Wenn der Nachbar uneinsichtig sein sollte, würde ich nur an meinen Hund denken und sofort etwas unternehmen. Da Du einen Jackie hast, könntest Du doch als schnelle Schutzmaßnahme 30 cm vom Zaun entfernt einen Hasendrahtzaun (schnell gemacht für kleines Geld) aufstellen und dann vielleicht über dauerhafte Maßnahmen nachdenken. So käme Dein Hund nicht mehr an den Zaun ran und der andere Hund könnte auf der anderen Seite toben wie er will. Irgendwelche Sichtschutzmatten aus Bast oder Ähnlichem sind gar nicht stabil genug, wenn sich auf jeder Seite ein Hund aufregt und dagegen geht.
Beiträge von tixi6
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So unterschiedlich wie unsere beiden Schäferhunde sind, so unterschiedliche Dobis kenne ich.
Das geht von der tiefenentspannten Hündin die sich über jeden Menschen freut, über den souveränen Rüden mit händelbarem Schutz- und Wachtrieb bis hin zum nervenschwachen Hektikbündel, die für alles mehr als ein Mal nachsitzen muß. Letzterer Hund ist von Welpenalter an mit im Büro, allerdings bei selbstständigen Besitzern. Der Hund ist jetzt 3 Jahre und wird im Büro langsam ruhiger und zeigt mehr Akzeptanz Fremden gegenüber, allerdings ist das Büro seit Anfang an im hinteren Bereich mit Gittern gesichert, so daß sich auch ängstliche Kunden im vorderen Bereich sicher fühlen können. Wenn sie sich überfordert fühlte, ist sie Anfangs auch nach hinten gegangen.
Einer dieser 3 Hunde ist mit Gassi und Bewegung absolut zufrieden. Die beiden anderen müssen unbedingt ihren Trieb ausleben, machen Schutzdienst, Fährte, benötigen also viel Kopfauslastung, Befriedigung ihres Triebes und zusätzlich viel Bewegung um sich den Streß abrennen zu können. Und sie sind keineswegs bei unerfahrenen HH, sondern genießen eine gesunde und sehr bewußte Mischung aus Reiz und Ruhe.
Wir haben uns vor 7 Jahren völlig unerfahren und ziemlich gedankenlos unseren Traum von einem Schäferhund erfüllt. Wir haben ihn von Anfang an geliebt, sind aber auch teilweise durch die Hölle gegangen. Unser Leben hat sich komplett verändert und er wurde erst nach langer Zeit zu unserem Traumhund. Allerdings hatte er auch "nur" Beutetrieb. Nichts im Alltag war mehr wie ohne Hund.Unsere jetzige Hündin hat überall noch mal einen draufgesetzt und ist sicherlich unsere Lebensaufgabe, aber um nichts auf der Welt möchte ich sie mehr missen, auch wenn wir wieder alles verändern und hart an allem arbeiten müssen.
Das Wichtigste was ich Dir damit sagen möchte ist - mit Hund ist nichts mehr wie vorher. Hat er Schutz-und/oder Wachtrieb erst recht nicht. Das fängt an mit möglicher Bellerei in der Wohnung, geht über Streß mit Fremden im Fahrstuhl bis hin zu evtl Ärger im Büro, oder einer Unverträglichkeit mit anderen Hunden. Die Freizeit geht zum großen Teil für den Hund drauf. Das bedeutet, bei Deiner Arbeitszeit, brauchst Du einen Plan B fürs Büro, fals es irgendwann nicht mehr klappt.
Denn nichts ist schlimmer als ein Hund, der für seine Veranlagung nichts kann und nach einer Weile völlig schuldlos im Tierheim landet und die Welt nicht mehr versteht. -
Den Gehorsam in den Übungen kaputt geschmust. Wenige Sekunden nach dem Foto lag sie
Aber was will man machen...sie lieben sich halt :fondof:
Ich habe mit den beiden Bekloppten dann nicht mehr alleine weiter trainiertExterner Inhalt img6.imageshack.usInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Uploaded with ImageShack.us
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Ich bin mir sicher, daß Erziehung ohne Lob funktioniert, aber warum sollte man auf das Beste und Verbindendste verzichten...
Ein Bekannter erzieht fast gänzlich ohne Lob. Der Hund hört auf ihn, aber freudig ist anders. Für den Hund ist ein unfreundlicher Ton Druck dem er folgt, neutral ist "richtiges Verhalten" für den Hund.
Der gleicht Hund kommt bei Quietschiestimme freudig angefegt und für feiner Bub, ein Leckerlie oder einen Streichler überschlägt er sich fast. Ist Positiv dabei, nimmt er öfter Blickkontakt auf, läuft neben einem, oder kommt zwischendurch mal von alleine zurück und wenn man ihm dann sagt wie toll er das macht hoppelt er glücklich los. Man sieht die Veränderung sofort an der gesamten Körpersprache.Deshalb - warum sollte ich meinem Hund Freude durch mich und positive Verbindung zu mir verwehren? Und so quietsche ich weiter rum und trage Bällchen und Leckerlies in der Tasche, für die Vermeidung des möglichen Gaus...
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Daß Ihr Ares verloren habt tut mir sehr leid und ich lese es leider erst jetzt.
Was für eine Fügung, uns ging es damals ganz ähnlich und ich freue mich riesig für Euch und mindestens genauso für die Hündin.Ich finde die Idee sie Sera zu nennen sehr schön und die oben gelesenen Bedeutungen dazu gefallen mir auch. Natürlich brauche ich auch unbedingt ein Foto...
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Sie hatte keine Probleme mit den Eiern.
Wir sind am Geburtstag dann essen gegangen und neue Geschenke gabs später... :/
Jaja, meine Nerven lagen das erste Jahr oft blank.
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Meine hat die Microwelle geöffnet und die 30 dort drin "in Sicherheit gebrachten" mühevoll selbstbemalten Ostereier gemopst, 15 davon geschält und gefressen.
Sie hat sich ein zweites Mal die Microwelle geschnappt, vorgezogen, die Tür geöffnet und an deren Unterseite den Sensor rausgepult. Sicherung war raus...
Meine hat den Kartoffelsack aus dem Schrank geräumt und sortiert. Die richtig runden hat sie bespielt und rumgeschmissen, sie hatten Bißspuren und lagen überall auf der Arbeitsplatte und der Fensterbank. Die ovalen wurden ignoriert...
Meine hat meinen Schreibtischstuhl ausgeweidet und aus den Beinen des Eßzimmerstuhls Zahnstocher gemacht.
Sie ist aus dem Metall-Zimmerkennel ausgebrochen, hat den Geburtstagskuchen und die Geschenke für meinen Sohn zerstört...das Gesicht von ihm war zum Steine erweichen.
Mir fällt bestimmt noch mehr ein.
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RonjaRäuber - wow, wunderschön.
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Trefft Ihr Euch am Sonntag? Wenn's zeitlich paßt kämen wir sehr gerne dazu.
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Lui ist noch ein kleines Baby und vermutlich erst seit einer Woche bei Euch. Ich würde erst mal Vertrauen aufbauen, ihm viel Ruhe gönnen und ankommen lassen. Spiel und schmus mit ihm, zum lösen kurz raus, immer nur ein paar Minuten. Nicht überfordern und keine großen Gassirunden.
Das wird, laß ihm Zeit und Du bleib ruhig und geduldig, das tut ihm am besten.
Stell doch mal ein Foto ein, ich liebe Schäfibabys.