Beiträge von SavoirVivre

    Öhm sehe ich nicht so.

    Knurren ist meines Erachtens keine stark eskalierte Äußerung. Diese Aussage ist mir zu pauschal. Ich sehe es eher so, dass das Knurren im Kontext betrachtet werden muss um bewertet werden zu können. Mit Mimik, Gestik, erst recht jedoch mit der Situation.

    Alleine der Unterschied zwischen Spielknurren und Warnknurren ist immens. Dazwischen gibt es noch dutzende Nuancen.

    @SophieCat Und dann findet man auf etliche Internetseiten, dass das bisschen Atemgeräusche normal ist und nicht krankhaft und dass man nur auf den richtigen Züchter achten muss und man bekommt einen freiatmenden Mops. Die Züchter preisen ihre Hunde natürlich auch noch als garantiert freiatmend an. Meldet man sich in einem Mops Forum an, bekommt man genau dasselbe gesagt. Als ich damals nach einem Mops gesucht habe, war ich sogar schon im DF, aber selbst im DF wurde vor 5 Jahren noch nicht so eindringlich von Qualzucht gesprochen und es gab viel weniger kritische Stimmen. Ich finde es sehr schwer als Otto Normal Mensch an die richtigen Informationen zu kommen.

    1. Ich gehe von heute aus und nicht Stand vor fünf Jahren, etc. Schliesslich diskutieren wir hier ja auch über einen aktuellen Fall.
    2. Im Leben würde ich nicht ausschliesslich auf Züchter einer Rasse vertrauen. Am Ende sehe ich es so. Sie haben alle Interesse daran ihre Hunde in einem liebevollen, passenden Zuhause unterzubringen und natürlich sind sie überzeugt von der Rasse die sie züchten - das soll so sein und das ist auch gut so. Ich glaube aber nicht daran dass ein Züchter Dir sagen wird, dass seine Welpen "nicht gesund" oder eine Qualzucht-Rasse ist.
    3. In Rasseforen sind die User natürlich ebenfalls rasseverliebt. Da begebe ich mich eher in die Unterforen "Probleme mit dem Hund" und "Gesundheit".

    Beispiel: Ich war mal sehr verliebt in Rhodesian Ridgebacks. Ich hab mich also zwei Jahre lang mit dem RR beschäftigt. Hab auf Spaziergängen fremde RR Halter angesprochen. Hab mich in einem RR Forum angemeldet und dort aus den diversen Unterforen z.B. "Probleme und Gesundheit" seeeehr viel mitgekommen. Ich war fünf Jahre in Folge auf einem jährlichen RR-Campingtreffen wo sich ca. 10-20 RR-Halter mit Hunden für 2-5 Tage treffen um diese Hunde über einen zusammenhängenden Zeitraum in unterschiedlichen Situationen zu erleben. Am Ende des Tages ist es kein RR geworden, weil passt nicht in mein Leben und auch nicht zu mir. Aber selbst darüber hinaus bin ich noch mehrmals zu diesen Camping-Treffen gegangen, weil ich die Leute einfach mochte.

    Ich sage auf keinen Fall dass andere es so machen sollen wie ich. Erst recht nicht dass ich der Maßstab bin. Aber ja - ich rege mich darüber auf wenn man so völlig unwissend, naiv oder arrogant einem Hund einer Qualzuchtrasse ein zuhause gibt und sich anschliessend mokiert dass der Hund ja nicht 100% gesund ist. Zudem finde ich es zum brechen so völlig ahnungslos an die Hundehaltung heranzugehen dass man nicht mal einschätzen kann, dass ein "Fehlverhalten" des Hundes vielleicht auch der abrupten Veränderung geschuldet ist.

    Ich kaufe mir auch kein Pferd ohne zu wissen dass es ein Fluchttier ist, kein Fleischfresser und überhaupt.

    Kurzum - ich hoffe ich werde mich lebzeitlang über solche Menschen aufregen und niemals soweit abstumpfen, oder das Tierwohl soweit aus den Augen verlieren, dass sie mich nicht mehr aufregen.

