Beiträge von BorderPfoten

    Nicht auf sein Zögern eingehen und an dem Zaun vorbei laufen.
    Je mehr Tamtam Du deswegen machst, desto schlimmer empfindet der Hund das.

    Dago ist als Junghund auch mal an einen Elektrozaun gekommen, schrie fürchterlich und wollte dann nicht mehr dort her gehen. Ich ging bewusst mit dem angeleinten Dago an diesem Zaun vorbei und nach ein paar Tagen hatte er seine Angst vergessen

    Ganz einfach:

    weil sie mit knapp der Hälfte an Gewicht dem Sheltie hoffnungslos unterlegen ist und der Sheltie kein fairer Spieler. Ganz extrem merkt man es wenn sie mal miteinander spielen und dabei zergeln. Der Chi wird gnadenlos durch die Gegend geschliffen während sie keine Chance hat mal das Oberwasser zu bekommen. Das frustet sie extrem so dass sie schnell keine Lust mehr auf spielen hat.
    Genauso ist Darcey schneller und wendiger und bombt Abbey gern mal im Spiel um. Abbey kommt ihr aufgrund ihrer krummen Beinchen nicht hinterher und hat auch recht schnell keinen Bock immer nur hinterher zu japsen oder nach wenigen Metern umgebombt zu werden.

    Ach . das ist ja merkwürdig. so etwas habe ich noch nie erlebt, obwohl unsere Hunde häufig KOntakt zu Klein- oder KLeinshunden haben. Unsere Hunde (Dago wog 27 kg, Atti wiegt 28 kg) sind im Umgang mit Zwergen sehr, sehr vorsichtig. wir nehmen oft eine kleine Hündin mit auf unseren Gassiwegen, die wiegt , wenn es hoch kommt 8 kg und Faro spielt sehr gern mit ihr. Faro wiegt 18 kg und das Spiel ist dem Größen- und Gewichtsunterschied angepasst. Ich glaube, die meisten Hunde wissen schon, wenn sie es mit "unterlegenen" Hunden zu tun haben

    Puh Saskia, das tut mir leid.
    Es ist schon schwer genug, den Verlust des geliebten Hundes zu verarbeiten, aber dann noch zu sehen, wie der zweite Hund trauert, das ist die Hölle.

    Bei uns war es ähnlich. Atti trauerte wie Deine Shira und wir dachten, er folgt Dago :( :
    Für uns stand fest, es kommt wieder ein zweiter Hund ins Haus, weil Atti nie das Leben als Einzelhund kennengelernt hat und er sehr gern mit anderen Hunden zusammen ist.

    Faro zog bereits 10 Tage nach Dagos Tod hier ein und es dauerte nicht lange, bis Atti wieder der alte Atti war.

    Du schreibst, Shira braucht keine anderen Hunde um sich herum. Dann gib ihr einfach die Zeit, die sie braucht, um mit ihrer Trauer fertig zu werden. Motiviere sie auf den Spaziergängen etwas mit den Dingen, die sie gern tut, auch wenn es nur Leckerliesuche ist. Das lenkt ab und bringt sie auf andere Gedanken

    Britta2003 ist wohl mit Manila die Wege gegangen, die sie auch mit Bonny gegangen sind.
    Das haben wir nicht geschafft, wir sind grundsätzlich unbekannte Wege gegangen, damit die Erinnerung uns nicht so weh tat.
    Jeder Mensch/Hund ist anders
    Ich wünsche Euch alles Glück dieser Welt

    Würdet Ihr sagen, dass es mit zwei Hunden "schwieriger" ist durchs Leben zu gehen?....

    Definitiv nein.
    wir hatten bisher noch nie Schwierigkeiten in Bezug auf Urlaub etc.
    Selbst, wenn wir die Hunde mal, aus welchen Gründen auch immer, bei Bekannten oder Freunden parken mussten, gab es keine Probleme.

    Ich denke es kommt natürlich auch immer auf die Größe an, aber dennoch, ist es letztlich egal wenn beide Hunde gut erzogen sind oder würdet Ihr sagen, dass man da schon "Abstriche" machen muss, wenn man eben mit zwei Hunden durchs Leben geht?

    Klar, Erziehung ist das A und O und dann muss man keine Abstriche machen. Man ist, gleich ob man einen oder zwei Hunde hat, schon mehr gebunden, was bestimmte Freizeitaktivitäten angeht, aber das weiß man und nimmt es in Kauf, bevor man sich überhaupt für einen Hund entscheidet.
    Die Abstriche, die wir wegen der Hunde machen, nehme ich gern in Kauf, aber das ist nur meine Meinung

    Ist da eine extra Gruppe zum Ängste überwinden oder gehört das zum üblichen HuSchu-Programm?

