Beiträge von SavoirVivre

    @SophieCat

    Du schreibst immer von 4-5 Std alleine sein.
    Ich glaube, du hast da was falsch verstanden. Der Hund muss vormittags 4-5 Std. alleine sein, dann wird mittags kurz mit ihm Gassi gegangen und dann muss er wieder mehrere Stunden alleine sein -vorausgesetzt, das mit dem Mitnehmen ins Büro klappt nicht und auch eine Betreuung nicht. Und so wie sich das liest, kann das durchaus genau so ausgehen für den Hund.

    Wenn ich das falsch verstanden haben sollte, nehme ich meine Einschätzung "geeignet" zurück :headbash: .
    Insgesamt und regelmässig 8-9Std./Tag allein zuhause sein finde ich - ohne von vornherein organisierte Fremdbetreuung - zuviel. Zumindest für einen Einzelhund. Meine persönliche Schmerzgrenze läge bei 5Std./Tag und das idealerweise am Stück.

    Ich bleibe aber klar dabei, das 4-5Std. auch bei Regelmässigkeit kein Problem darstellt wenn der Hund entsprechend herangeführt wird.


    Wir sind beide vollzeit berufstätig, aber ich kann in der Mittagspause jeden Tag zum Gassi gehen nach Hause fahren und teilweise kann meine Freundin den Hund auch mit ins Büro nehmen. Also würde er im Normalfall nicht länger als 4-5 Stunden allein sein müssen.

    Für mich sind 2 x 4 Stunden alleine bleiben nicht viel was anderes als 8 Stunden am Stück.
    Der Hund kann sich lösen, hat mal kurz Abwechslung und das war es dann aber auch wieder für 4 Stunden.

    Für einen normale jungen Hund ist das ein Notbehelf aber kein artgerechtes Leben.
    Meine Meinung!

    Hm, lesen und verstehen wir vielleicht etwas anderes?
    Ich verstehe es so, dass der Hund insgesamt 4-5Std./Tag allein zuhause ist.

    Scheinbar hast du ja selbst Spaß daran meine Beiträge permanent zu zitieren und drauf rum zu hacken. Gegenfrage: Was gibt dir denn das?
    Ich bezog mich auf deinen Beitrag ganz oben, der sich auch mal wieder sehr nach einer Anspielung auf mich anhört. Da brauchst du nicht wirklich so tun, als hättest du nichts dazu beigetragen!

    Ist mir jetzt auch relativ.

    ich beziehe mich auch gerne direkt auf dich, ohne umwege wenn ich es so meine.

    du hast, meines erachtens, ein perfektes lebensumfeld für die hundehaltung. du liebst deine hunde und bist hier sicherlich eine der vorbildlichen hundehalterinnen - und das meine ich absolut ernst. bei dir wäre ich gerne hund.

    ABER ebenso auffällig ist es, wie anmassend und bewertend du auf andere hundehalter reagierst die ein weniger optimales umfeld für ihre hunde bieten können. ich bin mir sicher das es dir wurscht ist - aber dieser zug an dir fällt einfach auf.

    um auf die fakten dieses Threads zurückzukommen. der TE schrieb von 4-5Std. alleine sein. alles über 6std. dürften fast alle hier untragbar finden für einen hund. selbst an 4-5std. muss ein hund umsichtig herangeführt werden.

    Ist schon teilweise lustig hier im DF. Wegen jedem Pfurz der quer sitzt wird ein Riesen Aufstand gemacht! Aber 8-9 Stunden den Hund alleine zu lassen, obwohl die Bezugsperson einer der wichtigst Faktoren für den Hund ist, ist vollkommen normal.


    Alles klar! Für mich ist es ein absolutes NoGo und total egoistisch unter solchen Umständen ein Tür zu halten. Denn das Tier hat wenig davon, wenn es tagsüber alleine daheim sitzt! Es ist nur wieder der Mensch der denkt : Ach, nicht so wild, denn viele andere machen es ja auch!“

    Ich frage mich gerade wovon Du schon wieder redest.
    Wer befürwortet es hier einne Hund 8-9Std. allein zu lassen? Ziehst Du Dir solche Zahlen eigentlich aus den Fingern? Oder drehst Du Dir den Inhalt eines Threads einfach so wie es Dir passt?

    Erst Dein ständiges Rumgehacke auf Rafile - und das kannst Du lächerlicher Weise so oft abstreiten wie Du willst, in kaum einen Thread wo sich eure Wege kreuzen kannst Du Dir einen Seitenhieb verkneifen, was peinlich genug ist - und jetzt verzerrst Du die Aussagen vom TE. Was gibt Dir das?