    Ich halte seit über dreissig Jahren eigene Hunde und ich hatte keine Ahnung, wie es um die Atemprobleme der Möpse steht.
    Ich war völlig irritiert, als eine Kundin letztes Jahr einen Mops dabei hatte, der in einer Tour merkwürdige Geräusche von sich gab.
    Auf Nachfrage kam dann nur: "Das ist normal."
    Aha?
    Es muss also nicht sein, dass die Familie wusste, was sie da kauft.
    Ich hätte das vor einem Jahr auch nicht gewusst.

    Andererseits könnte ich mir vorstellen, dass auch die TE den Hund unter falschen Voraussetzungen gekauft hat. Sie hat ihn ja auch erst seit ein paar Wochen.

    Aber ich nehme an DU hättest Dir keinen Mops gekauft ohne Dich vorab mit der Rasse auseinander zu setzen.
    Ich weiss bei 90% aller anderen Hunderassen auch nicht im Detail auf was man achten muss, wo die gesundheitlichen Baustellen sind, etc. - aber gerade deswegen fange ich ja an mich mit explizit der Rasse auseinander zu setzen bevor ich sie mir hole.

    Boah, die scheint sich in dem hier erwähnten anderen Thread bei euch ganz schön ins Aus geschossen zu haben :shocked: les ich einen anderen Text als ihr? :???:
    Ich lese, es wurde auf alles hingewiesen, auch, dass der Hund nur nach Aussage des Züchters freiatmend ist, nicht aber wirklich. Dass er in Wirklichkeit eingeschränkt ist. Auch lese ich keinerlei Herumgedruckse, sondern ganz klar, dass sie den Hund natürlich zurücknehmen wird. Nur eben rein aus Neugier, ob sie es theoretisch müsste. Nicht ansatzweise, dass sie es in Erwägung zieht, dass wenn nicht, einen Rechtsstreit anzufangen.
    Ich finde nichts verkehrt daran, Dinge wissen zu wollen. “Was interessiert's doch, wenn du's eh nicht machen willst?“ ist doch 'ne bescheuerte Frage. Was interessiert's mich, ob die Welt rund ist oder nicht oder ob es noch andere Länder gibt, ich komm ja eh nicht weg von hier? :roll: Mich würde sowas auch interessieren, da ich einfach gern neue Dinge lerne und weiß, wo ich eigentlich dran bin. Mich interessiert auch, was manche Leute für manche Straftaten für Strafen bekommen, ziehe die aber deswegen doch nicht in Erwägung. :ka:
    Finde es auch verständlich, dass sie das auch den Käufern mitteilen möchte, wenn das wirklich nur “Kulanz“ sein sollte, nicht dass es ne total tolle Familie ist, die sich dann Hunde holt, ausprobiert und wieder zurückgeben wollen, weil halt doch doof. Sowas muss doch auch nicht sein.

    Find das Rumgehacke hier tatsächlich etwas viel und unnötig, kenne aber die Vorgeschichte mit dieser Userin (?) nicht. Ich les nur absolut nichts von dem von euch unterstelltem Zeug in ihren Beiträgen :ka:

    Hab ich anfangs auch gedacht, aber aus dem Kontext heraus habe ich mir zusammengerechnet, dass die TE scheinbar schonmal/noch einen anderen Thread hat bzw. hatte wo sich andere Dinge etwas kritischer herauskristallisieren. Bin aber nicht Stalker genug nach diesem anderen Thread zu suchen :D

    Danke für die Richtigestellung. Ich war auch der Meinung dass Tiere inzwischen nicht mehr bzw. längst nicht mehr vollumfänglich als Sache betrachtet werden. Das ist im Detail sicherlich nochmal deutlich differenzierter zu betrachten, aber die Pausachalaussage Tiere = Sache stimme so einfach nicht mehr und sollte nicht automatisch so angenommen werden.

    Begzüglich der unglücklichen Konstallation.
    Ja, ich wäre an Stelle der TE auch angepisst.
    Ja, ich fände die neuen Besitzer auch ätzend.
    Aber gerade deswegen würde ich lieber gestern als heute den Hund - den ich ja angelbich sehr lieb gewonnen habe - zu mir zurückholen und wäre froh dass er aus dieser Familie wieder raus ist.
    Ich würde mir bei Abholung auch sicher nicht verkneifen können diesen Menschen mit auf den Weg zu geben, sich vor dem nächsten Hund doch bitte zumindest in der Theorie rassespezifische und gattungspezifische Kenntnisse anzueignen.
    Alles darüber hinaus ist Rechtfertigung, und damit stellt man sich selbst in die "schuldig" Ecke.

