Beiträge von SavoirVivre

    hm.. bei mir ist das die letzten 15jahre gut gegangen, aber ich werde dann jetzt zu der auftaumethode mit geöffneter packung über gehen. die erklärungen sind ja einleuchtend.

    aber was ich mich grundsätzlich frage.
    im heissen wasserbad taut das tiefgefrorene fleisch innerhalb von 15min auf und wird sofort verfüttert. wieviele bedenkliche/gefährliche bakterien können sich da bilden vs. den auftauprozess über mehrere stunden/nacht im kühlschrank

    EDIT
    Selkie hat meine Frage aufgegriffen und beantwortet noch bevor ich mit dem schreiben fertig war :D

    jetzt bin ich ja mal baff und verwirrt.

    ich hab lange zeit bei tackenberg & co barffleisch bestellt. dieses wird in 500g portionen gefroren, in flacher einschweissung, geliefert.
    auf der homepage ist/war (hab ich mir vor jahren als ich mit barfen anfing angesehen) ein anleitungsvideo zu sehen. in diesem wird geworben, dass ein tiefgekühltes 500g fleischpäckchen innerhalb von 10-12min. servierfertig ist, indem es kurz vom füttern aus dem tiefkühlfach genommen und UNgeöffnet in ein sehr warmes/heisses wasserbad gelegt wird.

    anschliessend aufgeschnitten, abtauwasser abgegossen, in den futternapf gegeben und verfüttert.

    und jetzt lese ich dass man es so genau nicht macht?

    Hm, vielleicht steh ich auf dem Schlauch, aber in den meisten HuVO steht irgendwo „Hunde sind so zu führen, dass von ihnen keine Gefährdung von Passanten und anderen Tieren ausgeht.“
    Und:
    Als gefährlich eingestuft werden kann, wenn ein Hund in gefahrdrohender Art und Weise Menschen oder Tiere angesprungen hat.

    Rein rechtlich dürfte das für nen Hundehalter schwierig werden, weil sich wohl jedes Gericht auf diesen Passus beziehen dürfte.

    ich wollts nicht sagen :D

    wenn weglaufen effektiv ist, dann wird im nachhinein auch keiner sagen "wie konnte sie nur".
    aber selbst dann ist es wichtig, den hund zu sichern (zur not an einen baum binden) und sich anschliessend wieder blicken zu lassen. zum einen um sich zu entschuldigen und zum anderen um hilfe zu leisten, falls notwendig. sonst kann es im nachinein trotzdem aussehen wie "fahrerflucht".

    ich finde weglaufen nicht per se falsch, wenn man seinen hund gut genug kennt um zu wissen dass er dann ablässt (z.b. wegen mangelnder rückendeckung). diese ferndiagnosen sind eh schwierig. ich bin langjährige hundehalterin und war langjährige reiterin mit eigenem pferd das ich kurzdistanzen geritten bin, also schon recht geländeerfahren - mit all seinen nebenwirkungen. trotzdem könnte ich keine ratschläge geben, die in jeder kritischen hund/pferd/reiter situation greifen.

    was ich aber mit sicherheit sagen kann ist, dass ich es schade finde dass sich hier gefühlt wieder gruppen bilden die gegeneinader anreden - und das im nicht freundlichen grundtenor. kein hier gegebener tipp ist per se schlecht/daneben und keiner das wundermittel. es kommt immer auf die individuelle situation und die darin befindlichen menschen & tiere an. ich würde mir wünschen dass die gegebenen tipps als "werkzeugkoffer" betrachtet werden und wenn man selbst (was ich niemanden wünsche) in eine solche situation kommt, sich das passende werkzeug raussucht. eine auswahl zu haben ist immer besser als mit leeren händen dazustehen.

    in einer solchen situation ist es das wichtigste ruhig und besonnen zu bleiben. egal wie schxxx eine situation gerade ist, hektische bewegungen oder eine jagd um den hund einzufangen, schreien, brüllen, mit leine werfen oder fuchteln, etc. verschlimmert die situation nur.

    es erscheint einem in der panik schier unmöglich, aber wenn ihr als HH versucht euren hund einzufangen, dann bitte möglichst mit kontrollierten, ruhigen zugriffen und mit klaren, ruhigen befehlen, oder gar lautlos. positioniert euch dort wo ihr meint dass euer hund an euch verbei muss und packt beherzt zu (hinterläufe packen und beherzt zu euch ziehen, die rute entgleitet zu schnell bei heftigen bewegungen), wenn er euch passiert. haltet dabei aber unbedingt abstand zum pferd, denn ein pferd das angegriffen wird, verteidigt sich sehr effektiv durch hartes ausschlagen - vorne und hinten. wenn ihr da mit dem gesicht dazwischen seid, dann gehen die lichter aus - im zweifel entgültig.

