Beiträge von SavoirVivre


    @ SophieCat
    Ich lese überall, dass Fertigbarf nicht optimal abgestimmt ist und es deshalb schnell zu Über- oder Unterversorgungen kommen kann.
    Wir haben bei uns 3 Geschäfte, die Barf über Mixe anbieten. 2 mischen selbst, bei einem gibt es Happy Pets.
    Ich glaube das wäre für meinen Mann noch ok, doch ich habe Sorge wegen der Zusammensetzung

    Ich hab noch nie einen Welpen gebarft, da sind die Bedürfnisse sicherlich anders und anspruchsvoller als bei einem grundsätzlich gesunden Adult-Hund. Ich bin aber auch der Meinung, dass inzwischen viel zuviel "Geschiss" um die Ernährung gemacht wird. Klar bin ich auch ein klarer Gegner von Billig-TroFu mit mind. 4% Fleischanteil :hust: , aber zu jeder Fütterungsart, Marke und Geschmacksrichtung gibt es geteilte Meinungen.

    Du musst halt auch bedenken, dass euch der Züchter nach der Lüge vermutlich auch dann bei künftigen Problemen nicht mehr zur Seite stehen wird.

    Ich würde das Risiko schlicht nicht eingehen und lieber in Kauf nehmen, dass ich mich nach einem anderen Welpen umsehen muss, wenn ich ehrlich bin.
    Ja, ich weiß, man hat sich bereits verliebt... macht man aber auch beim nächsten Welpen binnen eines Besuchtags wieder.

    Der Welpe soll in euer Leben passen und da gehört die richtige Futterprägung ebenso dazu, wie der Rest der Aufzucht. aus irgendeinem Grund wird das aber immer vernachlässigt bei der Welpenauswahl und gedacht, der würde später schon fressen.
    Es gibt immer mehr Hunde, die beim Thema Futter massive Probleme haben (und damit meine ich nicht Allergie oder Unverträglichkeit), weil zwar das bunte Bällebad und die Geräusch CD in der Welpenkiste wichtig sind, sich aber über die Futtergewöhnung keine Gedanken gemacht werden.

    Interessant. Das ist dann wohl der Unterschied wenn jemand immer schon bedacht und ausgewählt Welpen vom Züchter abnimmt, zu jemanden bei dem immer Tierschutzhunde landen - sich aber fest vorgenommen hat dass der nächste Hund vom Züchter des Vertrauens kommt ;) .

    Mir wäre es wirklich egal was der Züchter füttert, solange das Futter an sich qualitativ gut ist. Ich kenne kaum jemanden der bei seinem Hund nicht schon mehrmals die Fütterungsart umgestellt hat, aus welchen Gründen auch immer, und bin der Meinung dass das bei einer sorgsamen Umstellung kein Problem darstellen sollte.

    Mir ginge es eher darum dass ich den Züchter ungerne anlügen würde und es zudem übergriffig finde wenn er mir vorschreibt was ich meinem Hund den Rest seines Lebens zu füttern habe. Wir barfen selbst und sind davon überzeugt, aber die Auswahl eines Züchters würde ich nicht davon abhängig machen was er füttert, sofern objektiv betrachtet gutes Futter.

    Wenn der Züchter nicht mitmacht.. ich mag da vielleicht pragmatisch sein, aber ich würde mich davon nicht abhalten lassen den Welpen a) trotzdem zu nehmen und b) ihn dann bei mir nach und nach von BARF auf TroFu umzustellen. Das ist ein Welpe und kein Seifenbläschen ;) .

    Des Weiteren - TroFu ist ja nicht gleich TroFu. Wenn man mit so einer Bitte auf einen Züchter zugeht der überzeugt ist von Barf, sollte man zumindest wissen was für ein TroFu man zukünftig selbst füttern will und dem Züchter dieses TroFu zur Verfügung stellen, oder ihm aber einen direkten Link zur Bezugsquelle mailen, damit nicht das TroFu gewechselt werden muss wenn Welpi im neuen Zuhause ankommt.

    Und auch nur interessenhalber.. warum kein Fertigbarf?

    Mich stört die Unterscheidung privat/öffentlich.Als wäre "öffentlich" = scheißegal.

