Beiträge von SavoirVivre

    ich finde deine arbeitszeiten absolut geeignet für einen hund. du hast drei gänzlich freie tage, einen halben arbeitstag und nur drei volle arbeitstage.

    für die drei vollen arbeitstage benötigst du aber jemanden der den hund einmal zwischendurch zum lösen rauslässt oder gar eine größere runde mit ihm dreht. ich würde da einen festen zuverlässigen hundesitter mit beauftragen.

    wenn du dir grundsätzlich darüber im klaren bist was es bedeutet einem hund die nächsten 12-14jahre ein zuhasue zu geben, zeit notwendig ist um ihn ans alleinsein zu gewöhnen, und dein mann dahinter steht, dann go! deinen sohn würde ich gänzlich aus der gleichung rausnehmen. der ist erwachsen und führt über kurz oder lang auch räumlich sein eigenes leben. trotzdem solltest du auch plan B haben, für den fall dass das alleinsein eine langwierigere aufgabe für euch darstellt als gedacht.

    Für jeden Hund mit entsprechend breiter Brust und für jeden großen Hund, der noch nicht leinenführig ist.Einen Airedale, der noch nicht leinenführig ist, würde ich z.B. niemals am Geschirr führen, der würd mich umhaun. :lol:

    Bin aber eh nicht so der Geschirrfan.

    aber es steht doch nirgendwo dass er nicht leinenführig ist.

    Ehrlich gesagt, hab ich noch nie einen Staff mit Brustgeschirr gesehen. Die, die hier rumlaufen haben alle ein breites Halsband an.
    Ich hätte die Befürchtung, daß der Hund im Brustgeschirr zu viel Kraft hat und dich umreißt.

    Hm, verstehe die Bedenken nicht. Das würde ja dann für jeden Hund ab einer bestimmten Größe gelten und nicht nur für Staffs. Ein Hund der mich am Geschirr umreisst würde mich auch mit Halsband umreissen :ka: , egal ob Staff, Boxer, DSH, etc..

    @Basito sonst frag doch mal @Avocado. Ihr Hecci ist auch ein kräftiges Bürschchen und sollte ein ähnliches Format haben wie Deiner.

    hm, fuss wurde bei mir immer an der leine geübt. erst im fortgeschrittenen zustand wurde ohne leine weiter aufgebaut. für uns war die übung fuss auch gleichzeitig schön verbindbar mit dem aufbau locker an der leine zu gehen.

    auf den hundeplätzen auf denen wir waren war fuss an der leine anfangs eh ein muss - zur absicherung. doof wenn ein DSH mitten in der übung zum anderen abzwitschert, der im trainingseifer aus versehen zu nahe kam, um dem mal die meinung zu zwitschern.

    auch hier gilt - es gibt keinen pauschalgültigen weg der auf alle hunde anzuwenden ist.

    Ich habe die Schleppleine auch zweckentfremdet.

    Alle meine Hunde kamen an die Schleppleine und auch mein heutiger Stinkstiefel läuft regelmässig an der Schleppleine. Zum einen habe ich mit der Schleppleine den Abruf und auch den Radius den sich meine Hunde von mir entfernen dürfen trainiert.
    Zum andere war/ist die Schleppleine (Neongelb, Biothane) ein Mittel um anderen Menschen zu signalisieren dass mein Hund "gesichert" bzw. angeleint ist. Viele Menschen haben Angst (oder Unwohlsein) vor grossen Hunden, oft speziell vor Schäferhunden - aber auch mein Stinkstiefel hat auf einige Menchen eine scheinbar beängstigend wirkende Präsenz. Ich habe die Erfahrung gemacht dass eine optische Absicherung hilft.

    In 25Jahren Schleppleine gab es genau einmal eine blöde Situation weil ich geschlafen habe (fremder Mensch hat den Ball meines Hundes geworfen als ich gerade woanders hingesehen habe. Watsch lag ich und auch der Hund durch den heftigen Ruck. Der nette Fremd-Mensch ist abgehauen als er uns beide am Boden gesehen hat. Ist aber im Endeffekt nix passiert ausser einem Schreck und einem schmerzenden Steissbein).

