Beiträge von SavoirVivre

    Leider stand nur "unter Aufsicht des Hundehalters" in der Platzordnung und dass war er ja.

    Wenn er immer mal wieder bei euch vorbei kam und teilweise ungesichert auf 2m rankam? Na dann bist Du einfach vieeeel netter und umgänglicher als ich :bussi: .

    Ich hätte den Haltern eine Ansage gemacht dass das nicht "unter Aufsicht des Hundehalters" fällt und bei Bedarf auch an der Rezeption ausdiskutiert. Für meinen Hund fällt das unter Provokation und diese Diskussion trage ich gerne für ihn aus ;) . Wenn das aber tatsächlich ok ist für den Campingplatzbetreiber, was ja sein kann, dann wäre das halt kein Campingplatz mehr für mich. Ich mag Leinenpflicht auf den CPs - zum reinen Selbstschutz :D

    Ich hab ja nun auch zwei Hunde, die manchmal etwas arg wachsam sind und mich daher auf dem Platz erst was geärgert, da ein paar Stellplätze weiter ein Tutnix wohnte, der fröhlich unangeleint umher streifte und regelmäßig bei uns vorbei kam. Nachdem meine Hunde ihn einmal verbellt hatten, blieb er immer auf zwei Meter Abstand, fixierte und brummte und Josy und Rouven straften ihn mit Missachtung. Da war ich auch ganz stolz auf die zwei, obwohl ich mich trotzdem etwas geärgert habe. Sowas muss einfach nicht sein.

    Wenn auf dem CP Leinenpflicht in der Hausordnung steht, bin ich völlig schamfrei die anderen Halter freundlich darauf aufmerksam zu machen. Ansonsten melde ich es bei der Rezeption. Solche Hundehalter machen nämlich den Ruf anderer kaputt. Keiner will unkontrolliert freilaufende Hunde auf dem CP haben. Finde ich echt unmöglich solche Hundehalter.

    Dieses Jahr haben wir ja auch endlich mal einen richtigen Sommer in Norddeutschland. Dann sind wir flexibel und packen auch gerne mal spontan Zelt ein und fahren Freitag abends oder Samstag morgen einfach los ans Meer. Bis nach Fehmarn zum Beispiel - aktuell unser Lieblingsnaherholungsort - fahren wir knapp 1,5 Std.

    Ist in der Tat ein gutes Gefühl zu wissen dass im Fallsfall ein wehrhafter Hund wacht :ops:

    Ich muss diesen Thread, nebst dem Lob-Thread auf unsere Hunde, einfach mal dazu nutzen niederzuschreiben wie stolz ich auf Herrn Hund bin .

    Wir sind vor wenigen Monaten ja unter die Camper gegangen mit ihm. Mit meinen vorherigen Hunden habe ich öfters gecampt, aber bei Herrn Hund hatte ich lange Zeit so meine Bedenken, da ja Wach- und Schutztrieb, dazu Unsicher mit Neigung nach vorne zu gehen, etc.
    Also im Prinzip nichts was man gerne auf einem CP, mitten unter fremden Menschen, auf eher engen Raum und wenig dazwischen haben möchte.

    Da er seit einem guten Jahr aber wirklich toll ist, easy zu händeln und zu regulieren, zuverlässig im Gehorsam stehend, dachten wir uns wir versuchen es einfach mal.

    Inzwischen haben wir Camping mit Bulli, Camping mit Wohnwagen und Camping mit Zelt hinter uns. Was soll ich sagen. Er ist einfach toll . Er liegt brav aus seinem Platz und döst/schläft, oder beobachtet das Geschehen drum herum.
    Es werden weder Menschen noch andere Hunde angemacht, auch wenn er manchmal schon gerne würde, erinnert er sich dann aber wieder an die ermahnenden Worte von Frauchen und lässt es
    bleiben.

    Ok, Hunde und Menschen die so dreist sind quer über unsere Parzelle zu latschen - aus welchen Gründen auch immer - findet er wenig witzig. Das ist einfach zu nahe dran. Aber das ist in Ordnung für uns, finden wir ja selbst maximal daneben.
    Wenn der fremde Mensch oder Hund dann gestellt wird, ist das unserer Ansicht nach gerechtfertigt. Herr Hund packt ja nicht zu o.ä. Da gibts dann einen Schrecken für den distanzlosen Fremdling und von uns zudem noch einen Anschiss. Wir latschen ja auch nicht in fremde Gärten oder Wohnungen weil es uns gerade passt. Zumal ich es sehr begrüsse wenn er wacht, wenn jemand in der Dämmerung "einfach und ungefragt mal reingucken will" in unseren Bulli.

    Ich muss diesen Thread einfach mal dazu nutzen niederzuschreiben wie stolz ich auf Herrn Hund bin :herzen1: .

    Wir sind vor wenigen Monaten ja unter die Camper gegangen mit ihm. Mit meinen vorherigen Hunden habe ich öfters gecampt, aber bei Herrn Hund hatte ich lange Zeit so meine Bedenken, da ja Wach- und Schutztrieb, dazu Unsicher mit Neigung nach vorne zu gehen, etc. Also im Prinzip nichts was man gerne auf einem CP, mitten unter fremden Menschen, auf eher engen Raum und wenig dazwischen haben möchte.

    Da er seit einem guten Jahr aber wirklich toll ist, easy zu händeln und zu regulieren, zuverlässig im Gehorsam stehend, dachten wir uns wir versuchen es einfach mal.

