Beiträge von SavoirVivre

    Äh Leute, wie wäre es wenn wir alle gemeinsan die Kirche zurück ins Dorf tragen :D :streichel: .

    Ich sehe es so, dass hier jeder seine persönliche, subjektive Sicht auf die Dinge einbringen darf. Dass sich daraus kontroverse Diskussionen ergeben versteht sich von selbst. Das was ihr aber gerade macht, in Hinsicht auf die persönliche Meinungsäusserung von Helfstyna, finde ich aber übers Ziel hinaus geschossen. Der Hinweis den Betreiber zu informieren, etc. :roll:
    Wie traurig das wäre, wenn man in einen öffentlichen Forum nicht zu einer Diskussion beitragen kann (ohne dabei gegen Forenregeln zu verstossen, beleidigend zu werden oder Gesetze zu verstossen) nur weil man Mod ist und eine persönliche Meinung dazu hat. Wow - wenn das die Erwartungshaltung hier ist, dann ziehe ich meinen Hut vor allen Mods dieses Forums, dass sie sich dieser Herausforderung stellen.

    Und diese Empfehlungscharakteristik ist auch mit Vorsicht zu geniessen. Wenn ich jemandem der sich in den Finger geschnitten hat sage, bei mir hat eine Amputation des betroffenen Fingers geholfen, und der Mensch läuft zum nächsten Chirurgen - naja.. :ka: .

    Von mir ein klares NO zu Stachler - aber verschiedenen Menschen, verschiedenen Meinungen.

    Von 30 Welpen hab ich nur zu einem leider gar keinen Kontakt
    Meine As sind nun 8 Jahre!
    Ich kenn das im Übrigen von meinen Züchterfreunden nicht anders

    Im Übrigen hab ich auch nicht gesagt, die TE muss, sondern lediglich einen Denkanstoß gegeben, dass es (falls es sich um einen bemühten Züchter handelt) nett wäre wenn!

    Und auch wenn es unglaublich erscheint dass Züchter zu ihren Nachzuchten regelmäßigen Kontakt pflegen, ging es hier lediglich darum, dass der Züchter weiß wohin der Hund ging und es ihm gut geht! Nicht mehr und nicht weniger

    Ich frage mich warum Du Dir überhaupt auf den Schlips getreten fühlst oder das Gefühl hast Du müsstest Dich in irgendeiner Form rechtfertigen.

    Züchter wie Du, mit diesem weitreichenden Verantwortungsbewusstsein für ihre Würfe sind sooo wünschenswert.

    Es ging hierbei lediglich um meine persönliche Meinung weswegen ich bei einer Aufnahme eines Hundes der NICHT direkt vom Züchter kommt nicht diejenige sein möchte und sein werde, die den Züchter informiert. Eben weil ich weiss dass es auch sehr negative Auswirkungen haben kann. Zieh Dir den Schuh doch nicht an.

    Dennoch wollte ich noch anmerken, dass dieses Vorkaufsrecht nicht nur negativ zu sehen ist. Ich finde es sehr vorteilhaft, dass es dadurch von vornherein klar ist, was mit meinem Hund passiert, sollte mir etwas passieren. Ich habe für Newton eine Notfallkontakt-Karte in meinem Geldbeutel. Da steht seine Betreuerin drauf und die hat dann wiederum die Adresse und Telefonnummer der Züchterin. Im Fall der Fälle geht Newton zurück zur Züchterin und sie kümmert sich dann um ein neues Zuhause für ihn.

    Nein, da hast Du absolut recht. Diese Klausel ist mit Sicherheit nicht nur negativ. Ich denke sogar es ist für die Mehrzahl der Züchter eine Frage des Verantwortungsbewusstseins und eine Herzensangelegenheit ist darüber informiert zu bleiben was mit ihren Welpen passiert und sich das damit vertraglich sichern wollen.
    Wie Helfstyna schon schrieb geht eine Kontaktaufnahme mit dem Züchter bestimmt oft mit Unterstützung und Freude einher.

    Ich hab aber mehrmals negative Fälle mitbekommen und da ich einen Menschen nicht in den Kopf gucken kann, möchte ich das für mich selbst nicht.

    Sehr gerne informiere ich einen Züchter aber wenn ich einen von ihm erworbenen Welpen wieder abgeben muss. Da finde ich eine absolut berechtigte Klausel und ist für mich definitiv ein Zeichen von einem Züchterinteresse über den Verkauf des Welpen hinaus. Ich würde mich mich auch sehr über dessen Unterstützung freuen und auf seine Expertise hören - denn sonst hätte ich ihn auch nicht als Züchter ausgewählt. Aber ich gebe das Recht zu 100% selbst zu entscheiden wo mein Hund in einem solchen Fall hinkommt nicht rechtlich fixiert aus der Hand.

    Naja zwischen "alle Voreigentümer" und dem Züchter sehe ich schon einen großen Unterschied.

    Ich hatte ja auch zwei Second Hand Hunde vom Züchter und ich muss sagen, ich hab vom Kontakt immer profitiert. Es ist einfach auch schön, was über Eltern und Geschwister zu erfahren und auch das ein oder andere Welpenfoto abzugreifen.

    Ich kenne keinen Fall in dem der Züchter dann versucht hat, dann Ärger zu machen. Da kam immer Unterstützung und viel Freude. :ka:

    ich kenne aus meiner DSH Zeit leider gleich vier Fälle. Da wollten die jeweiligen Züchter die Hunde zu einem vorab vereinbarten Rückkaufspreis zurück. Einer der DSH hatte schon den dritten Eigentümerwechsel hinter sich und die vierte Eigentümerin, eine Bekannte von mir, wollte es richtig machen und hat den Züchter darüber informieren, dass der Hund jetzt bei ihr ist und sie willens ist ihm ein lebenslanges Zuhause zu geben, trotz seiner massiven Baustellen. Sie wurde u.a. massiv beschimpft (Verbrecherin, etc.) weil sie den Hund angeblich unrechtmässig erworben hat.

    Die Situation der TE ist doch schon kompliziert genug gewesen mit der Dreieckskommunikation mit Tierschutz-Orga und Vorbesitzer. Da dann freiwillig noch eine weitere Partei ins Boot holen? Ne danke.

    Was bin ich dankbar, dass nicht alle so denken!
    Ich wurde bei einem meiner Nachzuchten informiert, dass sie nicht mehr gehalten werden kann, man aber ein tolles neues Zuhause gefunden habe! Die Neue hat mich dann kontaktiert und versorgt mich immer wieder mit Fotos und Updates. Ich dräng mich weder auf, noch zieh ich Klauseln raus (ich hätte sogar das Vorverkaufsrecht gehabt), sondern freu mich, dass es dem Hund weiterhin gut geht! Und bin dankbar zu wissen, wo der Hund jetzt ist! (immer wieder fällt mir dabei die Geschichte von Malinois Finn ein, wo mir die Züchter heut noch leid tun)
    Was wir Züchter doch für ein pöhses Volk sind!
    Mal abgesehen davon, dass der Züchter mir als Dritter rechtlich ohnehin nichts anhaben kann!


    Dreh mir nicht die Worte im Mund um. Das wäre doch schonmal ein guter Anfang für ein freundliches Miteinander :pfeif: .

    Ich hab volles Verständnis für den Unmut von Züchtern, wenn Käufer ihrer Welpen gegen Abmachungen verstossen oder diese missachten. Es hat aber NICHTS mit mir zu tun. Sollen die beiden das untereinander klären und gut ist.

    Ich selbst würde, weil es sich so gehört, als Abnehmer eines Welpen bei einem Züchter den Züchter auf jeden Fall darüber informieren, sollte ich den Hund von ihm nicht behalten können. Ich würde aber auch keinen Welpen von einem Züchter nehmen der ein "Vorkaufsrecht" haben möchte. Einfach weil wenn es dazu kommt dass ich mich von einem geliebten TIer trennen muss, ich auch selbst dafür Sorge tragen möchte dass er in allerbeste Hände kommt - und diese Beurteilungen traue ich am ehesten mir selbst zu, da ich den Hund am besten kenne.

    Ist aus datenschutzrechtlichen Gründen aber wesentlich bedenklicher, als wenn sich der neue Besitzer selbst kurz meldet und sagt "Hallo, ich hab jetzt Hund xy, dem gehts gut bei mir".
    Da ist es wesentlich einfacher zu überprüfen, was weitergegeben wird.
    Ich wär zB dezent verstimmt, wenn meine Telefonnummer rausgegeben würde.

    Ich würde eher erwarten dass ich als neuer Halter überhaupt keine Berührungspunkte mit dem ursprünglichen Züchter habe :ops: . Ich bin bereit einen Second-Hand Hund aufzunehmen, aber ich bin deswegen nicht bereit mich mit all seinen Voreigentümern auseinander zu setzen. Der Züchter hat keinerlei Rechte an meinen persönlichen Daten und da lege ich Wert drauf.

    Der Vorbesitzer sollte den Züchter darüber informieren dass der Hund eine nettes zuhause bei mir gefunden hat und thats it. Das einzige was mich interessieren würde ist wer der Züchter ist, bzw. die Papiere, wenn der Hund reinrassig ist, damit ich die Elterntiere/Stammbaum recherchieren kann und selbst das nur aus gesundheitlichen Gründen.

    Möchte ich Kontakt zu einem Züchter haben, hole ich mir einen Welpen von einem Züchter einer Rasse meiner Wahl den ich vorher sorgfältig recherchiere. Ich widersetze mich aber vehement einer "Zwangskontaktaufnahme" nur weil ich einen Secondhand-Hund ein zuhause gebe. Die Vereinbarungen zwischen Vorbesitzer und dem Züchter haben keinen Belang für mich.

    Insbesondere möchte ich mich doch jetzt intensiv dem Hund widmen und ihm zu einen so stressfreien und angenehmen Start in mein Leben verhelfen. Wenn ich daran denke was für Steine ich mir womöglich selbst in den Weg lege indem ich aktiv den Züchter kontaktiere, der dann nichts von der Weitergabe des Hundes weiss und aus allen Wolken fällt, und womöglich mit Klauseln aus dem Vertrag mit dem Vorbesitzerin winkt - nein danke.

    Wir könnten jetzt noch darüber disktutieren ob es zwischen Züchter und Vorbesitzer eine solche Klausel im Vertrag gibt, aber ich finde das sprengt den Rahmen dieses Threads. Zumal längst nicht jeder Züchter eine solche Klausel im Vertrag hat.

    Hier geht es darum ob die Orga berechtigte Forderungen gegenüber der TE hat, wenn ich das korrekt verstanden habe.

    Ich mein, wenn ich jetzt einen reinrassigen Hund aus dem Tierheim zu mir hole, der vorher durch drei Hände gegangen ist, irgendwann zur Abgabezeit beim Züchter dieser aber diese besondere Klausel im Vertrag mit dem ersten Besitzer des Hundes hatte, muss ich mich dann schlau machen................... usw. und so fort. Ich mein, man kann es auch auf die Spitze treiben.

    Aber auch in Dänemark wird nicht sofort eingeschläfert. Die Polizei beurteilt ob der Biss schwerwiegend ist und der Hundehalter hat die Möglichkeit einen Hundesachverständiger hinzuziehen.

    Jupp das ist 2013 geändert worden, nach massiven Protesten.

    Aber der Vollständigkeit halber. Das gilt nicht wenn es eine Hunderasse von der Rasseliste oder ein Mischling ist, der zu mehr als 30% optische Merkmale der Rassen von der Liste hat. Es obliegt der Polizei dies zu entscheiden und ein solcher Hund kann OHNE Vorfall, nur wegen einer Rasseähnlichkeit, eingezogen und eingeschläfert werden - und zwar ohne Einbezug eines Sachverständigen etc.
    Das finde ich noch viel schlimmer als das Gesetz mit der Handhabung bei einem Vorfall.

    Ich glaube ehrlich gesagt nicht dass es bei einem Touristenhund soweit kommen würde. Polizisten sind ja keine Unmenschen. Ich denke eher würden Sie einem des Lsndes verweisen, etc. Aber per Gesetz wäre dies halt legitimiert, und da es in jeder Berufsgruppe schwarze Schafe gibt, gehe ich da kein Risiko ein.