Beiträge von SavoirVivre

    Aber ist das so schlimm? Es wurde ja kein Auto aufgebrochen und dass Streifenpolizisten mal vorbei gefahren und rein geschaut haben, finde ich jetzt nicht so dramatisch. Natürlich muss man nicht alles gleich melden, aber ich finde es sehr gut, dass viele Menschen (auch Nicht-Hundehalter) sehr sensibilisiert sind für das Thema Hund (oder Kind) im Auto.Ich würde bei Minusgraden auch mal kurz checken ob es den Hunden da nach 1-2 Stunden noch gut geht. Im Prinzip ist es mir egal wer wo wie lange seinen Hund im Auto lässt, aber bei extremen Temperaturen in beide Richtungen kann man auch als Passant da ein Auge drauf haben.

    Für mich übrigens undenkbar meine Hunde so lange im Auto zu lassen, da meine Chis einfach fürchterlich frieren würden, egal wie dick ich die einpacke. Wenn die sich bei den Temperaturen nicht bewegen und das Auto länger steht, dann kühlen die aus. :ka:

    habe ich geschrieben dass ich es schlimm finde? Ich selbst finde es übertrieben nach einer Stunde die Polizei zu rufen und hätte es nicht getan. Wo liest du mehr raus? Schlimm finde ich maximal andere Beiträge in diesen Thread in denen nach Veterinäramt und Hund wegnehmen gerufen wurde.

    Ich möchte hier gerne eure Sicht auf die Situation erfahren, mir aber eher weniger gerne etwas andichten lassen.

    Wenn ich kälteempfindliche Chis hätte, die ich im Auto bei Minusgeraden nicht warmgehalten bekommen, versteht es sich von selbst dass es nicht zu einer solchen Situation kommen würde.

    Ich würde auch einen Hund im heißen Auto eigenhändig rausholen. Aber es ist alles eine Frage der Verhältnismäßigkeit.

    Und die Frage, wie es jetzt wirklich war: War es tatsächlich mehr als eine Stunde? Oder doch eher 15 Minuten? Wirklich -5 Grad oder doch eher so gegen Null? Oder sogar kälter?

    Ich würde mich jedenfalls nicht trauen zu sagen, dass "Polizei rufen" auf jeden Fall ne Überreaktion war.

    Die junge Frau die die Polizei gerufen hat, hat von „über eine Stunde“ gesprochen. Als sie gefahren ist (nachdem die Polizei da war), waren es zwei Stunden.

    Ich denke sie hat aus aufrichtiger Sorge so gehandelt. Trotzdem finde ich die Handlung nach dem Zeitraum übertrieben. Zumal die Hunde wohl einen guten Eindruck machten. So zumindest die Einschätzung der Polizei die vor Ort war.

    Keine Ahnung ob der Halter „gefunden“ wurde oder wann der kam.

    auch mir wurde übertriebene Handlung vorgeworfen, ohne überhaupt erwähnt zu haben, dass ICH die Polizei verständigt habe.

    Siehe folgendes Thema

    Hund-Auto-Winter


    Das was du (zu recht wie ich finde) kritisiert hast war etwas gänzlich anderes. Was hat es mit der von mir beschriebenen Situation zu tun? Möchtest du eine einmalig beobachtete Stunde mit regelmäßigen sechs Stunden, sowie zwei ausgewachsene Hunde und einen Welpen vergleichen?

    Für mich sind das völlig unterschiedliche Ausgangssituationen, auch wenn sie für dich vergleichbar sind.

    Hallo zusammen,

    Ich habe gerade in einem anderen Forum (kein Hundeforum) gelesen dass eine junge Frau die Polizei gerufen hat, weil zwei Hunde über eine Stunde in einem Auto allein gelassen wurden bei minus 5 Grad. Die Polizisten haben sich anfänglich gesträubt, sind auf ihr Drängen hin aber doch erschienen. Haben vor Ort dann festgestellt dass die Hunde munter sind und es ihnen gutzugehen scheint aber den Halter vorsichtshalber versuchen ausfindig zu machen.


    Alle(!) anderen mitschreibenden User haben dies für gut befunden und u.a. fortgeführt, dass man darüber hinaus den Halter das Ordnungsamt vorbeizuschicken müsse um die Situation vor Ort zu prüfen. Es war in der Tat nicht ein User dabei der die Handlung völlig überzogen fand.


    Da ich in Nicht-Hundeforen in der Regel vermeide mitzudiskutieren, habe ich mich aufs lesen beschränkt, habe aber sehr darüber gestaunt. Jetzt in meinem zweiten Wohnzimmer „Dogforum“ dachte ich mir, mache ich diesbezüglich mal einen eigenen Diskussionsthread auf. Also Mädels, setzt euch, lasst euch Rotwein einschenken und uns darüber sprechen wie ihr das seht.


    Ich für meinen Teil fand die Reaktion der „Retterin“ als auch aller Mitschreiber überzogen. Erinnert ein wenig an die Hunderetter die Tage zählen, damit sie ab 10°C wieder damit anfangen können Autoscheiben einzuschlagen. Vielleicht bin aber auch ich diejenige die es zu locker flockig sieht, denn ich hatte und habe ausschließlich Hunde die den Aufenthalt im Auto lieben und sich nicht an 1-3 Stunden Wartezeit im Auto stören. Zwischen -10°C und 15°C ist das Auto eine Wohlfühloase.

