Beiträge von BorderPfoten

    Ich denke, man kann das nicht vergleichen. Früher war die Hundedichte geringer, der Straßenverkehr weniger und das minimierte die Gefahr, dass etwas passieren konnte. Unsere Kinder sind auch mit unserem Hund allein raus gegangen , aber wir wohnen direkt am Wald und der ist wenig besucht. Das allerdings liegt jetzt auch schon mehr als 20 Jahre zurück. Heute würde ich kein Kind allein mit einem Hund Gassi gehen lassen. Die Gründe sind von Corinna flying-paws bereits genannt.

    Ich bin als Kind auch mit dem ChowChow unserer Nachbarin Gassi gegangen und die Erwachsenen machten sich gar keine Gedanken über ein "könnte was passieren?"

    Mein alter Rüde musste auf Grund eines Tumors kastriert werden. Es ist alles gut verlaufen, aber er verliert Fell ohne Ende

    Wann war die Kastration?

    Wir mussten Atti mit 8 aus med Gründen kastrieren lassen , er verlor kein Fell, benahm sich aber anders und es wurde eine SDU diagnostiziert. Trifft wohl Kastraten häufiger als intakte Hunde

    . Draußen allerdings wirbelt er auf und egal wie ausgelastet er ist.

    Was heißt das? Wie wird er ausgelastet, wie lange und wie häufig.

    Er ist ein junger Hund, der noch viel Ruhe braucht und Beschäftigung wird manchmal überbewertet, denn je mehr er bekommt, desto mehr fordert er.

    Ich habe einen 11 mon alten Border Collie, der draußen auch gern jeden Fußgänger begrüßen würde, doch ich arbeite vorausschauend, rufe ihn rechtzeitig ab, fordere Aufmerksamkeit, bis der Fußgänger uns passiert hat und so funktioniert das gut

    Stella ist 3,5 mon jung oder habe ich mich verlesen? Wieso ist sie denn schon in Deutschland? Aber das ist ja jetzt für die blöde Situation nicht so wichtig.

    Ich würde genau so vorgehen, wie Zucchini es vorschlägt.

    Neutrales Gelände, Hunde anleinen und gucken, wie sie aufeinander reagieren. Sollte der Spaziergang entspannt sein, leint sie ab.

    Wie kann das Verhältnis trotz schlechter ersten Erfahrung noch gut werden?

    Wenn ein Hund einen anderen anbellt, muss das ja nicht direkt ein traumatisches Erlebnis sein und als schlechte Erfahrung gesehen werden. Hunde stecken das besser weg als wir denken

    Von unseren 5 Border Collies (3 sind ja bereits tot), gab es sowohl die Fresser als auch die Mäkler.

    Aktuell ist Jory der Fresssack und Moja hat, seit Jory hier lebt, die Mäklerei eingestellt. Vermutlich hat sie Angst, dass Jory ihr alles wegfrisst. Sie war früher so mäklig, dass sie selbst Barf als Zumutung empfand . Nach Faros Tod war es dann ganz schlimm, dass wir sie zeitweise gefüttert haben und dann aufeinmal war der Spuk vorbei.


    Jory frisst alles, außer Chicoree:lol: Fressen ist schön und viel fressen ist schöner und er sagt "ich bin noch im Wachstum"

    . Dann, wenn ein Hund auf Streit aus ist oder direkt, in nicht netter Absicht, auf ihn zustürmt.

    MIr gefällt das. Ist doch besser so als andersherum.

    Faro war, als wir ihn bekamen überhaupt nicht selbstsicher (Du kennst ja seine Vorgeschichte), aber das änderte sich mit der Zeit, nachdem wir viel mit ihm arbeiteten und er merkte, was für ein toller Hund er ist.

    Sei froh, dass Archie so ist wie er ist

    Es könnte auch Zurückhaltung sein. Er geht Streit aus dem Weg, das finde ich auch gut. Aber im Notfall wählt er immer die Flucht vor anderen Hunden

    Das bedeutet für mich nicht, dass er kein Selbstbewusstsein hat. Faro war auch so ein Hund, der Streitigkeiten nicht brauchte.

    Was heißt, er flüchtet vor anderen Hunden? Grundsätzlich oder nur, wenn sie ihn blöd amachen?


    Mit Arbeit meinte ich Beschäftigung, denn wenn er bei der Arbeit viel Lob bekommt, wird er auch selbstbewusst. Genau das, was Donna63 geschrieben hat. Viel gutes Feedback und der Hund wird selbstbewusster, weil er merkt, wie toll er ist