Alles anzeigenKeine Ahnung, ob RafiLe noch mitliest, aber ich wollte trotzdem noch loswerden, dass ich an ihrer Stelle nicht nur die Einstellung zur Kastration, sondern auch zur Bewegung des Hundes überdenken würde.
Ihre grundsätzliche Einstellung zur Kastration ist völlig in Ordnung und keinem hier steht es zu ihre persönliche Meinung dazu zu kritisieren. Ich bin kein Kastrationsgegner, aber es gibt zu viele HH die in einer Kastration das Allheilmittel sehen um nicht Erziehungsarbeit leisten zu müssen. Dann lieber einen HH der eine Kastration kritisch hinterfragt. Die goldene Mitte zu finden fällt einem HH nicht vom Himmel auf dem Kopf.
Ich habe von ihr schon öfter sinngemäß gelesen, dass der Hund durch zuviel Bewegung "verschleißt". Als sie ihn vor ein, zwei Jahren bei Bekannten zur Betreuung hatte, schrieb sie im Anschluss, der Mann wäre 15 km mit ihm joggen gewesen, und nun sei er "fertig"...
Ein solches Laufpensum haben meine kleineren Hunde noch mit 10 Jahren und darüber locker mitgemacht (natürlich im Trab), sofern sie nicht akut krank waren - weil sie Kondition hatten...
Hunde sind, wie Menschen auch, verschieden. Zum einen rasse- und zuchtzielbedingt, zum anderen in Charakter und Wesen. Ich kenne und hatte körperlich und geistig gesunde Hunde die locker 15km mitjoggen bzw. am Rad laufen und das geniessen. Ebenso wie ich aber Hunde kenne und hatte die mir gepflegt die Mittelkralle zeigen würden, wenn ich 15km am Stück monotones mitlaufen verlange. Verallgemeinern kann und sollte man da nichts.
Dass Deine kleinen Hunde mit >10 noch 15km mitlaufen ist schön, aber nicht Maßstab.
Mein Eindruck nach den Beiträgen, die ich von RafiLe gelesen habe, ist nämlich, dass der Hund zu wenig raus kommt und generell ziemlich in seinem Bewegungsdrang heruntergeregelt wird. Immerhin lebt er in reiner Wohnungshaltung und ist zu 100 % auf sie angewiesen, um sich bewegen zu können.
Kein Kommentar PocoLoco hat die richtigen Worte bereits gefunden.
So auch hier: Hund hinkt, also soll erst mal die Leine dran bleiben - wieso? Ich würde den Hund in seinem Tempo laufen lassen und nicht noch zusätzlich einschränken, ihn aber mit Argusaugen beobachten; evtl. ist es diesmal ja einfach nur Streusalz.
Wenn mein Hund aus unklaren Gründen hinkt und eine Diagnose noch aussteht, bekommt er Schonfrist. Wenn notwendig erzwungen. Mir wäre das Risiko zu gross, dass ein bestehender Schaden grösser wird, wenn mein Hund selbst entscheiden dürfte wie er seinen Bewegungsdrang und Triebe selbst reguliert.
Bei einem so jungen Tier, das schon Auffälligkeiten wie einen steifen Gang zeigt, würde ich persönlich zusehen, dass Muskulatur da ist, um eventuelle Defizite von Gelenken o. ä. auszugleichen. Und das braucht Zeit und entsprechende Wegstrecken.
Woher willst Du wissen dass das bei Newton nicht der Fall ist? Zumal ein steifer Gang im Zweifel gar nichts mit fehlender Muskulatur zu tun hat.
Mich macht auch stutzig, dass er sich so vehement bestimmten Fixierungen verweigert, wo er sich, so zumindest mein Eindruck, ansonsten ziemlich deckeln lässt.
Das macht uns alle hier stutzig, ist aber auch schon gefühlt dutzende Male erwähnt worden.
Caterina
Beiträge von SavoirVivre
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Ich glaube nicht dass irgendein Hund im geschlossenen Auto während eines Abschleppprozesses erfriert oder sich etwas ernsthaftes einfängt. In der Regel wird nämlich nur bis zur nächsten geeigneten Werkstatt oder sicheren Verwahrort abgeschleppt. Schließlich muss der Abschlepper weiter zum nächsten Notdienst.
Ich verstehe jeden Abschleppdienst der keinen fremden Hund (ungesichert) vorne in der Kabine sitzen haben will. Wer weiß ob der Fahrer sich diesbezüglich nicht auch an festgelegte Regeln vom AG halten muss.
Wie @Dackelbenny sehe ich eine Gefahr eher bei Hochsommerlichen Temperaturen. Da sind auch 30min mitunter schon zuviel. Da würde ich mein Auto ohne mich abschleppen lassen und mit Taxi, das ausdrücklich einen Hund mitnimmt, hinterher fahren.
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Wir halten es wie Murmelchen.
Wohnen in der Grossstadt, daher ist Herr Hund viel an der Leine und das muss klappen. Insbesondere da 50kg Mensch vs. 37kg Hund. In den letzten drei Jahren gab es keine Situation in der er mich an der Leine geführt hätte.