    der reiter wird versuchen sich aufs pferd zu konzentrieren und eine kommunikation mit euch nicht immer sofort möglich sein. das pferd vor kopfloser panik abhalten ist jetzt sein ziel nr. 1, während ihr versucht euren hund zu sichern. ein durchgehendes pferd gefährdet nicht nur seinen reiter, sondern auch unbeteiligte. ein erfahrener, besonnener reiter wird versuchen, wenn es einen bewegungsdrang nach vorne gibt, sein pferd im engen kreis zu lenken. wenn das pferd noch zugänglich ist, bedeutet das sehr kleine volten oder gar drehen um die eigene achse im kreis. das ist die ideale situation um euren hund zu packen, da dieser diese bewegung mit hoher wahrscheinlichkeit mitgehen wird und dabei an euch vorbeikommt.

    bitte - macht euch klar, ein menschenleben ist wichtiger als ein hundeleben. wenn ihr eine entscheidung treffen müsst, bei aller liebe zu eurem hund, berücksichtigt dabei immer zuerst die unversehrtheit des reiters, euer eigene und die von unbeteiligten. ja, das kann ein schwer verletztes pferd oder einen toten hund bedeuten, aber menschenleben gehen vor!

    huhu, das freut ich zu lesen. du überlegst jetzt ja wirklich schon etwas länger und sehr sorgfältig :bindafür: .

    wie schaut es denn aus wenn du mit potenziellen vermieter mal sprichst, ob ihr euch die renovierung von bad/wc und evtl. küche teilt? für ihn ist es eine win-situation, da er es absetzen kann und zudem instandhaltung und modernisierung nie schlecht ist bei eigentum. für dich ist es eine wohlfühlgeschichte und du profitierst dann von einer geräumigen wohnung mit hundefreundlichen vermieter und niedriger miete.

    oder aber der vermieter lässt bad/wc und evtl. küche renovieren und erhöht dafür die miete in einem fairen verhältnis.

    ich wohne solange ich hunde habe in einer millionenstadt und seit ca. 15jahren so mittendrin wie es mittendrinner kaum geht ;) .

    trotzdem bin ich fussläufig (= 5-10min.) an großflächigen grünanlagen und wasser.
    direkt vor der haustür gibts zwei bäume zum anpinkeln, in 100m reichweite kleinere grünflächen fürs große geschäft (augenblickliches eintüten ist grundvoraussetzung für ein gutes nachbarschaftliches verhältnis :D ) und weitere 400m weiter wirds schon weitläufig. ich kann meinen hund problemlos, ohne mich ins auto setzen zu müssen körperlich und geistig auslasten. dennoch setze ich mich gerne auch ins auto und fahre mit ihm an den stadtrand/speckgürtel, wo es zahlreiche wandermöglichkeiten gibt.

    den threadüberschrift an sich ist mir somit zu undifferenziert und unqualifziert.
    ja, es gibt hier in der stadt viele stadtteile und strassenzüge in denen ich mit hund nicht wohnen wollen würde, aber mit hund sucht man sich eben seine ecken an denen es gut funktioniert. pauschal zu sagen hund in der stadt ist doof, halte ich für schlichtweg falsch.

    Ob ich für leinenführigkeit blocken muss :???: .. bisher nicht. Möchte ich auch nicht.

    Ich finde aber keineswegs, dass blocken = seelische misshandlung ist. Ich blocke auch, dann wenn ich es für richtig und notwendig halte. In erster Linie um Schaden abzuwenden, egal ob von meinem Hund ausgehend oder auf ihn zukommend.
    Da blocken für mich aber schon eine starke Darstellung von „Schluss!Jetzt!Sofort!“ ist, setze ich es entsprechend selten ein.

    Zum erlernen der Leinenführigkeit ist mir die Auswirkung des blockens einfach zu stark. Blocken soll hartes Bremsen sein, kurz vor Notbremsung. Welche Steigerungsmöglichkeiten bleiben mir bei einem grobmotorischen, unsensiblen Hund, in kritischen Situationen, wenn ich blocken schon für die leinenführigkeit so aufweiche?

    Allerdings finde ich es auch unangebracht positive Verstärkung (z.b. Einsatz von leckerlies) so gefühlt herablassend abzutun wie in einem Beitrag recht zu Anfang dieses Threads.

    nun ja, es wurde noch in diversen Varianten gesagt dass die Art und weise wie die TE hier versucht an Geld/kostenübernahme zu kommen schlichtweg unterirdisch ist, da nicht einmal bekannt ist welcher Hund sie gebissen hat.

    Das ist meines Erachtens absolut angebrachte Kritik, da hiermit einer HH und ihrem Hund ohne nachgewiesene Grundlage Schaden zugefügt wird. Eine solche Behauptung und Forderung kann sehr schnell mit Auflagen für den RR resultieren. Ganz abgesehen davon dass es auch böse nach hinten losgehen kann.