    Darüber hinaus kann ich eh nicht nachvollziehen wie Mensch, der einigermaßen vernunftsbegabt ist, überhaupt auf die Idee kommt ein Mops könnte gesundheitlich uneingeschränkt gesund sein. Ich z.B. liebe Boxer, aber selbst bei denen gehe ich nicht davon aus und weiss zumindest was mich erwarten könnte.

    Und last but noch least möchte ich gerne das Thema Allergien und Allergietest ansprechen. Ich hab seit über 25Jahren Hunde. Allergietests habe ich - weil ich daran geglaubt habe - immer alle zwei Jahre gemacht. Zumal ich auch Reiterin war, mich viel im Stall, Wald & Feld rumgetrieben habe, immer massig Pollen/Gräser/etc. um mich herumfliegen hatte und zudem eine Menge unterschiedlichster Tiergattungen (im Stall)um mich herum wuselten.
    FAZIT: Bringt vorbeugend gar nichts und kann am nächsten Tag schon anders sein. Ich hab vor ca. 6Jahren eine Allergie - praktisch von heute auf morgen - gegen Hunde entwickelt, begleitet von regelmässigen Nesselsucht-Schüben, paar hübsche Kreuzallergien (das nennen Ärzte so wenn sie trotz Auslöser-Findungsprozess nichts reproduzierbares finden können) und allergische Reaktionen auf Insektenstiche. Ich hab das ganze gut im Griff mit einer einzigen Allergietablette am Tag, nehme ich diese aber auch nur zwei Stunden später ein als normal, sehe ich richtig lustig aus :roll: . Ich habe also eine sehr moderat ausgeprägte Allergie, möchte mir aber gar nicht vorstellen wie es Allergikern geht bei denen der ganze Spass richtig ausgeprägt ist.

    Egal was was es ist. Ich sehe es ähnlich wie du - die Übergänge sind fließend.Ein Deutschsprchiges angenervtes " Neeäääh" verstehen Hunde sehr gut, weil es dem Knurren sehr Nahe kommt und das auch international. Selbst die Mimik ist identisch und zusätzlich auch Authentisch. Kann ja jeder mal im Selbstversuch vorm Spiegel ausprobieren und staunen wenn sich einseitig die Leftze hochzieht und der eckzahn zum Vorschein kommt.
    Warum sollte man das nicht nutzen, wenn man es eh schon beherrscht?
    Extra einen knackfrosch kaufen und Positiv ein künstliches "Nein" zu trainieren, dass finde ich vollkommen überflüssig.

    OMG dass dieser Tag noch kommt. Ich sehe und halte es diesbezüglich so wie Boomerang :D . Nur mit dem Unterschied dass ich das Nein zusätzlich als Abbruch konditioniere.

    Danke für die Info!
    Wir waren auch auf dem Wissensstand, dass Schweden am konsequentesten zum bargeldfreien Land werden will, und freuen uns über die Bestätigung. Werden auch nur 100€ Notgroschen mitnehmen und den Rest mit Kreditkarten zahlen.

    Wart ihr übernachtungstechnisch campen oder FeWo/FeHaus/Hotel?

    Ich handhabe es auch so, dass ich bei Leinenpflicht am Strand/Wald/etc. einen Kurzführer und eine Schleppleine am Geschirr dran habe - unabhängig vom Urlaubsland und auch in Deutschland.

    15m Schleppe ist immer in der Hand und selten voll ausgerollt. Ich nutze sie sozusagen auch in normaler Führleinenlänge, kann bei Bedarf und geeigneten Umfeld auch lang machen. Bisher hatte ich genau Null mal Probleme deswegen oder wurde überhaupt auch nur angesprochen - selbst wenn unsere Wege sich mit Ordnungshütern gekreuzt haben nicht. Kann natürlich einfach Glück/Zufall sein, aber wir werden es weiterhin so handhaben.

    Wenn wir dafür mal eine Strafe kassieren sollten, dann akzeptieren wir das natürlich. Ist ja ein Graubereich und passiert auf eigenem Risiko. Ist in dutzenden Jahren aber noch nicht vorgekommen und wäre somit zu verschmerzen.