    Ja, ist es. In dieser Gruppe befinden sich 3 Angsthunde und 2 bzw 3(Atti darf immer mit) "normale" Hunde.
    Ich habe auch lange gesucht, bis ich eine Trainerin gefunden habe, die sich tatsächlich mit Angsthunden auskennt, denn fast jeder Trainer behauptet von sich, er kenne sich mit diesen Hunden aus, doch leider ist das nicht der Fall.

    Die erste Trainerin, die wir kontaktierten, sagte zuerst "der Faro wird niemals ein normaler Hund werden" und da hatte diese Frau schon bei mir versch.......Wie kann sie so etwas behaupten, ohne den Hund überhaupt näher kennen gelernt zu haben. Dann war sie der Meinung, wir müssen Faro durch Angstsituationen zwingen und dann war für mich diese Stunde vorbei, denn mit Druck hätten wir nichts, rein gar nichts erreicht

    Das sitzt bei mir jetzt so drin, dass ich quasi wie mechanisch in die Hocke gehe, sobald Nala Kontakt zu anderen Hunden hat. Sie nutzt es auch und kommt immer mal für ein paar Sekunden zu mir, wenn es ihr zu wild wird oder der andere Hund zu aufdringlich ist.

    Es sagte mir letztens jemand, dass das aber total falsch ist, weil der Hund so nicht lernt, seine Unsicherheit zu überwinden, und man diese dadurch sogar noch verstärkt.
    Kann da jemand was zu sagen?

    Ich sehe das nicht so, sondern finde es ok, dass Nala zu Dir kommt, wenn sie unsicher ist. Unsere Hunde müssen doch nichts alleine klären, dafür haben sie doch uns

    Stärkung des Selbstbewusstseins:
    Wir gehen deshalb mit Faro in eine HuSchu und dort lernen die Hunde, Dinge zu überwinden, vor denen sie Angst haben. Da gibt es ein Tor mit einer Flatterdecke, ein Tunnel, vor dem Faro große Angst hatte. Jetzt geht er durch diesen Tunnel als sei es ganz normal.
    Ich denke, Du kannst mit dem Hund machen, was ihm Spaß macht, egal ob Tricks oder Dogdance, wichtig ist, alles wird positiv beendet und so bekommt der Hund das Gefühl, alles richtig gemacht zu haben

    Wir haben bereits zum 2. Mal einen Zweithund und würde das immer wieder so machen

    Wieso (aus welchen Gründen usw.) habt Ihr Euch für einen Zweithund entschieden?

    Dago war ein Hund, dem es total gefiel, wenn Hundebesuch im Haus war. Wir wollten auch gerne einen zweiten Hund und so zog Atti bei uns ein

    Wann zog der Zweithund bei Euch ein (also wie alt war der Ersthund beim Einzug des Zweithundes)?
    Habt Ihr einen Welpen als Zweithund ausgesucht?

    Atti zog ein als Dago 6 Jahre alt war (vorher ging es bei uns aus beruflichen Gründen nicht)
    Atti war 1 Jahr alt und sollte ins TH. An und für sich wollten wir einen Welpen, aber da ein Hund in Not war, entschieden wir uns für ihn

    Welche zwei Hunde (Rasse,Mix usw.) habt Ihr nun?

    Dago war ein Aussie-Mix, Atti ist ein Border-Collie-Mix und Faro ist ein Border-Collie (er ist der zweite Zweithund, weil Dago gestorben ist und Atti als Einzelhund sehr unglücklich war....nicht nur Atti, auch wir)

    Habt Ihr Eure Entscheidung jemals "bereut" bzw. würdet Ihr diese Entscheidung immer wieder so treffen?

    Immer wieder so wie wir es gemacht haben und noch nicht einmal haben wir diesen Schritt bereut

    Anju hast du es schon mal mit Harzer Rolle versucht? Leia hatte eine Sucht nach Schafskacke und eine bekannte riet mir Stinkekäse zu geben. Das habe ich eine Woche gemacht und seit dem ist jedes Häufchen uninteressant. ich geb jetzt ein mal die Woche noch ein Stück davon und bisher hilft es. Bei unserem Foxterrier Kumpel hilft das auch.

    Das hat damals bei Dago gar nicht funktioniert, ist aber einen Versuch wert.

    wenn da halt nur nicht dieses Vieh in ihm stecken würde! ;-))

    Damit meinst Du den Pointer ?

    Nur weil wahrscheinlich ein Pointer drin ist, heißt das nicht, dass die anderen Anteile in ihm (oder einfach dieses spezielle Individuum) Apport nicht eventuell toll finden kann. Einen Versuch ist es wert.

    Sehe ich genau so.
    Dago war ein Aussie-Ponter-Mix, fand jede Form der Nasenarbeit toll, auch das Apportieren lag ihm sehr.