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Vorsorgeuntersuchungen in dem Sinne gibt es hier auch nicht.
Meine Hunde wurden dem TierArzt bei (wiederkehrenden) Symptomen, die nicht selbst behandelbar und dann endgültig weg sind, vorgestellt. Bei Notwendigkeit dann aber gründlich. CT, Ultraschall, Röntgen, Milzpunktur, Biopsien, Blutbild - alles schon gehabt (bei einem Hund gleich alles), aber wie gesagt bei Notwendigkeit und nicht grundsätzlich vorsorglich. Aber auch wenn ich das diffuse Gefühl habe etwas hat sich verändert/ist nicht richtig, und ich kann nicht greifen was, gibts fachmännischen Rat.Ich gehöre aber wahrscheinlich auch zu den Hundehaltern die vorab gar nicht wissen wollen was mein Hund irgendwann mal evtl. an Krankheiten bekommen könnte. Ich halte, führe und ernähre meine Hunde nach besten Wissen und Gewissen, so wie ich es für richtig halte, und tausche mich diesbezüglich gerne mit anderen HH - euch hier im DF zum Beispiel - aus
. Wenn dann trotzdem etwas auf uns zukommt, entscheide ich gemeinsam mit meiner Familie die next Steps.Hier liegt auch ein Faultier Couchdog. Der würde auch seltener rausgehen als er müsste. 3-4x am Tag genau genommen. Ich hätte aber kein gutes Gefühl wenn die Möglichkeiten sich zu lösen zu weit auseinander liegen, ob er es nun nutzt oder nicht. Als rüde geht aber immer was wenn er erstmal draußen ist
, wobei er bei der ungeliebten letzten Runde durchaus nach 3-4 Minuten wieder rein will. -
Rafile, tu dir das doch nicht an und schau hier einfach nicht mehr rein. Ich wünsche dir sehr, dass du diesen fast schon masoschistischen Drang hier weiter mitzulesen überwindest.
Ich habe in diesem Thread inhaltlich, aus medizinischen Aspekt, einiges dazu gelernt und bin da auch dankbar froh. Einige haben es ja sehr sachlich und hilfreich dargestellt.
Ich habe allerdings auch mitgenommen, wie viele User hier es nicht lassen können immer tiefer und tiefer in der Wunde zu bohren und geradezu gehässig sind in ihrer Meinungsäußerung. Mei, man muss weiß Gott nicht gleicher Meinung mit Rafile und kann durchaus auch eine Befremdlichkeit ihrer Einstellung gegenüber empfinden. Viele Seiten hier erinnern mich aber an eine Treibjagd. Auch als „nicht Betroffene“ ist das so ein Thread bei dem ich lese und mich frage ob ich im DF noch richtig bin. Und das ist einfach schade und enttäuschend.
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Wobei ich den Beitrag von Arnie als ironisch verstanden habe :)
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Ich hatte nur kastrierte Buben. Rank und schlank, aktiv und lebhaft.
Ich sehe es nicht dass man das verallgemeinern kann.Eine mögliche Erklärung. Oftmals werden Rüden kurz nach der Pubertät kastriert. Also nach/in einer Phase in der sie als besonders aktiv ( und anstrengend
) empfunden werden. Wenige Monate nach der Kastration, wenn das Testosteron abgebaut ist, werden die unerwünschten Verhaltensweisen die nicht erziehungsbedingter Lücken obliegen schwächer. Dadurch kann sich der Eindruck verstärken, dass der Rüde nach der Kastration „so deutlich spürbar“ ruhiger/gemütlicher wurde. Dabei war das Verhalten vor der Kastration Lebensphasen bedingt einfach nur besonders aktiv (und anstrengend
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Es gibt recht viele Rüden die lassen sich nicht bitten und gehen gleich drauf - um dann im Anschluss zu merken "Oh, bist ja ne Hündin - tschuldigung".
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Ich finde es lommt eher auf das Individuum Hund an.
Hatte bisher eine Hündin und drei Rüden. Die DSH-Hündin war ein harter Kerl. Ihr anzumerken dass sie etwas hat, war schwierig.
Die Buben waren alle unterschiedlich. Der Lütte war ein Weichei vorm Herrn. Der ist gleich 5x (laut) gestorben wenn er Aua an der Pfote hatte. Mein DSH Rüde war, wie die DSH Hündin, ein harter Kerl. Der hat sich keine Schmerzen anmerken lassen und nicht einen Ton von sich gegeben. Der aktuelle Stinkstiefel widerrum tendiert Richtung Weichei. Hach was kann der leiden
.Je nachdem wie hart der Hund im nehmen ist reagiere ich auch auf die Symptome. Beim hartgesottenen Hund nehme ich auch Kleinigkeiten ernst, weil ich aus Erfahrung weiss dass diese erst sichtbar werden wenn sie hart an der Grenze sind. Beim Weichei-Hund warte ich in der Regel 1-3 Tage ab.
Alles Gute für Newton. Ich hoffe er ist ein Weichei und es ist nichts ernstes

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Ja sie kennt sich, leider aus eigener leidlicher Erfahrung, recht gut aus und kann viel Input geben