    Hier wird dauernd von Betreuung, HuTa usw. geschrieben, dann sei die Hundehaltung ja kein Problem. Sowas muss man erst mal in der Nähe haben - hier gibt es sowas gar nicht, ohne, dass ich erst 45min Fahrzeit dorthin habe und anscheinend ist das mit Fremdbetreuung nicht so einfach beim TE, sonst hätte er den Wegfall dieser Möglichkeit nicht im 1. Beitrag gleich erwähnt.

    Wenn der Hund sorgfältig ausgewählt und umsichtig ins gemeinsame Leben eingeführt wird, stehen die Chancen gut das regelmässsige Fremdbetreuung gar nicht notwendig ist. Wenn es anders kommen sollte, dann sollte die Bereitschaft da sein den Hund auch 2x/Tag je 45min. in eine Betreuungsstätte zu kutschieren wenn es sein muss bzw. andere Lösungswege zu finden. Allein darum gehts doch. Um den Willen seiner Verantwortung nachzukommen.

    Der TE sollte nur nicht beratungsresistent bei der Rasseauswahl sein.

    Ich gehöre dann wohl zu den wenigen die die Lebensituation des TE für hund-geeignet halten.

    Sorry, aber manchmal geht es einfach über meinen Horizont was für ein "Geschiss" um die Haltungsbedingungen für einen Hund gemacht wird. Diejenigen die sich angesprochen fühlen, mögen sich den Schuh anziehen. Die anderen wissen wie es gemeint ist :smile: .

    Das einzige was ich hier kritisch anmerken würde ist der Rassewunsch RR. Darauf wurde aber ausreichend von den RR-Erfahrenen eingegangen. Labrador hingegen finde ich durchaus geeignet. Labrador-Mix, zumindest als Welpen, nein. Warum gezielt einen Mix wenn man auch einen aus einer ordentlichen Zucht nehmen kann. Wildwurf geplant zu unterstützen finde ich nicht gut!
    Die Suche in einen Tierheim/Tierschutzverein nach einem vom Gemüt passenden adult-Hund finde ich auch gut. Darüber hinaus gibt es aber noch diverse andere Rassen die sich eignen würden.

    Es gibt genug Menschen die sich wirklich völlig planlos einen Hund holen. Das ist hier nicht der Fall. Ich bin jedesmal wieder dankbar und begeistert über jeden, der sich vorab der Meinung von Usern eines Hundeforums stellt. Hier macht sich jemand zumindest Gedanken und das nicht zu knapp.

    Daher:
    - vom Rassewunsch lösen bzw. offen sein für andere, geeignetere Rassen
    - sich bewusst machen dass Flexibilität und Plan B (Hundepension, Fremdbetreuung, etc.) notwendig werden kann
    - Geduld und den Willen Steine hundegerecht aus dem Weg zu räumen

    und dann passt es auch. Ich hänge hierbei an dem Satz "der Hund wird im Normalfall 4-5Std. alleine sein" auf. Ja, es ist es auch ein Weg bis zu den 4-5 Std., aber scheint dem TE durchaus klar zu sein.

    ich finde den Begriff "Maßregeln" schon so negativ besetzt, Hunde sagen genauso wie wir Menschen "Nein", oder "Nicht so nah" und das gehört genauso mit zur Kommunikation wie bei uns und ist nicht negativ.
    Ein lautstarkes und auch für den Menschen deutlich sichtbares 'Maßregeln' von seiten des Hundes heißt eigentlich häufig, daß der Mensch des Hundes zu spät reagiert hat, die Kommunikation und auch das Grenzen ziehen läuft ja meist sehr viel feiner ab.

    Bonnie darf aber zb ihre Mäuselöcher verteidigen, weil sie allgemein sehr unsicher ist und ich möchte, daß sie lernt, daß sie Rechte auf etwas hat. Sie kann das aber auch gut ohne jedes Getöse. Da reicht ein Blick. Und den verstehen Hunde sehr wohl. Und wenn ein Hund es doch nicht glauben will, dann schießt sie nach vorne und schnappt. Wobei sie das inzwischen fast nicht mehr braucht, weil sie ihr Grenzen ziehen inzwischen leise mit Blick und Körperhaltung so deutlich kann, daß andere Hunde das gut respektieren.

    So unterschiedlich sind die Auffassungen :smile: . Ich empfinde "Maßregeln" im Bezug auf hündische Interaktion als ein angenehmes Wort. Für mich gibt es um diese Vorgänge zu beschreiben keine positivere Wort-Alternative.

    Ich gehöre auch zu den Spielverderbern die die Vollkrise bekommen, wenn mein Hund und ich ungefragt als Testobjekte missbraucht werden. Hatte hier in Hamburg insbesondere durch Hundeschule-Gruppen eine zeitlang ganz schön zugenommen.