Beiträge von PocoLoco

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    Und beim Catahoula wäre das sogar naheliegend, denn siehe hier http://de.wikipedia.org/wiki/Louisiana_ ... eopard_Dog , seine Vorfahren stammen aus Spanien. So gesehen ist nichts unmöglich.


    Das er aus Spanien stammt ist eine Theorie. Eine andere besagt, dass er aus Frankreich stammt. :)

    Aber du hast natürlich recht. Gerade bei den Kategorie 5 Hunden werden wohl ähnliche Rassen heran gezogen, weil es nicht mehr absolut zu ermitteln ist. Zumal nicht alle Rassen bisher vertreten sind (wobei es mich wundert, dass der Catahoula schon mit in der Liste ist).

    Ich würde mal schauen, ob es nicht am Geschirr liegt. Wenn es irgendwo unangenehm zwickt, wird er es nicht mögen. Das er draußen keine Probleme zeigt, dann liegt es unter Umständen daran, dass er draußen durch die ganzen Eindrücke sehr abgelenkt ist (was bei einem 4 Monate alten Hund normal ist).

    Er wird auch bei einem neuen Geschirr erstmal skeptisch sein.

    Was habt ihr denn für ein Geschirr?

    Meine Hunde sind so gut wie nie allein. :D Aber ohne Menschen sind sie schon häufiger. Kommt immer drauf an. 4 Stunden müssen sie immer allein bleiben. Nicht jeden Tag natürlich.
    Es gibt auch Tage da müssen sie 8 Stunden alleine bleiben. Wenn es mehr als 3 Tage am Stück wird, wird in der Regel eine Lösung gefunden. Allerdings toleriert mein Rüde ein durchgängiges Allein bleiben besser, als eins mit Unterbrechungen. Zwischendurch gibt es Tage, da bleiben sie mal eine Stunde nur allein (das auch häufig im Auto, wenn es nicht grad knallekalt oder überwarm draußen ist).

    Da wir keinen wirklichen Rhytmus haben, fällt es ihnen auch nicht wirklich so schwer. Meine Hündin ist eh vollkommen relaxed beim Alleine bleiben und das färbt auf den Rüden, der das eher nicht so kann, extrem ab.

    Habe ich Nachtschicht, kommen sie mit zur Arbeit. Sonst wären sie über 10 Stunden allein (weil ich sie über Nacht nirgendwo lassen kann und mir die Gefahr das sie Nachts plötzlich mit Theater anfangen zu groß ist und weil man Nachts gern schützende Gesellschaft hat).

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    Also das einzige was ich mache ist bewusst Drohhaltung einzunehmen,inklusive fletschen-
    Das mache ich wenn ich was nicht will,und das klappt deutlich besser als wenn ich die Hunde ermahne,denn kurze Zeit später machen sie sonst wieder den selben Mist.
    Mitunter reicht ein leichtes Nasenrunzeln


    Hihi. Meine Hunde denken da eher: Mist, schon wieder eine Fremdsprache. Entweder kann ich es nicht, oder es ist für (bisher alle 3) meine Hunde nicht erkennbar was ich da mache. Knurren wird nicht ernstgenommen, Zähne fletschen ist für sie eher freundlich, Naserunzeln kommt nicht an. Was ankommt ist ein Blick, einfach nur den Hund anschauen mit keinerlei (für mich fühlbaren) Gesichtsregungen.

    Was das "zuquasseln" der Hunde angeht: Mache ich auch. Je mehr ich rede umso freundlicher meine ich es. Und meine Hunde haben mittlerweile kapiert, dass wenn ich wortkarg werde, dann meine ich es richtig ernst und es wird gesprungen.

    Warum das Kommando Touch? Er hat bisher gelernt, dass es was gibt wenn er das Ding mit der Nase berührt, deswegen nimmt er es nicht auf.

    Trägt er denn sonst Gegenstände herum?

    Ich habe meiner Kleinen damals das Apportieren so beigebracht.

    Futterdummy abgelegt und gewartet was sie damit macht. Sie hat viel versucht (auch den Reissverschluss zu öffnen) und hat sich schließlich hilfesuchend (kann man fast sagen) mit dem Ding im Maul an mich gewandt. Ich habe sie dann gerufen und sie ist mit dem Dummy zu mir gekommen. Da sie das Aus schon kannte, gab es das Kommando und bei erfolgreichem Ausgeben hat sie was bekommen. Sie hat schnell begriffen und nach 3 Mal konnte ich den Dummy werfen und sie hat ihn mir gebracht.

    Allerdings war Apport auch eine ihrer Leidenschaften. Bei meiner jetzigen Hündin hat der Trick überhaupt nichts gebracht, weil die sich nicht fürs Apportieren begeistern kann. Sie trägt auch so nichts herum und nimmt nur dann was ins Maul und es zu zerstören.

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    Hallo LuckyHund, das Ergebnis hat mich schon verwundert. Ich war ja von einem Podenco-Mix ausgegangen, der sowohl vom Charakter als auch vom Aussehen und der Herkunft realistisch gewesen wäre. Aussie-Labbi-Mix, da mir jetzt mehrfach gesagt wurde, dass die anderen Rassen unter Kategorie 5 zu vernachlässigen sind. Nur leider passt das Ergebnis dann noch weniger :hust: . Aussie-Podi hätte ich sofort geglaubt :D

    Mal abgesehen davon finde ich den Catahoula so ziemlich äusserst unwahrscheinlich, wenn man bedenkt wie häufig der Hund ausserhalb seines Ursprunglandes zu finden ist und dann ist er ausgerechnet in einen spanischen Mix? Kann ich mir nicht vorstellen.

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    Ich würde keinen Hund, egal welche Rasse ausschließlich alleine draußen halten.. ein Hund braucht immer Bezug zu seinen Menschen es ist eben ein Rudeltier..


    Was nicht ganz stimmt. Es gibt durchaus Rassen, die gezielt dazu gezüchtet werden, eben nicht bei ihrem Menschen zu sein. Allerdings haben diese Hunde dann auch eine feste Aufgabe und dümpeln nicht alleine und gelangweilt so vor sich hin. Der Labrador gehört allerdings nicht zu diesen Rassen.

    Andererseits wäre abzuwägen, was mit dem Hund der ausschließlich draußen leben muss so den ganzen Tag gemacht wird. Wenn er trotzdem viel Kontakt zum Menschen hat, nur halt nicht das Haus betreten darf....

    Ich weiß nicht. Schwer zu sagen. Ich persönlich hätte ein Problem damit im Haus zu hocken, während der Hund draußen alleine bleibt. Ich habe meine Viecher lieber in der Nähe.