    Inzwischen haben wir Camping mit Bulli, Camping mit Wohnwagen und Camping mit Zelt hinter uns. Was soll ich sagen. Er ist einfach toll :hurra: . Er liegt brav aus seinem Platz und döst/schläft, oder beobachtet das Geschehen drum herum. Es werden weder Menschen noch andere Hunde angemacht, auch wenn er manchmal schon gerne würde, erinnert er sich dann aber wieder an die ermahnenden Worte von Frauchen und lässt es bleiben.

    Ok, Hunde und Menschen die so dreist sind quer über unsere Parzelle zu latschen - aus welchen Gründen auch immer - findet er wenig witzig, da ist einfach zu nahe dran. Aber das ist in Ordnung für uns. Finden wir ja selbst maximal daneben. Wenn der fremde Mensch oder Hund dann gestellt wird ist das für uns gerechtfertigt. Er packt ja nicht zu o.ä. Da gibts dann einen Schrecken für den distanzlosen Fremdling und von uns zudem noch einen Anschiss. Wir latschen ja auch nicht in fremde Gärten oder Wohnungen weil es uns gerade passt.

    Meine Befürchtung ist tatsächlich, dass wir den Welpen dann nicht bekämen.
    Der Züchter meinte bereits beim ersten Kennenlernen, dass ihm das weitere Barfen seiner Welpen sehr wichtig ist.

    Das klingt aber nicht nach einem Ausschlusskriterium oder einem Züchter mit dem man nicht trotzdem reden könnte. Ja ihm ist das weitere Barfen seiner Welpen sehr wichtig, aber es kann trotzdem sein dass er andere Voraussetzungen als wichtiger gewichtet (Lebensumfeld, Arbeitszeiten, etc.). Zumal ihr eure Überlegungen/Zweifel ja auch begründen könnt.

    Auf einer Lüge basierend einen Welpen abzunehmen finde ich nicht gut. Eher würde ich mich dann grundsätzilch gegen diesen Züchter entscheiden oder mit offenen Karten spielen und akzeptieren wenn ich dann als neues Zuhause nicht mehr in Frage komme.

    Das könnte man so aber auch auf die weitaus meisten anderen Themen übertragen. Jemand kann auch ein gewissenhafter und guter Hundehalter und am Wohlergehen des Hundes interessiert sein, obwohl er in einer Großstadtwohnung wohnt, arbeiten geht, Hundesport machen oder keinesfalls machen will, und vieles mehr. Klar, wie wichtig ein jeweiliges Kriterium ist, darüber werden die Ansichten wohl immer auseinander gehen. Dieses Recht sollte man aber jedem zugestehen, da auch Prioritäten zu setzen. Und wenn ein Züchter der Ansicht ist, dass er ein mögliches, liebevolles Zuhause damit ausschließt und lieber ein anderes, nicht weniger liebevolles Zuhause suchen will - nun, das ist sein gutes Recht. So wie es ja auch das Recht des Käufers ist, einen anderen Züchter zu wählen wenn ihm etwas für ihn wichtiges bei diesem nicht passt.

    Das ist richtig, aber habe ich zu irgendeinem Zeitpunkt angedeutet dass ich Züchtern das Recht auf ihre KO Kriterien abspreche :ka: ? Du zitierst mich diesbezüglich so explizit dass ich es schon als Unterstellung auffasse.

    Ich finde es halt übergriffig. Demnach wäre so ein Züchter einer für Dich, aber keiner für mich. Ist doch völlig in Ordnung. Ich missionierte hier niemanden.

    An dieser Stelle würde ich mal gerne eine Lanze für den Züchter brechen. Wobei es mir weniger um die Art der Fütterung selbst geht, sondern um seine Auswahlkriterien. Hier wurde ja jetzt mehrfach betont, wie übergriffig das sei zu sagen, er vermittelt nur an Leute die die Hunde weiterhin barfen würden. Ich sehe das ein wenig anders herum:

    Von einem guten Züchter wünsche ich mir, dass er sich um die Zukunft seiner Welpen Gedanken macht und die neuen Halter gewissenhaft auswählt. Wenn nun ein Züchter sehr überzeugt davon ist, dass die Fütterung ein entscheidender Aspekt für das Wohlergehen seiner Welpen ist, und entsprechend auch auswählt, wem er seine Welpen anvertrauen möchte, dann finde ich das völlig in Ordnung.

    Nicht in Ordnung dagegen finde ich, ihn anzulügen. Ginge es jetzt dabei nicht um das Futter, sondern beispielsweise um die Wohnsituation oder Berufstätigkeit, dann würde wahrscheinlich niemand so schnell dafür plädieren, dem Züchter einfach etwas anderes vorzumachen als das, was tatsächlich passieren soll/wird. Von daher: Ich finde, Züchter und Welpenkäufer sollten sich beim Kauf einig sein. Was auch bedeuten kann, man ist sich darüber einig dass man manches eben etwas anders sieht. Aber genauso, wie ich es nicht richtig finde wenn ein Züchter die Welpenkäufer über irgendwas täuscht, finde ich es auch nicht richtig wenn der Käufer den Züchter anlügt.

    Danke dass Du es ansprichst. Genau das finde ich mit Vorsicht zu geniessen. Nur weil ein zukünftiger Hundehalter nicht barfen möchte, macht ihn das nicht zu einem weniger gewissenhaften und guten Hundehalter, dem das Wohlergehen des Welpen/Hundes nicht mindestens so am Herzen liegt wie dem Züchter. Damit schliesst ein Züchter von vorn herein ein mögliches, liebevolles Zuhause aus - wegen der Fütterungsart - finde ich schade.

    Das man sich nicht gegenseitig anlügt versteht sich von selbst - finde ich.