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2. Ich habe schon öfter gelesen, dass Rüden bei den TWHs problematischer sein sollen als Hündinnen.. stimmt das?3. Ich habe gelesen, TWH und Sarloos brauchen viel Beschäftigung, welche Hundesportarten sind für sie geeignet und sind sie ähnlich arbeitswütig wie Border, Husky und Co?
4. Braucht es länger den Wolfshunden Komandos beizubringen oder ist es wie bei einem ,,normalen" Hund?
5. Stimmt es, das der TWH sehr stur ist und schlecht folgt?
6. Gibt es tatsächlich Probleme wenn ein Wolfshund autofahren soll... sabbern sie da extrem oder sowas?
LG, Susi
Ich hab keinen vergleich von Sarloos und TWHs.
2. Man sagt generell bei allen Hunderassen das Rüden sturköpfiger und schwerer zu führen sind als Hündinnen.
Ich denke das kommt aufs einzelne Individum an.
Du kannst auch einen folgsamen und leicht erziehbaren Rüden haben und eine zickige Hündin.
Auch wenn es die selbe Rasse ist, heißt es nicht das jeder Hund sich ähneln muss.
3.Da TWHs keine Spezialisten sind kann man alles mit ihnen machen.
Ich habe nur schon oft gehört das sie Wiederholungen langweilen und somit Agility nicht der geignetste Sport ist.
Dafür machen viele aber gerne Fährtenhunde arbeteit und es gibt auch TWHs die bei der Rettungshundestaffel sind.
Aber auch hier kommt es wieder aufs Individum an.
Es kann durchaus möglich sein das der eine TWH Agility liebt und der andere nicht.
Das ist aber bei allen Hunderassen so.
Man muss eben das passende finden.
So gibt es auch Border die nicht an Schafen arbeiten wollen und Huskys die nicht viel rennen müssen und den Deutsch Kurzhaar der kein Jagdtrieb hat.
In der Regel sind das Ausnahmen, denn noch ist jeder Hund anders.
4.Da sag ich nur konsequenz.
Jeder Hund kann Komandos lernen.
Da ist es egal ob es ein HSH, Border oder TWH ist.
Der eine Hund braucht vllt. für das Komando sitzt gerade mal 5 Minuten, bis er sich von alleine hin setzt und der andere 2 Tage.
Das kommt aber auch hier auf den Hund drauf an und wie der Besitzer mit dem Hund arbeitet.
Wie viele Golden- und Labrador Retriever kenn ich die nicht hören, weil die Hunde immer als leicht erziebahr gelten und plötzlich merkt der Besitzer:"Oh der kommt ja auch mal in die Pupertät und jetzt?"
HSHs gelten auch als schwer erziebahr weil sie angeblich einen Dickopf haben, genauso wie Dackel.
Der Leonberger meiner Tante hört wunderbar und mit meinem Dackel hab ich den Hundeführerschein mit bravur bestanden.
Alles nur eine Frage der Konsequenz und des Durchhaltevermögens.
In der Schule gibt es doch auch die Kinder die sich einmal was durchlesen und schon haben sie es verstanden und brauchen nichts mehr zu tun und dann gibt es die anderen die richtig hart lernen müssen um gute Noten zu schreiben.
Am Ende schaffen es dann doch alle. (Ausnahmen bestetigen die Regel
)
5.Genau das gleiche: Konsequente Erziehung.
6. Von klein auf beibringen.
Dann gibt es selbst bei reinen Wölfen keine Probleme.