Beiträge von SavoirVivre

    mein letzter DSH Rüde hat auch draussen geschlafen. als ehemaliger strassenhund kannte er das halt so und hat es auch bei uns eingefordert. klar hätten wir ihn an eine reine "drinnen-haltung" gewöhnen können, aber warum wenn wir die möglichkeit haben ihn beides anbieten zu können.

    wenn wir schlafen gegangen sind, ist er raus. solange wie jemand wach war, war er drin. fell und temperaturtechnisch hat das auch im winter gut geklappt. da war unserer sorge, dass ihm mit winterpelz drin zu warm wird. da er aber eine wärmeplatte in der isolierten hundehütte hatte, die zudem überdacht im umfunktinonierten gartenhaus stand, war die unterwollenbildung moderat.

    die bindung hätte nicht enger sein können. absolut nicht. ich hatte noch nie einen hund an meiner seite der mir so treu ergeben war und dessen bindung zu mir so eng. dieses bedinungslose vertrauen.. dieses ich mache alles was du willst, weil es schon das richtige sein wird.. ach.. mir kommen heute noch die tränen wenn ich an ihn denke.

    eine reine aussenhaltung wäre nicht in frage gekommen, dann wäre es eine reine drinnenhaltung geworden. aus dem einfachen grund die chris schon erwähnt hat. ein draussen hund funktioniert nur mit einem draussen menschen. das konnten wir nicht bieten.

    französische bulldoggen sind hier (hamburg) gefühlt DIE moderasse überhaupt. kein grösseres fleckchen hamburg ohne einen F-Bully. in strassennähe laufen praktisch alle die ich sehe an der leine. dort wo freilauf grundsätzlich möglich ist, sehe ich aber viele offline. ich hab nicht das gefühl dass diese rasse überdurchschnittlich mehr an der leine ist als andere hunderassen oder mischlinge.

    wer uns begegnet muss auch denken unser stinktier wird zu mindestens 98,5% an der leine geführt. stimmt aber schlicht und einfach nicht. freilauf gibts aber eben nur dort wo wir es für geeignet halten.

    die gelben engel durften mir schon öfter aus der patsche helfen. einmal war ich besonders dankbar.

    urlaub in italien (dolomiten), aufbruchstimmung. kofferraum auf, hund rein, kofferraum zu - schlüssel im kofferraum, ergo ausgesperrt :shocked: . der ganze spass irgendwo oben aufn berg. die servicepartner des adac meinten.. ja ja, in so 2-3 stunden wäre jemand da. als ich meinte ich hatte nen hund im kofferraum als mich selbst ausgesperrt habe und der sitzt da immer noch drin, waren sie innerhalb von 30min. da, weil zu unseren gunsten umpriorisiert wurde. scheibe musste dann zwar trotzdem eingeschlagen werden (hätten wir auch selbst gemacht wenn es zu warm geworden wäre), aber gut zu wissen dass doch soviel rücksicht auf hunde genommen wird.

    Ich glaube nicht dass irgendein Hund im geschlossenen Auto während eines Abschleppprozesses erfriert oder sich etwas ernsthaftes einfängt. In der Regel wird nämlich nur bis zur nächsten geeigneten Werkstatt oder sicheren Verwahrort abgeschleppt. Schließlich muss der Abschlepper weiter zum nächsten Notdienst.

    Ich verstehe jeden Abschleppdienst der keinen fremden Hund (ungesichert) vorne in der Kabine sitzen haben will. Wer weiß ob der Fahrer sich diesbezüglich nicht auch an festgelegte Regeln vom AG halten muss.

    Wie @Dackelbenny sehe ich eine Gefahr eher bei Hochsommerlichen Temperaturen. Da sind auch 30min mitunter schon zuviel. Da würde ich mein Auto ohne mich abschleppen lassen und mit Taxi, das ausdrücklich einen Hund mitnimmt, hinterher fahren.

    Vorsorgeuntersuchungen in dem Sinne gibt es hier auch nicht.
    Meine Hunde wurden dem TierArzt bei (wiederkehrenden) Symptomen, die nicht selbst behandelbar und dann endgültig weg sind, vorgestellt. Bei Notwendigkeit dann aber gründlich. CT, Ultraschall, Röntgen, Milzpunktur, Biopsien, Blutbild - alles schon gehabt (bei einem Hund gleich alles), aber wie gesagt bei Notwendigkeit und nicht grundsätzlich vorsorglich. Aber auch wenn ich das diffuse Gefühl habe etwas hat sich verändert/ist nicht richtig, und ich kann nicht greifen was, gibts fachmännischen Rat.

    Ich gehöre aber wahrscheinlich auch zu den Hundehaltern die vorab gar nicht wissen wollen was mein Hund irgendwann mal evtl. an Krankheiten bekommen könnte. Ich halte, führe und ernähre meine Hunde nach besten Wissen und Gewissen, so wie ich es für richtig halte, und tausche mich diesbezüglich gerne mit anderen HH - euch hier im DF zum Beispiel - aus :smile: . Wenn dann trotzdem etwas auf uns zukommt, entscheide ich gemeinsam mit meiner Familie die next Steps.

    Hier liegt auch ein Faultier Couchdog. Der würde auch seltener rausgehen als er müsste. 3-4x am Tag genau genommen. Ich hätte aber kein gutes Gefühl wenn die Möglichkeiten sich zu lösen zu weit auseinander liegen, ob er es nun nutzt oder nicht. Als rüde geht aber immer was wenn er erstmal draußen ist :D , wobei er bei der ungeliebten letzten Runde durchaus nach 3-4 Minuten wieder rein will.

    Rafile, tu dir das doch nicht an und schau hier einfach nicht mehr rein. Ich wünsche dir sehr, dass du diesen fast schon masoschistischen Drang hier weiter mitzulesen überwindest.

    Ich habe in diesem Thread inhaltlich, aus medizinischen Aspekt, einiges dazu gelernt und bin da auch dankbar froh. Einige haben es ja sehr sachlich und hilfreich dargestellt.

    Ich habe allerdings auch mitgenommen, wie viele User hier es nicht lassen können immer tiefer und tiefer in der Wunde zu bohren und geradezu gehässig sind in ihrer Meinungsäußerung. Mei, man muss weiß Gott nicht gleicher Meinung mit Rafile und kann durchaus auch eine Befremdlichkeit ihrer Einstellung gegenüber empfinden. Viele Seiten hier erinnern mich aber an eine Treibjagd. Auch als „nicht Betroffene“ ist das so ein Thread bei dem ich lese und mich frage ob ich im DF noch richtig bin. Und das ist einfach schade und enttäuschend.