    "Öffentlich" ist Gemeinschaftseigentum und kein regelfreier Raum.
    Da haben andere Menschen denselben Anspruch drauf wie ich.
    Von daher ist die angepisste Laterne auch ein Teil des Eigentums von anderen, nicht nur das angepisste Auto.

    Ich habe mal in der Innenstadt gewohnt und fand es damals schon total doof, mit dem Ersthund (da war ich bei Anschaffung noch bedenkenlos) zu den Laternen und den Baumscheiben und in den Schlosspark zu gehen.

    nun ja, dass DU das für DICH nicht unterscheiden magst will dir ja auch keiner nehmen.

    ob du dich an meiner unterteilung störst ist mir ehrlich gesagt schnuppe. ich für mich mache einen unterschied zwischen fahrrad und laterne. wenn du ein problem damit hast, dass mein hund nie an einem fahrrad pinkeln darf, aber bei regen an einer laterne markieren, dann weiterhin viel spass :winken:

    Ich finde die Box für deinen jetzigen Hund auch ausreichend. Er hat ja nicht nur die 106cm in der Länge, sondern eben auch die 81cm in der Tiefe. Die Höhe spielt meines Erachtens eine nachgelagerte Rolle.

    Mein letzter DSH Rüde hatte 40kg bei 68cm Höhe und in etwa den selben Platz zur Verfügung. Ich bin auch öfter locker 250-800km mit ihm gefahren, mit zwischendurch mal Beine vertreten und lösen. Das war wirklich ok, da er im Auto während der Fahrt ausschliesslich schläft bzw. ruht.

    Ich sass mal in meinem Auto, auf einem Parkplatz, abgestellter Motor und dunkel von innen und draussen auch schon dunkel, weil ich auf meinen Freund gewartet habe. Da durfte ich dann live dabei sein als eine Dame ihren Berner Sennenhund (angeleint!!!) seelenruhig hat gegen mein Vorderreifen pinkeln lassen. Der Hund war so gross dass auch der Kotflügel mit angepinkelt wurde. Ihr sind mal eben alle Gesichtszüge entglitten als ich furiengleich - nachdem ich es realisiert habe, konnte zunächst gar nicht glauben wie dreist man sein kann - aus dem Auto gestürmt bin und sie zur Rede gestellt habe.

    Natürlich gibt es die. Aber deswegen bringt es immer noch nichts, hier zu meckern und draußen gar nichts zu machen. Oder?


    Es soll Menschen geben denen tut es gut mal Luft abzulassen. Wo und wann geht das besser als in einer Diskussionsrunde in der es explizit darum geht? Ich kann mich gut über Dinge aufregen die mich stören und betrachte das nicht als verschwendete Lebenszeit, sondern als platziert und somit aus dem Kopf, oder diesbezüglich mit anderen ausgetauscht. Musst Dich ja nicht anschliessen wenn Du das anders siehst, solltest anderen aber durchaus selbst überlassen dies zu entscheiden, sind ja alle schon gross hier ;)

    also in München gibts ja auch Viertel, da ist praktisch null grün. So könnte ich nicht mit Hund leben, vor allem, wenn da
    sozusagen meilenweit kein Fleckchen grün ist und Hunde dann angeblich ja an Autoreifen etc pinkeln müssen, was macht man dann bei
    Durchfall? Das würde mich schon stressen.

    Das ist für mich eine klare Ausnahmesituation und hat nichts damit zu tun was mein Hund bewusst von mir entschieden darf oder nicht darf.

    Ich handhabe es so, dass ich Durchfall so gut wie möglich entferne. Wenn das akut nicht möglich ist, dann komme ich nochmal wieder wenn ich den Hund nach Hause gebracht habe - bewaffnet mit einer oder zwei 1,5 Literflasche Leitungswasser. Dünnpfiff mitten auf dem Gehweg, o.ä., möchte ich nun wirklich niemandem zumuten.

    Und ich habe die Erfahrung gemacht dass der Wille zählt und auch anerkannt wird. Mich hat noch nie einer angemeckert weil ich dabei bin die Hinterlassenschaften meines Hundes zu entfernen :-).