same here.
ich habe seit ca. 6jahren eine allergie gegen hund die sehr plötzlich da war. den allergietests zufolge (wobei ich gestehen muss dass ich keinem allergietest mehr unbefangen traue, da ich allesamt sehr vage finde) bin ich stark allergisch gegen hund. ich reagiere insbesondere auf speichel, aber auch auf fell - wenngleich gediegener.
symptome sind dauerlaufende nase, tränende und augen die auch zunehmend brennen.
ich komme im alltag gut mit der allergie zurecht, indem ich täglich eine cetrizin nehme. diese ist bei mir praktisch nebenwirkungsfrei. keine müdigkeit oder beinträchtigungen im alltag.
seit knapp einem jahr habe ich chronische nesselsucht dazu bekommen. grossflächige rote flecken und flache quaddel die stark jucken. einmal war der schub so schlimm dass ich im krankenhaus behandelt werden musste. Ich nehme an, dass dies eine weitere ausdrucksform des dauerkontakts zum allergieauslöser hund ist. da ich aber alle symptome mit einer cetrizin am tag gut im griff habe, also praktisch beschwerdefrei bin, kann ich damit leben. sollten sich alle symptome verstärken und eine andere medikamentation notwendig werden, muss ich das ganze konstrukt überdenken.
seit ich die hundeallergie habe, verstehe ich menschen die ihre hunde abgeben wenn ihre kleinkinder an einer hundeallergie leiden. der leidensdruck ist ohne anschlagende medikamentation schon sehr hoch. ich kenne leider einige (erwachsene menschen) die eine hundeallergie haben und die symptome so stark sind, dass keine medikamentation hilft und der alltag mit hund eine qual ist.