Beiträge von SavoirVivre

    Ich glaube nicht dass irgendein Hund im geschlossenen Auto während eines Abschleppprozesses erfriert oder sich etwas ernsthaftes einfängt. In der Regel wird nämlich nur bis zur nächsten geeigneten Werkstatt oder sicheren Verwahrort abgeschleppt. Schließlich muss der Abschlepper weiter zum nächsten Notdienst.

    Ich verstehe jeden Abschleppdienst der keinen fremden Hund (ungesichert) vorne in der Kabine sitzen haben will. Wer weiß ob der Fahrer sich diesbezüglich nicht auch an festgelegte Regeln vom AG halten muss.

    Wie @Dackelbenny sehe ich eine Gefahr eher bei Hochsommerlichen Temperaturen. Da sind auch 30min mitunter schon zuviel. Da würde ich mein Auto ohne mich abschleppen lassen und mit Taxi, das ausdrücklich einen Hund mitnimmt, hinterher fahren.

    Vorsorgeuntersuchungen in dem Sinne gibt es hier auch nicht.
    Meine Hunde wurden dem TierArzt bei (wiederkehrenden) Symptomen, die nicht selbst behandelbar und dann endgültig weg sind, vorgestellt. Bei Notwendigkeit dann aber gründlich. CT, Ultraschall, Röntgen, Milzpunktur, Biopsien, Blutbild - alles schon gehabt (bei einem Hund gleich alles), aber wie gesagt bei Notwendigkeit und nicht grundsätzlich vorsorglich. Aber auch wenn ich das diffuse Gefühl habe etwas hat sich verändert/ist nicht richtig, und ich kann nicht greifen was, gibts fachmännischen Rat.

    Ich gehöre aber wahrscheinlich auch zu den Hundehaltern die vorab gar nicht wissen wollen was mein Hund irgendwann mal evtl. an Krankheiten bekommen könnte. Ich halte, führe und ernähre meine Hunde nach besten Wissen und Gewissen, so wie ich es für richtig halte, und tausche mich diesbezüglich gerne mit anderen HH - euch hier im DF zum Beispiel - aus :smile: . Wenn dann trotzdem etwas auf uns zukommt, entscheide ich gemeinsam mit meiner Familie die next Steps.

    Hier liegt auch ein Faultier Couchdog. Der würde auch seltener rausgehen als er müsste. 3-4x am Tag genau genommen. Ich hätte aber kein gutes Gefühl wenn die Möglichkeiten sich zu lösen zu weit auseinander liegen, ob er es nun nutzt oder nicht. Als rüde geht aber immer was wenn er erstmal draußen ist :D , wobei er bei der ungeliebten letzten Runde durchaus nach 3-4 Minuten wieder rein will.

    Rafile, tu dir das doch nicht an und schau hier einfach nicht mehr rein. Ich wünsche dir sehr, dass du diesen fast schon masoschistischen Drang hier weiter mitzulesen überwindest.

    Ich habe in diesem Thread inhaltlich, aus medizinischen Aspekt, einiges dazu gelernt und bin da auch dankbar froh. Einige haben es ja sehr sachlich und hilfreich dargestellt.

    Ich habe allerdings auch mitgenommen, wie viele User hier es nicht lassen können immer tiefer und tiefer in der Wunde zu bohren und geradezu gehässig sind in ihrer Meinungsäußerung. Mei, man muss weiß Gott nicht gleicher Meinung mit Rafile und kann durchaus auch eine Befremdlichkeit ihrer Einstellung gegenüber empfinden. Viele Seiten hier erinnern mich aber an eine Treibjagd. Auch als „nicht Betroffene“ ist das so ein Thread bei dem ich lese und mich frage ob ich im DF noch richtig bin. Und das ist einfach schade und enttäuschend.

    Ich hatte nur kastrierte Buben. Rank und schlank, aktiv und lebhaft.
    Ich sehe es nicht dass man das verallgemeinern kann.

    Eine mögliche Erklärung. Oftmals werden Rüden kurz nach der Pubertät kastriert. Also nach/in einer Phase in der sie als besonders aktiv ( und anstrengend :pfeif: ) empfunden werden. Wenige Monate nach der Kastration, wenn das Testosteron abgebaut ist, werden die unerwünschten Verhaltensweisen die nicht erziehungsbedingter Lücken obliegen schwächer. Dadurch kann sich der Eindruck verstärken, dass der Rüde nach der Kastration „so deutlich spürbar“ ruhiger/gemütlicher wurde. Dabei war das Verhalten vor der Kastration Lebensphasen bedingt einfach nur besonders aktiv (und anstrengend ;) )

    Ich finde es lommt eher auf das Individuum Hund an.

    Hatte bisher eine Hündin und drei Rüden. Die DSH-Hündin war ein harter Kerl. Ihr anzumerken dass sie etwas hat, war schwierig.

    Die Buben waren alle unterschiedlich. Der Lütte war ein Weichei vorm Herrn. Der ist gleich 5x (laut) gestorben wenn er Aua an der Pfote hatte. Mein DSH Rüde war, wie die DSH Hündin, ein harter Kerl. Der hat sich keine Schmerzen anmerken lassen und nicht einen Ton von sich gegeben. Der aktuelle Stinkstiefel widerrum tendiert Richtung Weichei. Hach was kann der leiden :headbash: .

    Je nachdem wie hart der Hund im nehmen ist reagiere ich auch auf die Symptome. Beim hartgesottenen Hund nehme ich auch Kleinigkeiten ernst, weil ich aus Erfahrung weiss dass diese erst sichtbar werden wenn sie hart an der Grenze sind. Beim Weichei-Hund warte ich in der Regel 1-3 Tage ab.

    Alles Gute für Newton. Ich hoffe er ist ein Weichei und es ist nichts ernstes :smile: