Beiträge von SavoirVivre

    Nun ja, es ist durchaus nervig wenn ein Hundehalter seine gaaaaaanz spezielle Hunderasse hervorhebt weil ja soooo besonders weil... naja, warum auch immmer :ka: . Dafür gibt es aber einen separaten Thread und der sollte idealerweise auch für Diskussionen dieser Art genutzt werden.

    Grundsätzlich kann ich mit entweder/oder Einstellungen eher wenig anfangen. So auch bei diesem Thema.

    Ein Kennel/Box/Käfig/etc. ist eins von unzähligen Hilfsmittel in einem weiterhin rasend schnell wachsenden Portfolio für Haustierartikel. Halsband, Geschirr, Schleppleine, Leine sind auch Hilfsmittel mit denen ein Hundehalter, falsch angewendet, Schaden anrichten kann. Aber Hilfsmittel - wie der Name schon selbsterklärend beschreibt - sind eben auch nützliche Dinge, die richtig angewandt und eingesetzt uns Hundehalter und unseren Hunden helfen sollen für ein harmonisches Zusammenleben.

    Ich für meinen Teil finde eine Box/Käfig für uns sinnvoll. Wir haben jedenfalls einen Käfig - den ersten seit ich Hunde habe - und er bereichert unser Leben (jaaaa auch den des Hundes). Der abgedeckte Käfig ist nämlich seine Garantie auf Ruhe wenn es ihm zu wuselig wird oder er schlichtweg keinen Bock auf uns hat. In der Regel ist sein Käfig immer offen, aber wir haben auch das schliessen geübt, denn der eigentliche Sinn und Zweck des Käfigs ist der, dass er auch unterwegs seinen festen Platz hat und andere Menschen sicher sind vor ihm. Klassiker - Hotelzimmer, wir sind frühstücken und die nette Reinigungsfrau soll bitte nicht gefressen werden, auch dann nicht wenn sie das "Bitte nicht stören" Schild das aussen an der Tür hängt ignoriert. Zumal Herr Hund Profi darin ist auch die schwersten Türen zu öffnen.

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    Ich verstehe es absolut wenn ein Hundehalter mit einer Box/Kennel/Käfig nichts anfangen kann und für den eigenen Haushalt ablehnt. Schliesslich habe ich auch 25Jahre gebraucht mich mit den Dingern anzufreunden und einen Sinn darin zu finden. Ich verstehe es aber nicht, wenn die eigene Entscheidung dagegen dazu übergeht eine Box/Kennel/Käfig, sowie deren Einsatz, pauschal zu verurteilen.

    Am Ende des Tages bereichern Diskussionen zu einem Thema und erweitern den eigenen Horizont, aber es wäre doch schön wenn wir das ohne diesen manchmal durchklingenden, gewissen, abfälligen Unterton gegenüber diejenigen die es anders sehen tun könnten :smile:

    Die Hunde mögen den Geschmack und Geruch nicht, welche die Spülmaschine hinterlässt. Das ist manchmal echt bäh.

    Meiner mag seine Näpfe auch am liebsten im Dauergebrauch ohne Spülmaschinengang, aber reicht wenn ich die Näpfe nach dem Spülgang nochmal mit richtig heissen Wasser auspüle. Spätestens wenn Futter drin ist, ist es ihm sowas von wurscht :D .

    oha, ich glaube ich gehöre - wenn ich die überwiegenden meinungen hier so lese - zu den hygienefanatikern.

    da der wesentliche bestandteil des hundefutters aus rohem fleisch besteht, bin ich auch nach der zubereitung (= nach dem portionieren für die kommenden tage) jemand der sehr sorgfältig sauber macht. ich + partner hatten nämlich einmal eine samonellenvergiftung und möchten sowas nie wieder erleben. diese haben wir uns, paar tage nachdem ich geflügelfleisch für den hund portioniert habe, zugezogen. in der zwischenzeit gabs kein fleisch oder sonstige lebensmittel die in frage kämen für uns menschen, daher gehe ich davon aus, dass es an einer ungenügenden reinigung der arbeitsflächen lag die ich im anschluss dann beim kochen für uns selbst genutzt habe.

    das bedeutet dass ich die für die genutzten arbeitsflächen nach der portionierung von rohem fleisch sehr sorgfältig und mehrfach mit heissen wasser, spüli und im anschluss mit desinfektionsspray reinige. bei uns wird arbeitsfläche und zubereitungswerkzeug nämlich nicht nach hund und mensch getrennt.

    bei der täglichen fütterung hingegen bin ich wohl normal unterwegs. heisst, die näpfe werden nach dem fressen mit heissen wasser und etwas spüli gewaschen und zum abtropfen über kopf gestellt. dazu kommen die näpfe 1x/woche mit in die geschirrspülmaschine.

    ich bin inzwischen auch dazu übergegangen das fleisch für die raubtierfütterung fertig portioniert zu kaufen, so dass eine portionierung und handling mit rohem fleisch zuhause auf ein minimum reduziert wurde = kaum desinfektionsspray mehr. komme jetzt mit einer kleinen sprühflasche in reisegrösse ca. 1jahr aus.

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    unabhängig von der zubereitung von hundefutter bin ich jemand der zwischen naturdreck und gesellschaftsdreck unterscheidet. als langjährige reiterin und hundehalterin stört mich naturdreck praktisch gar nicht. gehöre da zu der fraktion die sich die hände nach der stallarbeit an der hose abwischt und dann ihre stulle auspackt und genüsslich verspeist. ich nasche auch an den ungewaschenen möhren für die pferde, nachdem ich sie an der hose saubergerieben habe.

    ich wasche mir aber sofort die hände, nachdem ich mit bus und bahn zur arbeit gefahren bin und desinfiziere sie mir anschliessend. ebenso meide ich es oberflächen anzufassen die viele fremde menschen anfassen. allein wenn ich sehe wie viele menschen im öffentlichen verkehrsmitteln in die hände niesen und dann nach der haltestange greifen.. da schüttelt es mich. das selbe gilt für öffentliche toiletten. sooo viele menschen gehen ohne sich die hände zu waschen raus.. und auf dem weg in die freiheit greifen sie an diverse türklinken. bääääääääähhhhhh...
    ich wische und desinfiziere meinen schreibtisch, telefonhörer, tastatur und maus auch 1x/ woche da ich weiss dass unsere putztruppe im büro mit ein und demselben lappen recht viele oberfläche wischen.

    hm.. wat bin ich denn nun? übermässig hygienisch unterwegs oder "normal" ? :ka:

    Ca. 100€ all in für einen 37,5kg Hund
    Wir sind Allesfütterer, sprich hoher Anteil Fleisch aus dem BARF Bedarf und der Rest sind hundegeeignete Reste von uns (Reis, Nudeln, Kartoffeln, Gemüse, Obst, Ei, Obst). Extra dazu wird noch nur Hüttenkäse gekauft und Leckerlies (Platinum TroFu).
    Die Kosten sind deswegen etwas höher weil wir nicht günstig kaufen (aber auch nicht teuer) sondern aus Bequemlichkeit bei 1-2 Fachgeschäften um die Ecke, die nicht so günstig anbieten können wie teilweise bei Online-BARF-Shops.

    Er verträgt aber auch Dose/Nassfutter gut, da wir das zwischendurch immer mal wieder füttern, da wer auf Reisen (und wir sind viel unterwegs) Dose bekommt.

    Hört sich ziemlich abwertend an, so wie du das schreibst.Gute Moderate Leistung definiere ich so, dass man die vereinbarten KPIs und Jahresziele erfüllt.


    Wer Jahresziele hat, die weit weg vom Machbaren sind (sowohl Zeitlich, als auch Fachlich), sollte eh mit seinen Vorgesetzten das Gespräch suchen, weil das eh demotivierend ist, dann macht Arbeit keinen Spass und da hätte ich auch null Bock auf Karriere :ka: .

    Aber ich weiss, viele sind so selbstquälerisch jobtechnisch unterwegs - für die Karriere....

    Ich habe bei Dir den Eindruck - und das meine ich wirklich nicht böse, ich mag Dich nämlich gerne lesen da eine andere Ansicht eine Diskussion immer bereichert :bussi: - dass Dir handfeste Berufserfahrung, auch fimenübergeifend, fehlt. Wieviele Arbeitgeber hattest Du schon? Wieviele Jahre Berufserfahrung? Wie viele Branchen?

    Ganz so einfach ist das nämlich leider nicht. Zum einen weisst Du beim Einstellungsgepräch und bei der Einschätzung der Jobdiscription nicht ob die Ziele erfüllbar sind, wenn du nicht schon eine gewisse Berufserfahrung hast. Schwierig als Junior. Ist nicht abwertend gemeint, jeder hat mal als Junior angefangen und jeder durchläuft eine Erfahrungskurve.

    Zum anderen werden einem ja nicht willkürliche Ziele gesetzt, sondern der Maßstab ergibt sich aus der Leistung anderer Mitarbeiter des Unternehmens die den selben Job, oder vergleichbar, machen wie der den Du machen sollst. Das heisst, da sitzen bereits Menschen die das leisten und schaffen was erwartet wird. Wenn Du jetzt in diesem Unternehmen anfängst und kontinuierlich unterlieferst, dann bist Du in den Augen dieses Unternehmens nicht einmal Durchschnitt. Denn der Durchschnitt erfüllt die Ziele und die High Potentials fliegen höher. Das ist hart, aber so funktioniert das Berufsleben in der Regel.

    Ich kann aber aber absolut verstehen wenn jemand sagt, diesem perversen Wettbewerb stelle ich mich nicht, denn ich lasse mich nicht verbrennen. Denn damit liegt man auch durchaus richtig. Viele Unternehmen nutzen die Motivation und Ehrgeiz junger Menschen aus und zu viele Menschen lassen es mit sich machen. Ich habe auch (zu) viele Jahre gebraucht das zu erkennen und einen Schlusstrich drunter zu ziehen.

    Aber ein "dann suche ich mir halten einen Job, Branche, Unternehmen, etc. aus bei dem es mir genehm ist" ist Luxussituation und nicht die Regel.

    weniger gesellschaftlich anerkannt als Kinder oder anderer Leistungssport oder ein Ehrenamt und da ist es ja schon schwierig, Verständnis zu bekommen.

    Das ist leider in der Tat so. Paare die sich bewusst gegen Kinder entscheiden oder keine Kinder bekommen können, fangen arbeitstechnisch eine ganze Menge auf im Unternehmen (durch Elternzeit anderer, früher kommen/gehen aufgrund Krankheit von Kindern, Unbezahlter Urlaub weil Kita Betriebsferien, etc.). Und die kinderlosen Kollegen fangen es alles auf.

    Ich finde das grundsätzlich ok, denn nur so funktioniert unsere Gesellschaft und Kinder sind die Arbeitskräfte Steuerzahler von morgen, aber es wäre schön wenn es auch etwas bewusster gesehen werden würde. Ja, Tiere können und sollen nicht auf einer Stufe mit Kindern stehen, aber wenn eine Kollegin die keine Hunde mag, dafür aber drei schwierige Kinder hat wegen denen sie ihre Arbeitsleistung trotz Teilzeit zu nur 50% erfüllen kann (ständig Kindkrank, ständig erschöpft & müde, nicht belastbar) anfängt die Augen zu verdrehen wenn ich 1xJahr früher weg muss wegen Tierarzt o.ä., dann werde ich echt ungemütlich.

    Also laut Definition meiner Firma mache ich Karriere (bin im Young Professionell Programm) und keiner meiner Wochen sieht so aus :ugly:

    Es kommt einfach auf die Branche an. Ich war High Potential und auch in einem entsprechenden Konzernprogramm und 12Monate lang waren meine Wochen Extrembelastung. 45Std/Woche - davon habe ichgeträumt. Ich sag mal so, der Weg von Junior > Professional > Senior war steinig.

    Das was silvi-p beschreibt trifft es deutlich eher. Da hat man sich um 20Uhr noch gemeinsam Pizza bestellt, damit einem bis 23Uhr nicht der Blutzuckerspiegel runterrauscht bei der Pitch-Vorbereitung. Und das war Alltag!

    Ich musste auch gerade schmunzeln. Dieses "wünsch dir was" Szenario kenne ich auch nicht. Silvia Du bist nicht zufällig in der Online- und Agenturbranche? :D