Beiträge von Jocks_B

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    Du würdest also einen Hund lieber den hasen fressen lassen nur damit er ganz sicher tot ist? Verrückte Welt, hier, wo doch immer sooooo großen Wert darauf gelegt wird, dem Hund in dieser Beziehung keinen selbstbelohnenden Erfolg zu gewähren.

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    Das ist Quatsch. Das hängt in erster Linie (mal "schwerwiegende" Erziehungsfehler außen vor gelassen - wovon ich bei Beate jetzt mal ausgehe) vom Wesen des Hundes ab.

    Ich sehe das Problem bei diesem Fall eher an einer anderen Stelle...

    Du hälst also meine Beobachtungen für "Quatsch"? Sehr interessant. Scheinbar lasse ich mich da wohl von optischen Täuschungen blenden. :irre:

    Naja, egal... ich sehe da gar kein so großes Problem was da bei Beate passiert, sondern einen ganz normalen Junghund.

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    Sofern die Zeit dazu noch gereicht hätte... Ich glaube, Du weißt gar nicht wie schnell ein Hund tatsächlich sein kann :wink:


    Ich glaube Du kannst nicht wirklich beurteilen was ich über Hunde weiß und was nicht. ;)

    Sleipnir: Keine Frage, man kann im Nachhinein immer klüger reden als wenn man in Deiner Situation gewesen wäre. ich möchte das ganze auch nicht verurteilen was Dir passiert ist. Nur ich sehe einen Unterschied darin das der Hund aus einem Reflex den Hasen packt und der Tatsache das man den Hund den Hasen fressen lässt.
    So wie Du es weiter oben geschildert hast, kennst Du Deinen Hund sehr gut. Von demher nehme ich an das DU die Situatin so schnell erfasst hast, das für ein AUS die Zeit gewesen wäre.
    In diesem Fall ist der Hund aufs höchste belohnt worden... besser wäre es mit Leckerlis nicht gegangen ;)

    Bianca, das ist keine Schlussfolgerung... aber nun gut...

    Hier wird ständig ein riesen hype gemacht wenn mal wieder ein Junghund hinter irgendwelche Jogger hinter her rennt weil er einfach noch nicht richtig hört. Da kommt sofort der Hinweis auf die Schleppe. Aber bei einem Hund, der wissentlich Kleintiere tötet wir der Hinweis auf ein Maulkorb sofort abgeblockt... Leute, Leute...

    Nun hier in diesem Fall scheint das völlig normal das ein Hund einen Hasen reißt und frisst.
    Wenn er den Hasen schon packt... warum kam dann nicht sofort ein AUS? Hätte er darauf auch nicht gehört?

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    Jede Versicherung wird Dir die Statistik vorlegen können, dass das Durchschnittsalter kastrierter Hündinnen um 1 bis 2 Jahre höher liegt als das unkastrierter Hündinnen.


    Was aber kein Indiz dafür ist, das diese kastrierten Hündinnen ohne Kastra 1-2 Jahre früher gestorben wären.

    Der Chef unserer TK, die sich ständig sehr weitläufig weiterbilden, hat eindeutig darauf hingewiesen das eine Kastration vor der ersten Läufigkeit in jedem Fall abzulehnen ist. Es gibt keinen Beleg dafür das durch die erste Läufigkeit das Risiko sprunghaft ansteigt. Selbiges ist in einschlägigen Fachmagazinen nachzulesen.

    Es ist positiv das die TE sich soviel Gedanken macht, jedoch sollte die Infoquelle nicht einseitig sein.

    Oh Mann....
    Kaum ist man andere Meinung wie einige Stammuser, wird so eine Diskussion gleich polemisch geführt.

    Es ist schon ein Unterschied, ob man einen domestizierten Hund der für eine bestimmte Aufgabe gezüchtet wurde im Rahmen seiner Zuchtbestimmung führt, oder ob man einen Hund von dem man weiß das er Kleintiere tötet ohne Maulkorb frei durch die Gegend rennen lässt. Es gibt tatsächlich Hunde, die nicht immer unbedingt zwischen einem Junghasen und einem Kleinkind unterscheiden.

    Mir geht es nicht um den Vorfall als solches, sondern wie damit umgegangen wird!

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    Bitte nenn uns deine Maßnahmen mit denen du 100% absicherst, daß dein Wuffi sowas nimmernicht machen wird. Ich persönlich bin sehr begierig in dieser Sache etwas lzu ernen.

    Lass es Dir mal von denen erklären die hier sonst zu diesem Thema andere maßregeln.

    Was mich am Eingangspost erschreckt ist die Tatsache, dass der TE weiß das sein Hund Kleintiere tötet.

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    Ich weiß ganz genau, dass Emma Kleintiere tötet, ständig bereitet man sich gedanklich auf solche Situationen vor, lässt die Hunde auf dem Spaziergang keine Minute aus den Augen, lässt sie keine hohen Wiesen oder Waldränder durchstöbern, aber wenn es dann wirklich passiert, dann ist man einfach zu langsam...
    Einerseits bin ich von der Situation ja wirklich fasziniert, in welchen Sekundenbruchteilen Emma die Situation erfasst hat, um dann mit absoluter Präzision zuzuschlagen, als würde sie tagtäglich nichts Anderes machen...Aber andererseits ist dieser Junghase absolut sinnlos für Emmas zweifelhaftes Vergnügen gestorben und wäre ich schneller gewesen, hätte ich Emma nicht zum Tor laufen lassen...ja ich weiß, "hätte, wäre, wenn...", ich kann es sowieso nicht mehr ändern!


    Warum nur gedanklich??? Ist das alles nicht etwas blauäugig? Wenn ich schon darum weiß, dann muss ich dem Hund einen Maulkorb anlegen wenn ich ihn frei laufen lassen möchte.
    Aber... shit happens... war ja nur ein kleiner Junghase...

    BTW: wir gehen einfach nur zum Hütetraining, unser Hund hat gelernt das keine Tiere gerissen werden.

    Also ich denke nicht das dies im direkten Zusammenhang mit den Rapsfeldern steht. Rapsfelder gibt es dieses Jahr nicht mehr als sonst auch.
    Wir wohnen direkt am Rapsfeld und bei keinem Hund in unserer Siedlung ist mir diesbezüglich was zu Ohren gekommen.
    Vielleicht liegt der Umstand ja auch in der mangelnden Sensiblisierung in der Welpenzeit. Heutzutage wachsen meiner meinung nach viele Hunde einfach zu "steril" auf. Ähnlich wie bei den Kindern.

    Ich finde es echt bedenklich wie locker hier mit so einem Vorfall umgegangen wird. das kann ich nicht gut heißen.
    An allen Ecken kommt sonst hier im Forum ein großer Aufschrei. Selbst wenn der Hund "nur" mal Enten hinterherjagt und sie umkreist.

    Ich finds schlimm wenn ein Hund ein Kleintier reißt. Wenn man diesbezüglich seinen Hund nicht unter Kontrolle weiß, sollte man entsprechende Vorkehrungen treffen.
    Das ist meine Meinung zu dem Thema.