Wir haben hier ja nach wie vor das Problem seiner Ängstlichkeit, auch wenn es da Schritt für Schritt (oder manchmal Schrittchen für Schrittchen) besser wird. Dafür bin ich aber im Freilauf ziemlich zufrieden mit ihm. Zwar wird es auch da schwierig, wenn ein "schlimmer" Angstauslöser kommt (am See neulich war's ein FKK-Anhänger, an dem er sich partout nicht vorbei getraut hat...), aber er zischt dann nicht völlig ab, sondern umgeht die "Gefahrenquelle" nur und kommt danach zu uns zurück.
Das finde ich vollkommen ok, Faro läuft auch, wenn er richtig Angst hat, einen großen Bogen, um dann zu mir zurück zu kommen.
Dann bin ich beruhigt. Ich fände es nämlich schade, wenn so eine "die mit Malis sind arrogant" Idee entstehen könnte. In manchen Momenten hab ich auch neidisch auf andere Hunde in Hildes Alter geschaut und gedacht: "Hm - nur mal so zwei Stunden zum Erholen so ein Modell bitte."
Aber eigentlich und grundsätzlich hab ich das keine Minute wirklich bereuht. Ich glaub, ich bin auch "auf Mali klebengeblieben" und nehme dafür gerne andere Einschränkungen in kauf.
Rike, mein "Fahrradmann" hat auch eine Malihündin, 8 Jahre alt ist sie und eine ganz tolle Maus, sehr temperamantvoll aber in keiner Weise arrogant.
Tja, so bleibt man an einer Rasse hängen....Wir, dank Dago, an den Border-Collies
Klein FAro hat das Entenjagen für sich entdeckt. Wir wohnen direkt am Wald und dort ist ein großer Weiher mit Schwänen, Enten und Canadagänsen. Das Federvieh hat seine natürlich Angst vor Menschen komplett verloren, was sehr schade ist und Hunde sind für sie auch keine GEfahr mehr.....nur Faro, wenn ich nicht schnell genug reagiere, dann treibt er die Enten über die Wiesen. Inzwischen weiß ich, wo sie sitzen und Faro muss Fuß laufen.