Beiträge von SavoirVivre

    Wobei Odin ja auch eher die Light-Variante eines DSH war. Der liebe souveräne Teddy :herzen1: Was ist mit deinem ehemaligen Wunsch eines Rhodesian Ridgeback? Ist ja auch schon etwas gemäßigter, wenn auch nicht "mollossoid". In letzter Zeit habe ich da doch einige sehr sehr liebe Ridgebacks getroffen und mein eher negatives Bild von früher etwas relativiert. Während der Boxer für mich in seiner Zuchtrichtung doch schon sehr arg Richtung gesundheitseinschränkende Zucht geht und bei mir wohl nie einziehen wird.

    Huhu,

    ja, Odin war wirklich die liebenswerteste Lightversion eines DSH die man sich vorstellen kann. Und mit Odin hatte ich in den ersten 1,5Jahren andere Baustellen die in der Tat nicht unbedingt Schäferhundtypisch waren. Dafür war meine DSHündin, die 13,5 Jahre alt wurde, ein sehr typvoller Schäferhund. Durch meine DSH Jahre hatte ich aber über meine eigenen Hunde hinaus viel Kontakt zu anderen DSHs und deren Halter. Das ist schon meine Rasse - aber der typische DSH passt einfach nicht mehr in mein Leben.

    Mit dem RR hab ich mich lange intensiv auseinander gesetzt. War auch fünf Jahre in Folge auf RR Campingtreffen bei denen ich die viele RRs über mehrere Tage auf kleinem Raum und intensiv live erleben durfte. Die Rasse hab ich aber dann von der "haben wollen" Liste gestrichen. Ich habe traumhafte Exemplare kennengelernt, aber die Rasse passt einfach nicht zu mir :ops:

    Das ist der Grund warum ich mit langer Recherchezeit rechne beim Boxer. Die Gesundheit. Das muss ich mir genauer ansehen und hinterfragen bevor ich mir da eine klare Meinung bilden kann.

    LG

    Finde ich nicht.Stell dir vor, dein (kleiner) Hund verursacht einen Verkehrsunfall mit schlimmen Folgen.
    Da hast du ganz schnell unglaubliche Summen beeinander, vor allem wenn es dann noch um Langzeitfolgen, Arbeitsunfähigkeit, Pflegebedarf usw. beim Geschädigten geht.
    Als Privatperson kannst du das ohne Haftpflicht eigentlich nicht leisten.
    Dann seid ihr beide die Gelackmeierten, du (bzw. du natürlich nicht, du hast ja eine Haftpflicht) und der Mensch, der auf seinem Schaden sitzen bleibt (im schlimmsten Fall zusätzlich dazu, dass sich durch deinen Hund - so unbeabsichtigt alles gewesen sein mag - sein Leben unwiderbringlich zum Schlechteren verändert hat).
    Das in Kauf zu nehmen, weil die Haftpflicht für den Hund ja was kostet, finde ich persönlich unverantwortlich.
    Und da hätte ich auch gar nix dagegen, wenn das überall vorgeschrieben wäre.

    Bin ich ganz bei Dir. Hundehaftpflichtversicherung sollte generell als Pflicht eingeführt werden.
    Andererseits ist es traurig dass das nicht selbstverständlich ist und es überhaupt ein "Gesetz/greifende Regelung" dafür braucht.

    Ich habe bei mir selbst festgestellt, dass ich meinen Hunderassewunsch tatsächlich meiner Lebensphase anpasse.
    Eigentlich schlägt mein Herz für DSH. Ich hatte 22 Jahre DSH (nicht LZ), mag alle ihre Rasseeigenschaften und komme prima damit zurecht. Bei uns wird aber kein DSH mehr einziehen, da mein Lebensumfeld und -umstände sich verändert hat und wir einem DSH nicht mehr gerecht werden würden.

    Molosser mag ich auch sehr, aber aufgrund Listen, Einschränkungen, Akzeptanz in der Gesellschaft, erschwerte Haltebedingungen, etc. wird es keiner werden. Hab ja schon mit dem jetzigen hier und da mal Probleme obwohl er keiner gelisteten Rasse angehört, aber optisch ähnelt.

    Am Ende des Tages würde ich bei einer erneuten Entscheidung für einen Hund immer abwägen was für Erwartungen ich aktuell und zumindest für die nächsten Jahre an ihn habe. Daraus resultierend würde ich dann die Rassen selektieren die in Frage kommen und dann final mit meinem Partner/Familie eine gemeinsame Entscheidung treffen. Open Mind.

    Würde ich jetzt aus dem Bauch heraus entscheiden, dann würde der Folgehund ein Boxer werden . Boxer sind für mich Gebrauchshundrasse light und optisch zudem Molosser light :D . Aber bevor wir soweit sind, werde ich noch viel viel Zeit in Recherchen stecken.

    Hütehunde und Terrier wären jetzt die Hundetypen mit denen ich eher wenig anfangen kann. Retriever/Labrador auch eher weniger.

    Da sagst du was SophieCat!

    Klar darf ein AG fragen woran man erkrankt ist, aber Auskunft geben muss ich als AN nicht verpflichtend, so zumindest m.W. und alles im Rahmen einer kurzfristig, überschaubaren Genesungszeit gesehen!

    Auf dem gelben Schein steht der Grund für die Arbeitsunfähigkeit doch auch 'nur' verschlüsselt oder, also für die Perso verschlüsselt, die KK erhält mehr Wissen.