    Zumal ich 20Jahre lang Reiterin war die viel und gerne Bodenarbeit mit den Pferden gemacht hat und dabei oft mit der Longe gearbeitet hat. Sprich, mit langen Leinen kann ich recht gut mit umgehen. Hatte da über Jahre hinweg fast täglich mehr Gewicht dran als einen >35kg Hund =)

    Ich muss aber sagen, dass es gleich mehrere Risikofaktoren gibt wenn man einen großen kräftigen Hund an der Schleppe hat, die von zu vielen Hundehaltern unterschätzt oder gar nicht erkannt wird. Der gesunde Menschenverstand sollte einem eigentlich sagen auf was zu achten ist bei der Nutzung einer Schlepp, aber das scheint manchmal Wunschdenken zu sein. Die Handhabung mit einer Schlepp - gerade bei Llängen über 5m - muss geübt werden. Einfach ranmachen an einen 35kg Hund ist einfach nicht drin.

    Ich lehne mich jetzt mal weit aus dem Fenster. 50% der HH denen ich begegne und die mit Schlepp "arbeiten" gehe ich aus dem Weg. Da bekomme ich schon vom zusehen wellige Nackenhaare. Das sind die Konsorten die ihre Hunde auch an der Schlepp mit anderen Hunden toben lassen. Die anderen 50% denen ich so begegne sind interessanterweise oftmals junge Frauen die sehr ambitioniert mit ihren Hunden trainieren. Ausgestattet mit einem umfangreichen Equipment dass das Kennerauge sofort als Hundetrainingsutensilien erkennt :D

    betrifft zwar keinen hund, dafür aber mich selbst. wenn verlauf/krankeitsbild von mensch und hund da gleich oder gar ähnlich sind, könnte dies die diagnose sein.

    ich war im märz 2017 in vietnam. davor hatte ich keinerlei hautprobleme ausser dass ich grundsätzlich trockene haut habe. während des vietnamurlaubs hatte ich das erste mal in meinem leben einen nesselsuchtausbruch und dieser war so schlimm dass ich im krankenhaus behandelt werden musste. seitdem (!) leide ich an chronischer nesselsucht. sprich, ich hätte täglich nesselsuchtschübe wenn ich nicht täglich cetrizin nehmen würde. ich habe zusammen mit zwei voneinander unabhängigen ärzten/dermatologen entschieden nicht tief in die ursachenforschung zu gehen, da trotz aller zur verfügung stehender tests, protokolle und ausschlussdiäten die wahrscheinlichkeit den konkreten auslöser zu finden bei ca. 25% liegt. dafür habe ich die chronische nesselsucht mit einer cetrizin zu gut im griff. angeblich verschwindet die chronische nesselsucht nach einiger zeit von selbst und das so plötzlich wie sie gekommen ist (nach einigen monaten bis wenigen jahren).

    frag mal einen TA ob eine dauereinnahme von cetrizin gut verträglich ist für deinen hund. mir als menschen hilft es und es ist bei mir eine dauermedikamentation.

    Ich denke bei soviel Uneinsichtigkeit würde ich (ohne Hund natürlich) mal klingeln und darauf aufmerksam machen dass Dir nicht entgangen ist, dass die Hunde noch immer ohne Leine und MK geführt werden.

    Freundliche aber klare Ansage, dass es keine Feindseligkeit wegen des Vorfalls ist, aber Du ganz konkret Angst hast und nicht willens bist diese Uneinsichtigkeit zu akzeptieren. Sprich, Du dokumentierst Gassigänge ohne Leine und MK und meldest sie bei allen Behörden die dir einfallen und der Polizei. Betone dass es Dir nicht draum geht sie zu schikanieren, Du aber nicht verstehen kannst warum sie nicht willens sind die Konsequenz aus ihrer Fahrlässigkeit zu tragen. Dein Hund wurde erheblich verletzt und ein kleiner Hund hätte es nicht überlebt.