen völlig. Zumal die Leine durchgängig diese Stärke hatte, da keine Ringe eingearbeitet waren.

    Das ist ja schön für dich..aber es kann auch anders sein..
    Identische Stadt...Viertel Nummer 1..in diesem wurde ich täglich! angepflaumt, von wegen asozial, Dreckstölen, "Schlampe mit Kötern"... viele haben gesagt, dass wir ja was falsch machen müssen, um ein derartiges Feedback am laufenden Band zu bekommen. Aber nein, die Hunde waren immer angeleint und Häufchen haben wir auch aufgehoben etc.

    Nach Jahren bin ich umgezogen.. im hiesigen Viertel habe ich derartige Beschimpfungen genau einmal in vier Jahren gehört. Im Gegensatz dazu war es Alltag in Viertel 1. Einfach nur, weil ich einen Hund hatte..

    ich bin erschüttert. ernsthaft. TÄGLICH beschimpfungen á la asozial, deckstöle, schlampe mit kötern? einfach unfassbar! geht gar nicht und es tut mir sehr leid dass du sowas tagtäglich erleben musstest. was für einen hund hast du? nicht dass das auch nur ansatzweise eine entschuldigung wäre. ich hatte vor fast 20 jahren zwei unangenehme übergriffe die rassistisch motiviert waren, und einen sexueller natur, aber nie einen als hundehalter.

    darf ich fragen welcher stadtteil das war? ich hab mit meinen hunden in insgesamt fünf stadtteilen gewohnt (jenfeld, barmbek-süd, eimsbüttel, winterhude, rotherbaum) und mir ist sowas noch NIE passiert. wie du sagst, selbe stadt - wenn du hamburg meinst. dann weiss ich zumindest genau welche stadtteile ich meide als hundehalter.

    öh @RafiLe1985, meinst du nicht du bist teilweise vielleicht doch zu empfindlich oder nimmst dinge persönlich die gar nicht persönlich gemeint sind :smile: ? zum beispiel die szene im bekleidungsgeschäft. das erlebe ich öfters, dass ich beim betreten eines bekleidungsgeschäft sogleich auf die sonderangebote aufmerksam gemacht werde. ziemlich genau so wie du es beschreibst. das ist zum einen service und zum anderen der wunsch das lager leer zu bekommen. ich bin bisher noch nicht auf die idee gekommen das negativ persönlich zu nehmen - und ich bin selbst ausländerin & habe einen multikulturellen freundeskreis.

    auch situationen wie du beschreibst, und ich lebe in einer millionenstadt und dort in einem sogenannten "bonzenviertel", habe ich in den letzten 10jahren vielleicht 10x erlebt. also dass ich als hundehalter grundsätzlich im negativen sinne anders betrachtet und behandelt werde. dabei habe ich immer einen hund an der leine, der weniger wohlwollend in der gesellschaft aufgenommen wird als ein labbi (DSH und hund der ähnlichkeit mit einem listi hat). das maximum der negativen reaktionen, sind die auf meine 49kg vs. meinen 36kg/vorher 40kg hund. was ich damit sagen soll, vielleicht fässt du generell reaktionen deines umfelds als negativer auf als sie gemeint sind :ka: .

    ich überlege gerade wie oft ich in den letzten, sagen wir 10 jahren, gebeten wurde meinen jeweiligen hund anzuleinen. ich meine ich liege bei 1-3x/Monat.

    ich frage mich ernsthaft wo manche von euch den hund freilaufen lassen, dass ihr so oft gebeten (= aktiv verbal aufgefordert) werdet euren hund anzuleinen, dass ihr euch deswegen eingeschränkt fühlt. und wenn ihr wirklich so häufig gebeten werdet eure hunde anzuleinen, ist es dann soooo abwägig, dass es vielleicht an euch und eurer hundeführung liegt und nicht immer an den anderen bösen menschen?

    äh, hab ich was verpasst?
    hier im thread geht es doch nicht um die schmälerung der lebensqualität der hunde, weil sie ihr lebenslang und immerzu an der leine gehen müssen. hier geht es ums anleinen wenn man darum gebeten wird oder die situation es erfordert. also kurzweilig und temporär. und ja ich bin der meinung, dass bei hunde die anleinen an sich als strafe empfinden, der halter was falsch gemacht hat.

    und mir persönlich ist wumpe ob mein hund am liebsten im freilauf 24/7 durch fliessende bächer laufen und bälle aus dem wald holen würde. die leine ist immer dabei, kommt bei bedarf und notwendigkeit an den hund dran, und das ist auch gut so.

    wenn ich richtig angenervt bin brüll ich "ist das dein verfickter ernst?". nicht gerade die feine art, aber wenn ich anfange laut zu werden (und bis dahin ist es ein langer weg) weiss er, dass schicht im schacht ist und guckt dann wie auf dem avatar-foto :barbar:

    hmm... Aber ich würde schon sagen, dass es eine "Einschränkung" ist und wenn der Hund halt vorher ohne lief, Mist gebaut hat, und dann wieder an die Leine muss, ist es doch ne Art Strafe oder nicht? Ich muss gestehen, ich mache das auch so und sage das sogar "Leinenknast" :roll: :flucht: (Baxter hat keine Angst angeleint zu werden)

    ne ist es nicht. die leine hilft dem hund runterzukommen, aus der situation rauszuholen, eine entscheidung für ihn zu treffen, den hund zu schützen, etc.
    richtig aufgebaut ist leine keineswegs strafe. an der leine zu gehen sollte für den hund ebenso selbstverständlich sein wie offline zu laufen. klar sollte körperliche auslastung sicher gestellt sein, aber das eine schliesst das andere nicht aus.

    was sich übrigens für uns bewährt hat, ist ein kurzführer am geschirr. so kann man immer direkt danach greifen und hat trotzdem den vorgang des an- und ableinens nicht.

    es ist dieser griff zum halsband, leine, kurzführer, etc. der anderen ein gefühl der sicherheit vermittelt. wenn ein so banaler vorgang hilft anderen ein besseres/sichereres gefühl zu geben, tue ich es gerne. ich freue ich selbst immer sehr über rücksichtsnahme anderer, da gebe ich doch gerne was zurück. jeder kommt mal in situationen in denen man auf die indirekte hilfe anderer angwiesen ist, auch ohne hund. man kommt dem ganzen ein stück näher wenn man es selber lebt.

    ein tierheim das einen guten vermittlungsjob macht, fände eure wohnsituation überhaupt nicht einschränkend für einen hund. die körperliche auslastung passiert draussen.

    von zeitfenster das der hund alleine wäre bei euch ist geradezu perfekt. ebenso die grundlage, dass die hündin sportlich aktive familie bekommt. das risiko sehe ich hier eher dass euer hund sich an das hohe körperliche pensum gewöhnt und dies auch einfordert wenn ihr mal ne weile nicht könnt oder wollt. aber das könnt ihr selbst gut regulieren wenn der hund da ist.

    ich würde sagen daumen hoch.