Beiträge von SavoirVivre

    Ca. 100€ all in für einen 37,5kg Hund
    Wir sind Allesfütterer, sprich hoher Anteil Fleisch aus dem BARF Bedarf und der Rest sind hundegeeignete Reste von uns (Reis, Nudeln, Kartoffeln, Gemüse, Obst, Ei, Obst). Extra dazu wird noch nur Hüttenkäse gekauft und Leckerlies (Platinum TroFu).
    Die Kosten sind deswegen etwas höher weil wir nicht günstig kaufen (aber auch nicht teuer) sondern aus Bequemlichkeit bei 1-2 Fachgeschäften um die Ecke, die nicht so günstig anbieten können wie teilweise bei Online-BARF-Shops.

    Er verträgt aber auch Dose/Nassfutter gut, da wir das zwischendurch immer mal wieder füttern, da wer auf Reisen (und wir sind viel unterwegs) Dose bekommt.

    Hört sich ziemlich abwertend an, so wie du das schreibst.Gute Moderate Leistung definiere ich so, dass man die vereinbarten KPIs und Jahresziele erfüllt.


    Wer Jahresziele hat, die weit weg vom Machbaren sind (sowohl Zeitlich, als auch Fachlich), sollte eh mit seinen Vorgesetzten das Gespräch suchen, weil das eh demotivierend ist, dann macht Arbeit keinen Spass und da hätte ich auch null Bock auf Karriere :ka: .

    Aber ich weiss, viele sind so selbstquälerisch jobtechnisch unterwegs - für die Karriere....

    Ich habe bei Dir den Eindruck - und das meine ich wirklich nicht böse, ich mag Dich nämlich gerne lesen da eine andere Ansicht eine Diskussion immer bereichert :bussi: - dass Dir handfeste Berufserfahrung, auch fimenübergeifend, fehlt. Wieviele Arbeitgeber hattest Du schon? Wieviele Jahre Berufserfahrung? Wie viele Branchen?

    Ganz so einfach ist das nämlich leider nicht. Zum einen weisst Du beim Einstellungsgepräch und bei der Einschätzung der Jobdiscription nicht ob die Ziele erfüllbar sind, wenn du nicht schon eine gewisse Berufserfahrung hast. Schwierig als Junior. Ist nicht abwertend gemeint, jeder hat mal als Junior angefangen und jeder durchläuft eine Erfahrungskurve.

    Zum anderen werden einem ja nicht willkürliche Ziele gesetzt, sondern der Maßstab ergibt sich aus der Leistung anderer Mitarbeiter des Unternehmens die den selben Job, oder vergleichbar, machen wie der den Du machen sollst. Das heisst, da sitzen bereits Menschen die das leisten und schaffen was erwartet wird. Wenn Du jetzt in diesem Unternehmen anfängst und kontinuierlich unterlieferst, dann bist Du in den Augen dieses Unternehmens nicht einmal Durchschnitt. Denn der Durchschnitt erfüllt die Ziele und die High Potentials fliegen höher. Das ist hart, aber so funktioniert das Berufsleben in der Regel.

    Ich kann aber aber absolut verstehen wenn jemand sagt, diesem perversen Wettbewerb stelle ich mich nicht, denn ich lasse mich nicht verbrennen. Denn damit liegt man auch durchaus richtig. Viele Unternehmen nutzen die Motivation und Ehrgeiz junger Menschen aus und zu viele Menschen lassen es mit sich machen. Ich habe auch (zu) viele Jahre gebraucht das zu erkennen und einen Schlusstrich drunter zu ziehen.

    Aber ein "dann suche ich mir halten einen Job, Branche, Unternehmen, etc. aus bei dem es mir genehm ist" ist Luxussituation und nicht die Regel.

    weniger gesellschaftlich anerkannt als Kinder oder anderer Leistungssport oder ein Ehrenamt und da ist es ja schon schwierig, Verständnis zu bekommen.

    Das ist leider in der Tat so. Paare die sich bewusst gegen Kinder entscheiden oder keine Kinder bekommen können, fangen arbeitstechnisch eine ganze Menge auf im Unternehmen (durch Elternzeit anderer, früher kommen/gehen aufgrund Krankheit von Kindern, Unbezahlter Urlaub weil Kita Betriebsferien, etc.). Und die kinderlosen Kollegen fangen es alles auf.

