Beiträge von dragonwog

    Wer immer noch meint RL würden ansatzweise was am Problem ändern , was soll man da sagen ? Es ist sinnlos und sinnfrei und trifft nicht diejenigen die Probleme machen. Das war nie so und wird nie so sein .

    Auch ein Hundeführerschein bringt nichts in Hinblick auf diverse Problematiken. Das ist eine Illusion.

    Jo...ändert nichts daran, dass sich manche in gewissen Domänen gesetzestreuer oder weniger gesetzestreuer als andere Verhalten, ändert nichts daran, dass in gewissen Kreisen illegal (genau das ist ja eines der Probleme..) gefährliche Hunde halten und ändert auch nichts daran, dass einige Hunde einfach, sorry für den Fachbegriff, banane im Kopf sind. Und natürlich sorgt da ein Prager Rattler für weniger Schaden als in 20 kg Hund. Wohin da restriktive Gesetze führen, kann sich jeder selbst schön oder weniger schön ausmalen.

    Was die Tierheimsituation betrifft, tja, da hilft ein Blick rüber zum Krankenversicherungsthread. Erst gestern wieder hat ein Tierheim aus der Region gejammert, dass sie aktuell gerade gar keine Hunde mehr für die Gassigänger haben, weil alle, die noch nicht vermittelt wurden, halt kreuzgefährlich sind. Düdümm....

    Billieshep als ich noch in einer entsprechenden Einrichtung gearbeitet habe, gabs wöchentlich! Vorfälle mit Altdeutschen Hütehunden, die längere Krankenhausaufenthalte verursacht haben. Einen haben wir sogar mal hier im Forum über Userin Buddy Joy an das Camp Küstenköter vermitteln können und der Eigentümer hat ihn dann übernommen, weil er eh schon eine Kollektion an entsprechenden Hütehunden hatte^^.

    Das gleiche gilt für Australian Sheperds, die verursache auch regelmäßig deftige Verletzungen, gerade im Zusammenhang mit Ressourcen und Besuch. Und letzte Woche hatte ich einen 8 Monate alten Aussie Border, der bereits zig Beißvorfälle hatte und zu stark verletzend hocheskaliert ist (weil er nach dem Beißen noch schüttelt und so Fleischstückchen rausreißt).

    Ich will hier das Problem keinesfalls kleinreden, aber für viele Hundehalter und Interessenten ist "gebissen haben" ein eindeutiger Begriff, dass es da extreme Unterschiede und Abstufungen gibt, ist den meisten nicht klar.

    Keine Angst, es geht in vielen Fällen tatsächlich um schwerere Verletzungen... Das Tierheimpersonal ist nicht auf der Wurstsuppe dahergeschwommen und intellektuell eingeschränkt...

    - Es fehlt der Statistik aus NRW an entsprechenden Vergleichszahlen, da nur wenige ausgewählte Hunderassen ausgewertet werden und es keinen Gesamtüberblick über alle Rassen gibt.
    - Da in NRW bestimmte Rassen gar nicht oder nur unter strengen Auflagen und meist hoher Hundesteuer gehalten werden dürfen, wäre zu untersuchen, wie hoch der Anteil der illegal gehaltenen Listenhunde ist und welchen Anteil sie an den gemeldeten Beißvorfällen ausmachen.
    - Es handelt sich um eine Statistik über gemeldete Vorfälle. Es ist also nicht auszuschließen, dass hier große Hunde und insbesondere Listenhunde überrepräsentiert sind, da sie eher als gefährlich wahrgenommen und gemeldet werden.

    Glaubst du wirklich, dass auch nur einigermaßen die Chance besteht, dass selbst wenn diese Faktoren berücksichtigt werden, die Anzahl der Beißvorfälle der Listenhunde ihrem Anteil an der Gesamtpopulation (oder meinetwegen der Gesamtpopulation der schlecht-gehaltenen Hunde) entspricht?

    Ich finde 3 zu 0,6 schon sehr signifikant.

    Ähm...so läuft das aber nicht mit der Signifikanz

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    Langsam aber sicher geht's in Richtung Pony Reitbarkeit. In ein paar Wochen dürfte das mit dem Eisen stabiler sein und ich weniger infektanfällig, Mal so 4 Wochen straight durchtrainieren wäre von Vorteil ^^

    Ach ich denke, das ist doch alles individuell. Also, welche Bedürfnisse die Hunde haben, welche Probleme und dann auch noch, in welchem Ausmaß und wie hier geschrieben wird. Ich kann mir durchaus vorstellen, dass bei gleicher Art von Problemdimension je nach Art der Darstellung durch den Menschen ein völlig anderes Bild bei den Leser:innen ankommen kann.