    Für den DSH fingen die Wohlfühltemperaturen sowieso erst bei 0°C und weniger an, und für den aktuellen Frostknödel (der aber Wärme über 15°C auch doof findet) gibt es einen kuscheligen Rollkragenpullover mit warmen Mantel drüber damit er in seinem geliebten Auto schlummern kann.

    Generell bin ich der Meinung, dass -5°C nicht zu kalt ist um zwei Hunde gemeinsam im Auto zu lassen. Bei einem Hund setze ich voraus, dass bei rasse-/alters- oder krankheitsbedingter Kälteempfindlichkeit ein wärmender Pullover/Hundemantel an gehört, plus entsprechend kuscheliger Liegeplatz.


    Wie seht ihr das?

    Auch auf die Gefahr hin, jetzt der Buhmann zu sein, aber wenn ein Hund so krank ist, daß er monatelang Extrempflege rund um die Uhr braucht, dann sollte man wirklich überlegen, ob das im Sinne des Hundes ist.

    Das ist grundsätzlich richtig, aber wenn die Genesungschancen des geliebten Vierbeiners gut stehen und er sich seinen Lebensmut bewahrt, dann ist jeder Tag der Konvaleszenz es wert.
    Sieht man desöfteren nach schweren Bandscheibenvorfällen. Oftmals extrem und lange pflegebedürftig.

    Auch für eine sorgfältig geplante und theoretisch durchführbare Aussenhaltung muss es mindestens einen Plan B geben.

    Bei uns war es genau umgekehrt. Es war nie unser Plan unseren DSH Rüden nachts draussen schlafen zu lassen, daher ist diese Kombihaltung bereits Plan B gewesen. Nach einem schweren Bandscheibenvorfall hiess es dann ihn an eine reine Innenhaltung zu gewöhnen.

    Planung ist schön und gut, aber es kann durchaus sein dass der Hund den man sich aussucht letztendlich dann doch nicht für eine Aussenhaltung geeignet ist. Die Hintergründe können vielfältig sein. Was dann? Erst wenn man auch diese Frage beantworten kann - und auch für die unerwünschte Antwort eine adäquate Lösung hat, sollte es meines Erachtens mit der konkreten Hundesuch losgehen.

    mein letzter DSH Rüde hat auch draussen geschlafen. als ehemaliger strassenhund kannte er das halt so und hat es auch bei uns eingefordert. klar hätten wir ihn an eine reine "drinnen-haltung" gewöhnen können, aber warum wenn wir die möglichkeit haben ihn beides anbieten zu können.

    wenn wir schlafen gegangen sind, ist er raus. solange wie jemand wach war, war er drin. fell und temperaturtechnisch hat das auch im winter gut geklappt. da war unserer sorge, dass ihm mit winterpelz drin zu warm wird. da er aber eine wärmeplatte in der isolierten hundehütte hatte, die zudem überdacht im umfunktinonierten gartenhaus stand, war die unterwollenbildung moderat.

    die bindung hätte nicht enger sein können. absolut nicht. ich hatte noch nie einen hund an meiner seite der mir so treu ergeben war und dessen bindung zu mir so eng. dieses bedinungslose vertrauen.. dieses ich mache alles was du willst, weil es schon das richtige sein wird.. ach.. mir kommen heute noch die tränen wenn ich an ihn denke.

    eine reine aussenhaltung wäre nicht in frage gekommen, dann wäre es eine reine drinnenhaltung geworden. aus dem einfachen grund die chris schon erwähnt hat. ein draussen hund funktioniert nur mit einem draussen menschen. das konnten wir nicht bieten.

    französische bulldoggen sind hier (hamburg) gefühlt DIE moderasse überhaupt. kein grösseres fleckchen hamburg ohne einen F-Bully. in strassennähe laufen praktisch alle die ich sehe an der leine. dort wo freilauf grundsätzlich möglich ist, sehe ich aber viele offline. ich hab nicht das gefühl dass diese rasse überdurchschnittlich mehr an der leine ist als andere hunderassen oder mischlinge.

    wer uns begegnet muss auch denken unser stinktier wird zu mindestens 98,5% an der leine geführt. stimmt aber schlicht und einfach nicht. freilauf gibts aber eben nur dort wo wir es für geeignet halten.

    die gelben engel durften mir schon öfter aus der patsche helfen. einmal war ich besonders dankbar.

    urlaub in italien (dolomiten), aufbruchstimmung. kofferraum auf, hund rein, kofferraum zu - schlüssel im kofferraum, ergo ausgesperrt :shocked: . der ganze spass irgendwo oben aufn berg. die servicepartner des adac meinten.. ja ja, in so 2-3 stunden wäre jemand da. als ich meinte ich hatte nen hund im kofferraum als mich selbst ausgesperrt habe und der sitzt da immer noch drin, waren sie innerhalb von 30min. da, weil zu unseren gunsten umpriorisiert wurde. scheibe musste dann zwar trotzdem eingeschlagen werden (hätten wir auch selbst gemacht wenn es zu warm geworden wäre), aber gut zu wissen dass doch soviel rücksicht auf hunde genommen wird.