    Mit absoluter Sicherheit kann ich das aber nicht behaupten, sind nur meine Erfahrungswerte als AG und auch vor ewigen Zeiten als AN, Änderungen treten ja häufig in Kraft, vielleicht ist das auch abhängig der Betriebsgröße und weiterer Faktoren :ka:

    ich finde das auch bedenkenswert und merkwürdig angesichts des Datenschutzes, etc. Weiß aber auch nicht was für Sonderregelungen dann greifen.

    Ich muss bei einer Krankmeldung auch nicht sagen woran ich erkrankt bin. Tue ich zwar meistens, aber das auf rein freiwilliger Basis.

    dass ein AG so akribisch nachhakt und dann ja auch die Daten eines Dritten für haben muss, fühlt sich jetzt beim lesen erstmal nicht koscher an. Vielleicht kann @Winnie82 da noch Wissenswertes zu beisteuern. Fände ich toll =) weil die wenigsten mögliche rattenschwänze kennen.

    Hm.. wirklich interessant was alles so eingefordert wird. Ich war schon mehrmals krankgeschrieben wegen Sturz vom Pferd oder Unfälle im Stall und es gab noch nie Diskussionsbedarf mit unserer Perso. Dabei ist die Konstellation ähnlich. Arbeitsausfall durch „dritte Partei“ bzw nicht eigenes Tier.

    Ich frage gleich mal unsere Perso und Zentralperso. Interessiert mich.

    Ich finde das ja eigentlich sehr toll wie viel ihr so wandert, aber Zorro sieht auf dem einen Foto schon arg fertig aus. Ich würde solche anspruchsvollen und auch steilen und langen Wanderungen meinem alten Hund nicht mehr zumuten.

    Hab ich auch kurz drüber nachgedacht, aber vielleicht sehen wir hier zu sehr unsere DSHs (als vergleichbar grosse Hunde) im Vergleich :D .
    Das was mich abhalten würde mit einem Hund dieses Alters solche (trotzdem wahnsinnig coolen Touren) zu machen, wäre das aktuelle Wetter. Aber auch hier fehlen mir eigene Erfahrungen in solchen Höhen.

    Ich bin aber recht sicher dass Nicole und Roger da ein gesundes Augenmaß haben was sie Zorro noch zumuten können.

    Meine erste Schäferhüdin wurde ausnahmlos mit Billig-Trofu gefüttert. Erst mit Aldi-Premiumfutter und dann mit Frolic.
    Sie wurde 13,5 Jahre alt und war ein ausgesprochen gesunder Hund.

    Seit dem zweiten Hund sind wir im Wechsel Barfer und Allesfütterer mit Focus auf 65-80% Fleischanteil.
    Für uns ist die Fütterung des Hundes keine Wissenschaft für sich, sondern wir machen viel aus dem Bauch heraus und mit gesundem Menschenverstand, gepaart mit Grundwissen der Ernährungslehre vom gemeinen Haushund ;) . Wir sind weit weg von Ernährungspezialisten für den Hund, aber trotzdem klappts ganz gut :D

    @Manfred007
    Das Beispiel mit meiner Schäferhündin sollte keinen Vergleich zu Deinem Vorfall darstellen, sondern gemünzt auf Juno´s u.a. Aussage dass alle Hunde die mal gebissen haben Auflagen bekommen sollten bzw. sie diese dann gerechtfertigt findet.

    Wenn diese 10%, von denen Du schreibst, bereits gebissen haben: ja.Dass die Halter eines Hundes, der gebissen hat, die Auflagen unverhältnismäßig finden, kann ich gut nachvollziehen. Aber genau aufgrund solcher persönlichen Einschätzungen von Haltern bezüglich des eignen Hundes (Klassiker: "Der tut nix"- "Das hat er ja noch nie gemacht") kommt es ja überhaupt erst zu solchen Vorfällen. Der Vorfall, um den es hier geht, ist für mich das beste Beispiel dafür.

    Schau Dir doch bitte noch einmal an, was ich geschrieben habe:

    Keine Ahnung, was Du da interpretierst, aber ich schreibe die ganze Zeit über die Konsequenzen einer behördlich auferlegten Maulkorb- und Leinenpflicht nach behördlicher Feststellung der Gefährlichkeit eines Hundes.

    Sorry mein Fehler. Wobei der Gesetzgeber selbst da ja eine andere Sicht drauf hat als Du. Der Gesetzgeber lässt den Vorfall erstmal duch Sachverständige prüfen, währen Du alle Hunde die gebissen haben mit MK und Leine siehst. Oder habe ich Dich auch da falsch verstanden (siehe rot markiertes Zitat)

    Ich finde es nicht richtig dass Manfred007 jetzt eine so grosse Mitschuld gegeben wird.
    Das Versäumnis liegt ganz klar an der Hundeführerin, egal ob es jetzt die Schwester, Hundehalterin, o.ä. gewesen ist.

    Manfred007 hat klar erläutert wie sie damit umgehen will und wird und diesen Weg finde ich fair.
    Das sie sich im Nachgang ihre Gedanken macht ist klar. Das sie sich da nicht in der Hauptschuld sieht finde ich auch absolut menschlich und richtig. Würde mir ähnlich gehen. Einziger Unterschied - ich hätte diesen Hund gar nicht erst angefasst ;) .