    Ich finde das grundsätzlich ok, denn nur so funktioniert unsere Gesellschaft und Kinder sind die Arbeitskräfte Steuerzahler von morgen, aber es wäre schön wenn es auch etwas bewusster gesehen werden würde. Ja, Tiere können und sollen nicht auf einer Stufe mit Kindern stehen, aber wenn eine Kollegin die keine Hunde mag, dafür aber drei schwierige Kinder hat wegen denen sie ihre Arbeitsleistung trotz Teilzeit zu nur 50% erfüllen kann (ständig Kindkrank, ständig erschöpft & müde, nicht belastbar) anfängt die Augen zu verdrehen wenn ich 1xJahr früher weg muss wegen Tierarzt o.ä., dann werde ich echt ungemütlich.

    Also laut Definition meiner Firma mache ich Karriere (bin im Young Professionell Programm) und keiner meiner Wochen sieht so aus :ugly:

    Es kommt einfach auf die Branche an. Ich war High Potential und auch in einem entsprechenden Konzernprogramm und 12Monate lang waren meine Wochen Extrembelastung. 45Std/Woche - davon habe ichgeträumt. Ich sag mal so, der Weg von Junior > Professional > Senior war steinig.

    Das was silvi-p beschreibt trifft es deutlich eher. Da hat man sich um 20Uhr noch gemeinsam Pizza bestellt, damit einem bis 23Uhr nicht der Blutzuckerspiegel runterrauscht bei der Pitch-Vorbereitung. Und das war Alltag!

    Ich musste auch gerade schmunzeln. Dieses "wünsch dir was" Szenario kenne ich auch nicht. Silvia Du bist nicht zufällig in der Online- und Agenturbranche? :D

    Hi,

    es ist sicher möglich, die Frage ist vielmehr ob Du bereit bist den Preis dafür zu bezahlen.
    Ich hatte auch Pferd + ein Hund und habe es nicht geschafft ohne dass andere Dinge die mir wichtig sind darunter gelitten haben.

    Beispielzeitrechnung:

    - 40Std/Woche tendenziell mehr wegen Überstunden wenn in einem Projekt oder wenn Du neu irgendwo anfängst und Dich gleich als High Potential platzieren willst
    - 8-10Std./Woche Hundetraining wenn Du nicht willst dass das Pferd auf das Zeitkonto Deiner Hunde (die zuerst da waren) geht.
    - 4-7x/Woche (je nachdem ob Du eine RB raufsetzt) je 3-4 Std. Stall (Anfahrt, Pferd putzen/fertig machen, ggfs. Box machen, reiten, Pferd versorgen)

    Das ist eine Menge Zeit die verplant ist. Wann willst Du Dir Zeit für Deine Freunde, Familie, Partner und vor allem für Dich selbst nehmen?
    Wenn Du das alles mit die Hunde- und Pferdezeit mit unterbringe nkannst, weil diese Menschen von Dir auch Reiter und Hundehalter sind, ist es natürlich super. Andernfalls kann es irgendwann ein doch belastender Spagat werden.

    Einfacher ist dieses Ziel nach paar Jahren im Berufsleben zu verwirklichen. Zum einen hat man dann mehr Geld zur Verfügung um zeitliche Engpässe auch anders lösen zu können und man muss im Unternehmen nichts mehr beweisen.

    Ich war auch Berufseinsteigerin mit Pferd + Hund. Ich hab es zeitlich nicht geschafft, da auch Fahrzeit zwischen den verschiedenen Stationen unterschätzt und weil berufliche Zeitaufwände für Projekte zeittechnisch nicht zuverlässig planbar waren. Ich bin natürlich kein Maßstab, ich möchte nur meine Erfahrungswerte mit Dir teilen :smile:

    Bevor sich Jemand nach anderen Hunderassen umschaut, guckt er erstmal ob der Wunschhund passt. Ist ja wohl klar, oder? Und wieso müsste ein Shiba Inu sich bei der TE stärker anpassen als anderswo? Wie siehst du denn den idealen Shiba Inu-Haushalt?

    Ich stelle mir eher die Frage ob Du sämtliche Beiträge hier überliest in denen auf die Rasseeigenschaften in Kombination mit den Zukunftsplänen der TE eingegangen wird.

    Sie berichtet doch nur von ihren Erfahrungen, wie sie es mitbekommen hat, wie viele anderen hier auch. Sie hat ja nicht gesagt, stimmt doch alles überhaupt nicht, gar nix in Frage gestellt hat sie :ka: auch von artgerechter Haltung oder sonst was stand da nicht. Was hat das denn jetzt damit zu tun? Dass Akitas nur dann freundlich sein können (wie sie es dort erlebt hat), wenn sie nicht artgerecht gehalten werden, oder wie oder was? ;) :roll:
    @SophieCat

    Ich würde sagen der Kontext den Du rausliest unterscheidet sich gravierend von dem Kontext den ich rauslese. Bleib aber ruhig bei Deiner Meinung, ich will sie Dir gar nicht nehmen. "Oder was" möchtest Du von mir lesen :roll: ?