Ich habe die Schleppleine auch zweckentfremdet.
Alle meine Hunde kamen an die Schleppleine und auch mein heutiger Stinkstiefel läuft regelmässig an der Schleppleine. Zum einen habe ich mit der Schleppleine den Abruf und auch den Radius den sich meine Hunde von mir entfernen dürfen trainiert.
Zum andere war/ist die Schleppleine (Neongelb, Biothane) ein Mittel um anderen Menschen zu signalisieren dass mein Hund "gesichert" bzw. angeleint ist. Viele Menschen haben Angst (oder Unwohlsein) vor grossen Hunden, oft speziell vor Schäferhunden - aber auch mein Stinkstiefel hat auf einige Menchen eine scheinbar beängstigend wirkende Präsenz. Ich habe die Erfahrung gemacht dass eine optische Absicherung hilft.
In 25Jahren Schleppleine gab es genau einmal eine blöde Situation weil ich geschlafen habe (fremder Mensch hat den Ball meines Hundes geworfen als ich gerade woanders hingesehen habe. Watsch lag ich und auch der Hund durch den heftigen Ruck. Der nette Fremd-Mensch ist abgehauen als er uns beide am Boden gesehen hat. Ist aber im Endeffekt nix passiert ausser einem Schreck und einem schmerzenden Steissbein).
Zumal ich 20Jahre lang Reiterin war die viel und gerne Bodenarbeit mit den Pferden gemacht hat und dabei oft mit der Longe gearbeitet hat. Sprich, mit langen Leinen kann ich recht gut mit umgehen. Hatte da über Jahre hinweg fast täglich mehr Gewicht dran als einen >35kg Hund 
Ich muss aber sagen, dass es gleich mehrere Risikofaktoren gibt wenn man einen großen kräftigen Hund an der Schleppe hat, die von zu vielen Hundehaltern unterschätzt oder gar nicht erkannt wird. Der gesunde Menschenverstand sollte einem eigentlich sagen auf was zu achten ist bei der Nutzung einer Schlepp, aber das scheint manchmal Wunschdenken zu sein. Die Handhabung mit einer Schlepp - gerade bei Llängen über 5m - muss geübt werden. Einfach ranmachen an einen 35kg Hund ist einfach nicht drin.
Ich lehne mich jetzt mal weit aus dem Fenster. 50% der HH denen ich begegne und die mit Schlepp "arbeiten" gehe ich aus dem Weg. Da bekomme ich schon vom zusehen wellige Nackenhaare. Das sind die Konsorten die ihre Hunde auch an der Schlepp mit anderen Hunden toben lassen. Die anderen 50% denen ich so begegne sind interessanterweise oftmals junge Frauen die sehr ambitioniert mit ihren Hunden trainieren. Ausgestattet mit einem umfangreichen Equipment dass das Kennerauge sofort als Hundetrainingsutensilien erkennt 